Jetzt Bestellen: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg – Chronik zum Jubiläum

Jahresbericht 2015:

 

Berichte / Informationen / Aktionen

Hier finden Sie Berichte, Informationen und Aktionen der Feuerwehr Amberg. Natürlich ist dies nur ein kleiner Auszug, dessen, was sich innerhalb eines Jahres im Ausblidungsbetrieb und in der Freizeit abspielt.

 

Jahresbericht 2016

Hier finden Sie den Jahresbericht 2016 zum Download. [ Jahresbericht 2016 ]

 

 

37 Jahre Wachfest - noch immer ein Hit

Glück, Spaß und große Augen - so lässt sich das diesjährige Wachfest, das am 7. Mai 2017 stattfand, beschreiben: Glück hatte man mit dem Wetter, den Spaß die zahlreichen Besucher und große Augen nicht nur die Kinder, als am Nachmittag eine Holzhütte mitten vor der Feuerwache in voller Ausdehnung brannte.

Die vielen Kameraden und deren Angehörige, Freunde und Gönner unserer Wehr haben am Wochenende mit viel Arbeit aus der Wache wieder eine Feierlocation mit offenen Türen und Toren für alle Bürger gemacht. Bei ersten Bratwürsten im Jahr, Dotsch, Käse, selbstgemachten Kuchen und Kaffee war für den großen und kleinen Hunger alles vorbereitet, was dem Herz und den Magen gut tut. "Chlorfrei", ein achtköpfiges Musikerteam aus dem nördlichen Oberbayern, sorgte für einen guten Anteil an der Unterhaltung der Besucher.

Für die Technikbegeisterten unter denen war vieles geboten. Im Mittelpunkt standen dabei die im Rahmen einer offiziellen Feierstunden neu in Betrieb genommenen Mitglieder des Fuhrparks: Der DEKON-P, bereitgestellt aus Mitteln des Katastrophenschutzes und vorgesehen zur Dekontaminationen von Personen, einem neuen Kommandowagen vom Typ Skoda Yeti sowie einem Abrollbehälter für die bereits in Amberg stationierten Löschwasser-Außenlastbehälter, der ebenfalls aus staatlichen Katastrophenschutzmitteln beschafft wurde.

Natürlich waren gerade bei den Kids auch die Ausfahrten mit dem Teleskopgelenkmast in den Himmel oder eine Fahrt im Löschgruppenfahrzeug um die Feuerwache die Renner.

Höhepunkt aber war die praxisnahe Vorführung eines Brandeinsatzes. Vor der Wache war eine rund 5 m² große Holzhütte aufgestellt worden, ausgestattet mit Möbeln und Rauchmeldern. Die Feuerwehr zeigte, wie sich aus einer kleinen Flamme an einem Vorhang kürzester Zeit ein ausgedehnter Zimmerbrand in entwickeln kann. Gleichzeitig wurde hier die Wichtigkeit der Anbringung von Rauchmeldern in den Wohnungen gezeigt. Sehr schnell zeigte der Rauchmelder für alle Zuschauer hörbar die Gefahr an, ebenso zügig rückte dann das HLF an und die Feuerwehr bewies, welche professionelle Ausbildung hinter dem rasch einsetzenden Löscherfolg steckt.

Das gelungene Wachfest zeigt, dass die Traditionsveranstaltung auch nach 37 Jahren noch nicht ins Alter gekommen ist. Wir freuen uns über den großen Zuspruch bei Jung und Alt und das große Interesse an unserer Amberger Feuerwehr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatssekretär Albert Füracker überreicht Bundesverdienstorden an Bm Heinrich Scharf

„Eine Anerkennung Ihres langjährigen und herausragenden Engagements für die Allgemeinheit!" - Mit diesen Worten händigte Finanzstaatssekretär Albert Füracker die Ordensinsignien des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Brandmeister Heinrich Scharf in Begleitung seiner Familie aus. Die Stadt Amberg gratulierte ebenfalls, vertreten durch den 2. Bürgermeister Martin Preuss. Ehrenpräsident des deutschen Feuerwehrverbandes Hans-Peter Kröger ließ sich diese Feierstunde auch nicht entgehen. Stadtbrandinspektor Philipp Seegerer - langjähriger Freund Scharf's - überbrachte die Glückwünsche der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg. Bezirksvorsitzender der Oberpfalz und KBR Fredi Weiss ebenso wie Bm Peter Stahl, 1. Vorsitzender der FF Weiden und KBI Herbert Ulbrich aus dem Landkreis Neumarkt.

Er engagierte sich auch überregional, etwa als Schriftführer und als Bezirksjugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr des Regierungsbezirks Oberpfalz. Als stellvertretender Landes-Jugendfeuerwehrwart hat er sich in seiner Amtszeit in hohem Maße für die Belange des Feuerwehrwesens im Bereich der Jugendarbeit eingesetzt.

Heinrich Scharf ist seit 1981 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg und damit seit mehr als 36 Jahren im ehrenamtlichen Dienst am Nächsten. Er war in den verschiedensten Funktionen tätig, besuchte die vielfältigen Lehrgänge an den Feuerwehrschulen und konnte in vielen Einsätzen mit seiner Erfahrung und seinem Wissen einen guten Beitrag leisten. Von 1997 bis 2009 war er Stadtjugendfeuerwehrwart bei seiner Heimatfeuerwehr Amberg und verantwortlich für den gesamten Nachwuchs der Feuerwehr.

Ein besonderes Anliegen war Scharf dabei die Zusammenarbeit mit der Deutschen Jugendfeuerwehr. 2009 wurde er von der Delegiertenversammlung der Deutschen Jugendfeuerwehr zum stellvertretenden Bundesjugendleiter gewählt. Seit 2016 ist er gewählter Bundesjugendleiter des Deutschen Jugendfeuerwehrverbandes und damit auch Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Mit großem persönlichen Einsatz hat er unter anderem als Projektleiter die organisatorische Verantwortung für zwei Deutsche Jugendfeuerwehrtage getragen sowie ein Symposium der „Internationalen Jugendleiterkommission des Weltfeuerwehrverbandes in Amberg vorbereitet und begleitet.

Nach den beiden ehemaligen Amberger Stadtbrandräten Fritz Busch und Hans Platzer sind wir stolz einen weiteren Träger des Bundesverdienstordens in unserer Feuerwehr beglückwünschen zu dürfen.

 

   

Einsatzfahrttraining am Fahrsimulator

Zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern bietet der Landesfeuerwehrverband Bayern seit dem Jahr 2013 den Maschinisten der bayerischen Feuerwehren ein Verhaltenstraining durch einen eigens für diesen Bedarf entwickelten Sondersignal-Fahrt-Trainer an.

Im Januar 2017 wurde der Trainer der Feuerwehr Amberg zur Verfügung gestellt. Insgesamt 32 Maschinisten aus den fünf Amberger Feuerwehren die Gelegenheit bekommen am Training teilzunehmen. Da Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn in der Regel mit einem höheren Unfallrisiko verbunden sind, ist die Feuerwehr Amberg dankbar, dass mit dem Sondersignal-Fahrt-Trainer ein weiteres, neues Übungsobjekt für die Maschinisten bereitgestellt wird. Das Verhaltenstraining trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bei. Die wesentlichen Inhalte des Lehrganges waren kontrolliertes Verhalten in Stresssituationen, das Wissen um die rechtlichen Grundlagen zu Sonder- und Wegerecht, die Entwicklung von Fahrstrategien und damit einhergehend die Verminderung des Unfall- und Schadensrisikos. Der Sondersignal-Fahrt-Trainer simuliert die unterschiedlichen Verkehrsräume (Stadtverkehr, Landstraße, Bundesstraße, Autobahn), unvorhersehbares Verhalten von Verkehrsteilnehmern, Überholmanöver und Vorbeifahren unter verschiedenen Sichtbedingungen, Gassenbildung in unterschiedlichen Verkehrssituationen, Annähern und Überqueren von Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtregelungen, plötzliche Ereignisse und Gefahrenwahrnehmung. Das Fazit der Übungsteilnehmer fiel durchweg positiv aus. Dass die Sonder- und Wegerechte explizit behandelt wurden sprach die Teilnehmer ganz besonders an, ebenso wie die Videoanalyse des eigenen Fahrverhaltens.

Für den Einsatzdienst nahmen alle Teilnehmer neue Erfahrung mit und wissen nun worauf sie im Ernstfall ganz besonders achten müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Inbetriebnahme der Atemschutzübungsanlage

Seit der Inbetriebnahme der Feuerwache am Schießstätteweg 1981 betreiben die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg und des Landkreis Amberg Sulzbach zusammen eine Atemschutzübungsanlage.

Sowohl die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach, als auch die Feuerwehr Amberg verfügen über ein eigenes, leistungsfähiges Atemschutzteam, das für die Aus- und Weiterbildung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich verantwortlich ist. Die Zusammenarbeit beider Teams ist seit Jahrzehnten vorbildlich und funktioniert zu 100%.

1981 als eine der modernsten und innovativsten Anlagen in Bayern errichtet, ist diese nach 35 Jahren mehr als verbraucht. Jährlich drei bis vier Grundlehrgänge, unzählige Wiederholungsübungen mit derzeit 650 Teilnehmern pro Jahr haben Ihre Spuren hinterlassen. Die Überwachung war störanfällig und nicht mehr zeitgemäß, die Anlage selbst durch den in der Sache begründeten harten Gebrauch verschlissen.

Im Jahr 2015 wurden die Planungen für die Erneuerung der Atemschutzübungsanlage konkret. Von Anfang an war klar, dass hier weiter ein gemeinsames Projekt von Stadt und Land verfolgt wird. Die Kosten wurden mit 130.000,00 € kalkuliert, wobei eine Förderung des Freistaates Bayern mit 50.000,00 € zu Buche schlägt. Den verbleibenden Betrag teilen sich die Gebietskörperschaften zu gleichen Teilen. Die notwendigen Beschlüsse von Stadtrat und Kreisausschuss fielen ohne jede Diskussion positiv aus, so dass dem Projekt nichts mehr im Wege stand.

Der Bereich Atemschutz hat bei der Feuerwehr Amberg seit jeher einen hohen Stellenwert, was sich auch in der räumlichen Ausdehnung in der Wache widerspiegelt.

In Eigenleistung wurde der Atemschutzlehrsaal in den ersten Stock verlegt und mit modernster Medientechnik ausgestattet, Dokumentenkamera und Smartboard lassen einen zeitgemäßen Unterricht zu.
Der bisherige behelfsmäßige Sanitätsraum wurde ebenfalls verlegt und in einen ansprechenden und funktionalen Raum verwandelt. Dadurch konnten erstmals getrennte Umkleiden für Damen und Herren eingerichtet werden.

Neben der eigentlichen Übungsanlage mit Kriechstrecke verfügen wir nun über einen großzügigen Anmelde- und Vorbereitungsbereich der modernsten Anforderungen entspricht. Fahrrad- und Handergometer sowie Stepper, Komplettüberwachung der Herzfrequenz des Geräteträgers während der gesamten Übung und elektronische Auswertung des Übungsdurchlaufes sind nun auch bei uns Standart.

Alle Arbeiten, die nicht durch Eigenleistung erbracht werden konnten, wurden durch die Firma MAW, die den Zuschlag erhielt in erstaunlich kurzer Zeit während der sommerlichen Übungspause erledigt. Unmittelbar an die Fertigstellung schlossen sich die Einweisung des Atemschutzteams und ein Probedurchlauf an.

Die feierliche Übergabe durch OB Michael Cerny, KBR Fredi Weiß, SBR Bernhard Strobl sowie die Leiter der Atemschutzausbildung der Stadt Amberg, Hlm Matthias Hofmann und des Landkreises, KBM Rudi Kummert bildete im Beisein zahlreicher Gäste den Abschluss der Umbaumaßnahme, so dass pünktlich nach der Sommerpause der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

 

 

 

   

Besuch in Desenzano

Seit mittlerweile 10 Jahren besteht die offizielle Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Amberg und der italienischen Stadt Desenzano am Gardasee. Bereits Anfang Juli fand dazu der erste Teil der Jubiläums-Feierlichkeiten in Amberg statt (siehe eigenen Bericht).

Der nun fällige Amberger Gegenbesuch war bei schönsten Herbstwetter angesetzt. Die Amberger Feuerwehr hatte dabei den Auftrag, 2.000 Liter Festbier, welches für die Jubiläumsfeierlichkeiten in Desenzano benötigt wurde, sicher an den Gardasee zu verbringen. Das neue Wechselladerfahrzeug leistete dabei gute Dienste.

Bei dieser Gelegenheit wurden von der 13-köpfigen Abordnung der Feuerwehr auch die Freunde der Freiwilligen Feuerwehr in Desenzano mit besucht. Bei der Ankunft an der dortigen Feuerwache ging jedoch ein Starkregen über die Region herab, so dass alle dortigen Kräfte im Einsatz waren. Nach ihrer Rückkehr war die Begrüßung umso herzlicher und man tauschte sich bei einem italienischen Abendessen in der „Trattoria" des stellvertretenden Kommandanten rege aus. Nach mehreren gemeinsamen Stunden ging ein langer Anreisetag zu Ende.

Der Samstag begann erstmal mit einem erfrischenden Bad im 25 Grad warmen Gardasee. Anschließend stand am Vormittag eine Bierverkostung für die Bevölkerung von Desenzano auf dem Programm. Dafür wurde von der Feuerwehr ein Bierstand auf dem Marktplatz, der „Piazza Malvezzi", aufgebaut und 100 Liter Amberger Bier kostenlos ausgeschenkt, welches auch reißenden Absatz fand. Dazu gab es frisch gebackene Brezen und auch Infomaterial über Amberg. Die musikalische Unterhaltung steuerte die Kapelle „Bayern 7" bei und der Burschenverein Raigering gab Kirwatänze auf der Piazza zum Besten.

Am Samstagabend stand dann schließlich der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Programm. Auf dem Campo Sportivo di San Martino wurde in einem Festzelt der Oberpfälzer Abend mit 600 Gästen gefeiert. Dafür gab es für die Besucher extra hergestellte Jubiläumsbierkrüge, die auch reißenden Absatz fanden. Für die Feuerwehrcrew war es fast Akkord-Arbeit, um den flüssigen Nachschub nicht ausgehen zu lassen. Michael Eckl, der Wirt des Amberger ACC-Restaurants, tischte in vier Gängen typisch oberpfälzische Spezialitäten auf, welche den italienischen Gästen hervorragend mundeten. Dazu gab's noch zünftige Musik von den „Bayern 7" und auch die Raigeringer Burschen und Mädel führten Oberpfälzer Kirwabräuche auf.

Am Sonntag machte man sich mit vielen positiven Eindrücken auf den Rückweg nach Amberg. Die Stadt Amberg hatte sich nicht zuletzt mit der Unterstützung durch die Amberger Feuerwehr in der Partnerstadt hervorragend präsentiert. Auf die Feuerwehr Amberg ist nicht nur Verlass bei Brandeinsätzen, sondern auch bei Feierlichkeiten jeglicher Art.

 

Family & Friends Day 2016

Am 10.September 2016 war es wieder so weit. Zum wiederholten Mal - erstmals 2013 - lud die Feuerwehr Amberg alle Angehörigen, Freunde Gönner zu einem ganz persönlichen Fest ein. Für den „kleinen" Kreis von in etwa 200 Besuchern, darunter 50 Kinder, öffnete die Feuerwache ab 15 Uhr ihre Tore. Natürlich durften Attraktionen wie das beliebte Drehleiter fahren und das ebenso bekannte „Spritzenhaus" nicht fehlen. Große Beliebtheit genoss der extra aufgeschüttete Sandberg, der alle Kids zur spannenden Schatzsuche einlud. Ein weiteres Highlight waren die riesige Hüpfburg die zum ausgelassenen Toben lockte und ein zweckentfremdeter Auffangbehälter der bei knapp 30 Grad als kleines Schwimmbecken diente.

Mit Hilfe einiger Kammeraden bot sich für die Kinder eine tolle Feuerwehr-Olympiade bei der es, Dank toller Spenden, super Preise zu gewinnen gab. Für die kleineren Gäste gab es drei Stationen zu absolvieren in der die Kinder ihr Feuerwehrkönnen - gerne auch mit Mama oder Papa - unter Beweis stellen konnten. Die Feuerwehr-Schnitzeljagd mit spannenden Fragen rund um die Feuerwehr Amberg fand ebenso großen Anklang. Die längste Schlange bildete sich allerdings beim Kinderschminken. Vor allem junge Mädels wurden als „Hello Kitty", in „Prinzessinnen oder auch in „Schmetterlinge" verwandelt. Eine ganze besondere Überraschung: eine Zuckerwattemaschine erfüllte die Kinderaugen mit dem gewissen Glanz.

Alle Angehörigen, Freunde und Gönner der Feuerwehr Amberg machten es sich im schattigen Betriebshof der Feuerwache Amberg gemütlich. Selbstverständlich wurden dazu selbstgebackene Kuchen und Kaffee für den zwanglosen Nachmittagsplausch angeboten. Zum Abendessen wurden den Gästen eine besondere Spezialität zubereitet: thüringischer Mutzbraten.

Der laue Abend klang sehr gemütlich, mit netten Gesprächen und begleitet durch die Musiker Ernst & Leo zu später Stunde aus.

 

 

   

Heinrich Scharf Bundesjugendleiter

Am vergangenen Samstag, den 10. September fand in Berlin die Wahl des Bundesjugendleiters statt. Heinrich Scharf, Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Amberg, führte bisher dieses Amt kommissarisch aus. Nun wurde er einstimmig an die Spitze des Jugendverbandes mit einer viertel Million Mitgliedern gewählt. Der Präsident des deutschen Feuerwehrverbandes dankte Heinrich für seine bisher geleistete Arbeit und freut sich darauf gemeinsam mit ihm und den Delegierten die Zukunft für junge Menschen gestalten zu können. Wir, die Feuerwehr Amberg, sind stolz, den Leiter eines so wichtigen Gremiums unseren Kameraden nennen zu dürfen.

Wir wünschen Heinrich viel Erfolg und Freude bei seiner Arbeit als Bundesjugendleiter.

 

Zehnjährige Städtepartnerschaft mit Desenzano del Garda

Die seit zehn Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen der italienischen Stadt Desenzano del Garda am Gardasee und der Stadt Amberg galt es mit einem Festabend zu feiern.

Die Verantwortlichen der Stadt Amberg hatten, nicht zuletzt wegen der diesjährigen Wetterkapriolen und dem „Knowhow" der Amberger Feuerwehr, Großveranstaltungen organisatorisch professionell auszurichten, die Fahrzeughalle der Feuerwehr Amberg für den Festabend auserkoren.

Die Halle war nach dem Ausräumen und der aufgebauten Bestuhlung fast nicht wieder zu erkennen. Mit mediterranen Bäumchen geschmückt, die Tische festlich eingedeckt, die Beleuchtung gekonnt arrangiert, eine Großbildleinwand installiert, so war man für rund 600 Gäste zum Empfang bereit.
Nach den obligatorischen Festansprachen der Verantwortlichen der beiden Städte war ein Höhepunkt ein Vier-Gänge-Menü mit typisch italienischen Speisen.

Die Zutaten hatten eine Anreise über 600 Kilometer aus Italien hinter sich. Sie wurden in der extra für diesen Abend in der Wache installierten Küche frisch von der ebenfalls mitgebrachten 20-köpfigen Küchencrew zubereitet. Die Feuerwehr Amberg unterstützte dabei die Servicekräfte bei der Bewirtung der Gäste.

Höhepunkt des Abends war jedoch das EM-Fußballspiel Italien-Deutschland. Gemeinsam wurde das Spiel auf der Leinwand verfolgt. Neidlos wurde festgestellt, dass der fussballerische Enthusiasmus dabei bei den italienischen Gästen lag. Trotz oder vielleicht auch wegen der Niederlage der „Gäste" wurde die Feier umso intensiver fortgesetzt. Die Band, die ebenfalls aus Italien angereist war, heizte dem Publikum kräftig ein, so dass die doch etwas kühle Nacht schnell vergessen war.

Fazit des Abends: Eine rundum gelungene Völkerverständigung.

Bereits am 17. September 2016 folgt der zweite Teil der Feierlichkeiten mit einem Amberger Bierfest in Desenzano del Garda. Die Feuerwehr Amberg wird auch dann wieder bei der Aufgabenbewältigung hilfreich dabei sein.

 

 

 

 

 

 

   

Lions-Club Amberg-Sulzbach unterstützt Feuerwehr Jugend

Bericht aus der Amberger Zeitung vom Mittwoch, 22.06.2016


 

Mobile Realbrandausbildung der Atemschutzgeräteträger

Ein Drache verursachte in den letzten Tagen mehrmals eine weithin sichtbare Rauchentwicklung über der Amberger Feuerwache. Zu keiner Zeit aber drohte den Kameraden oder der Wache dabei Gefahr - es handelte sich nämlich um den "Fire Dragon 1000", der mobilen Realbrandausbildungsanlage des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, die vom 31.05.-04.06.2016 Station in Amberg machte.

64 Atemschutzgeräteträgern der Amberger Feuerwehren sowie einigen Gastteilnehmern aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach bot sich die Gelegenheit,ihre Kenntnisse über Brandentstehung und- verlauf sowie dem Vorgehen im Innenangriff zu vertiefen und aufzufrischen. Das Seminar, geleitet Ausbildern der Fa. Dräger, beinhaltete dabei auch einen theoretischen Teil. Bevor es heiß und ernst wurde, vermittelten die Trainer unter anderem Grundlagen zur persönlichen Schutzausrüstung der Geräteträger, zu den Brandverlaufsphasen und thermodynamischen Grundlagen eines Schadenfeuers. Schwerpunkt war hierbei das frühzeitige Erkennen einer drohenden Rauchgasdurchzündung ("Flash over") und einer Rauchexplosion ("Backdraft").

Dies konnten die Seminarteilnehmer im Anschluss praxisnah selbst nachvollziehen. In Teams zu 8 Mann ließ man sich im holzbefeuerten Container nieder und konnte hier die Brandentstehung von Anfang an beobachten. Eindrucksvoll war das wärmestrahlungsbedingte Ausgasen der im Container angebrachten Pressholz-Platten zu beobachten. Die dabei entstehenden Pyrolysegase sind ursächlich für die oben erwähnte schlagartige Ausbreitung eines Brandes in geschlossenen Räumen.

Beeindruckt stellte man fest, wie kurz die Zeitspanne zwischen Entstehungsbrand und dem Auftreten erster Verbrennungserscheinungen in der Rauchschicht ist. Jeder Teilnehmer hatte dann die Gelegenheit, das frühzeitige Bekämpfen dieser Phänomene mit einem Hohlstrahlrohr zu üben. Der Trainer ging in diesem Zusammenhang auch in der Praxis auf die Wirkung der Schutzkleidung bei der Entstehung von Wasserdampf durch Löschwasser ein.

Auch erfahrene Geräteträger waren von dem rund dreistündigen Seminar beeindruckt und berichteten von neuen Erfahrungen.

Die Feuerwehr Amberg bedankt sich beim Landesfeuerwehrverband Bayern und der Fa. Dräger mit ihren kompetenten Trainern, deren Kooperation diese realitätsnahe Ausbildung der Geräteträger und somit eine gute Vorbereitung für den Echteinsatz ermöglicht.

 

 

   

Mitgliederversammlung 2016

Überaus gut besucht war die 151. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg. Hauptaugenmerk beim Rückblick waren natürlich die Veranstaltungen, die im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums durchgeführt wurden.

Daneben wurde auch ausführlich das Einsatzgeschehen sowie das Personelle kommentiert. Oberbürgermeister Michael Cerny würdigte die Leistungen der Wehr. Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Eine besondere Ehrung erhielt der Jugendwart Olm Markus Amberger. Aus dem Händen von Stadtbrandrat Bernhard Strobl erhielt er die Ehrennadeln der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber.

Bundesjugendleiter BM Heinrich Scharf hat am selben Tag bei der Tagung der Oberpfälzer Führungskräfte in Weiden eine besondere Würdigung seiner Leistungen erhalten. Er wurde mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Die Feuerwehr Amberg gratuliert hierzu herzlich.

Ein Rückblick auf das Jahr 2015 gibt es im Jahresbericht 2015:

Jahresbericht 2015 zum Herunterladen.

 


 

 

 

 

 


 

Wachfest 2016

Traditionsgemäß wurde am ersten Sonntag im Mai das mittlerweile 36. Wachfest der Feuerwehr Amberg gefeiert.

Höhepunkt des Festes war die Segnung mit anschließender Indienststellung des neuen Wechselladerfahrzeuges. Der auf einen Dreiachser Fahrgestell aufgebaute Scania vom Typ G 360 LB 6x2 und 360 PS ist ein Exote im Fuhrpark der Feuerwehr Amberg. Im Anschluss an den offiziellen Teil lud man zu kulinarischen Genüssen und vielfältigen Informationen über die Feuerwehr ein.

Eine große Anzahl von Bürgern nahm diese Gelegenheit dankbar an. So war ein Blick von der Drehleiter in 30 Meter Höhe über Amberg ebenso sehenswert, wie das Begutachten der technischen Ausstattung der Fahrzeuge, sowie Rettungsvorführungen der aktiven Mannschaft. Auch an die Kleinen wurde gedacht. Ob Bobby-Car-Rennen, Hüpfburg, Malecke oder Rundfahrten mit einen Löschfahrzeug.

Die Begeisterung war grenzenlos, so dass man nicht nur einmal hörte: "Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann/-frau". Die Feuerwehr hofft, dass die Begeisterung über die Jahre bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

   

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg – Chronik zum Jubiläum

Für alle Feuerwehrinteressierten und alle mit einem Hang zur Feuerwehrgeschichte hat die Feuerwehr Amberg ein Schmankerl anzubieten.

Eine Chronik der besonderen Art wurde zum 150jährigen Jubiläum der Feuerwehr Amberg erstellt: die spannende Geschichte der Feuerwehr, die faszinierende Technik und die Personen hinter der Institution.

Ausstattung: 204 Seiten, Vierfarbdruck, Hardcover gebunden, ohne Werbung.

Preis 18,65 €

Postalischer Versand nur gegen Vorkasse zzgl. Versandkosten.

Bestellungen in der Geschäftsstelle bei Herrn Scharf unter Tel. 09621/4898-12 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

Spende der Firma Grammer AG

Im Rahmen des Projekts „GRAMMER fördert Vereine & Institutionen" können sich Mitarbeiter für die Unterstützung durch die Firma Grammer für ihren jeweiligen Verein intern bewerben. Im Rahmen einer Auslosung wurde der Lukas Willner, Mitarbeiter und aktives Mitglieder der Feuerwehr Amberg gezogen. Bei einer kleinen Feierstundestunde wurde von Herrn Mutius, Manager Investor Relations & Corporate Communications der Grammer-Gruppe ein Scheck an die Verantwortlichen der Feuerwehr Amberg übergeben.

Die Feuerwehr Amberg bedankte sich bei der Grammer AG für die Spende. Das Geld wird vor allem für die Jugendarbeit der Feuerwehr Amberg eingesetzt werden.

Bild: v.l.n.r. Ofm Lukas Willner, Herr Mutius, SBR Bernhard Strobl, 2. Vorstand Josef Singer

   

Sommerempfang des bayerischen Landtages

Die Bayerischen Jugendfeuerwehren waren beim Sommerempfang des Bayerischen Landtags durch die Jugendfeuerwehr Oberpfalz auf das Beste vertreten. Nachdem beim diesjährigen Empfang der Schwerpunk auch bei ehrenamtlich engagierten jungen Menschen bis zum Alter von 21 Jahren lag, konnte auch eine Delegation der Jugendfeuerwehr Bayern diesem Ereignis beiwohnen.

Je fünf junge Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis Neumarkt und der Stadt Amberg, begleitet durch den KJFW Jürgen Kohl (Lkrs. Neumarkt)und den BJFW der OPF und stv. LJFW Heinrich Scharf (Stadt Amberg)konnten einen wunderschönen Abend vor der atemberaubenden Kulisse des Schlosses Schleißheim erleben.

Die Amberger Jugendlichen Denise und Vanessa Amberger, Armin Haak, Lukas Metzenroth und Paul Reithmaier konnten diesen Abend sichtlich genießen und waren stolz auf die Möglichkeit dabei gewesen zu sein.

Zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten, Feuerwehrkameraden und Mitstreitern in der Jugendverbandarbeit prägten den kurzweiligen Abend, der für die Jungen Kameradinnen und Kameraden sicherlich ein unvergessenes Erlebnis bleiben wird.

 

Wahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg

Am Freitag, 9. Oktober 2015 hatte Oberbürgermeister Michael Cerny zur Dienstversammlung für die aktive Mannschaft der Feuerwehr der Stadt Amberg eingeladen. Es stand die turnusmäßige Wahl (alle 6 Jahre) für den Kommandanten und Stellvertreter an. Ohne Gegenkandidaten wurden mit großer Mehrheit sowohl Stadtbrandrat Bernhard Strobl als auch Stadtbrandinspektor Philipp Seegerer in ihren Ämtern bestätigt, die mittlerweile seit 18 Jahren in ihren Ämtern sind und nun ihre vierte Amtszeit beginnen.

Im Anschluss an die Dienstversammlung wählte auch der Feuerwehrverein Bernhard Strobl wieder zum ersten Vorsitzenden. Auch der bisherige Vertrauensmann, Michael Werner, wurde in seinem Amt bestätigt.

   

Die Feuerwehr Amberg als perfekter Gastgeber für die Führungskräfte der bayerischen Feuerwehren

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehr Amberg gehörte auch die Einladung an den Landesfeuerwehrverband Bayern, in diesem Jahr die Verbandsversammlung des LFV im Amberger Congress Centrum abzuhalten.

Am Freitag begann gegen Mittag der nichtöffentlichen Teil der Versammlung für die Delegierten. Für die mit angereisten Gattinnen wurde eine Stadtführung und eine Plättenfahrt durch die Feuerwehr organisiert, die hervorragend bei den Teilnehmerinnen ankam. Es wurde vielfach anerkannt, dass die wunderschöne Altstadt einen weiteren – privaten – Besuch verdient.

Am Abend wurde aus der Fahrzeughalle am Schießstätteweg eine „Feierhalle“. Durch weiß-blaue Dekoration wurde das Motto „Bayerischer Abend“ hervorragend umgesetzt. Die über 400 Teilnehmer wurden durch rund 50 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bewirtet. Ein Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung von Oberbürgermeister Michael Cerny mit der Bayrischen Feuerwehr Ehrenmedaille und von Stadtbrandrat Bernhard Strobl mit dem Bayrischen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber des LFV Bayern.

Die Gruppe „D`Stoderer & Er“ gingen mit echter handgemachter bayerischen Musik durch die Reihen und unterhielten die Gäste auf hohem Niveau.

Für die Ausrichtung des Abends bekam die Amberger Kameradinnen und Kameraden großes Lob seitens der Gäste. So mancher Gast bedauerte das „frühe“ Ende des Abends.

Eine besondere Überraschung für den wiedergewählten Landesverbandsvorsitzenden des LFV Alfons Weinzierl hatte sich Lisa Singer, Feuerwehrfrau bei der Feuerwehr Amberg ausgedacht. Um die Verbundenheit der Amberger Feuerwehr mit dem Landesfeuerwehrverband zu dokumentieren, hatte sie eine Torte gebacken, die mit dem Jubiläumslogo der Feuerwehr Amberg und dem Verbandslogo des LFV dekoriert war. Bevor dann das reichhaltige Kuchenbuffet beim Bayerischen Abend eröffnet wurde, schnitten Stadtbrandrat Bernhard Strobl und der Landesvorsitzende Alfons Weinzierl , assistiert von Oberbürgermeister Michael Cerny und dem stellv. Vereinsvorsitzenden der Feuerwehr Amberg Josef Singer, das Kunstwerk an.

Am Samstag fand dann der öffentliche Teil der Verbandsversammlung im Congress Centrum statt, zu der auch der bayerische Innenminister Joachim Hermann seine Aufwartung machte.

Eine Aktionsmeile der Feuerwehr in der Innenstadt von Amberg fand parallel dazu statt. Von der Spitalkirche bis zum Eichenforstplatz waren verschiedene Attraktionen der Feuerwehr Amberg, des THW Amberg und sonstiger befreundeter Organisationen (Flika, ILS, THW usw.) aufgebaut. So konnten alle Fahrzeuge samt Innenleben der Feuerwehr Amberg bestaunt werden.

Ein großer Anziehungspunkt war ein Flughafenlöschfahrzeug von Typ Panther 6x6 der US-Army Feuerwehr Grafenwöhr. Die US-Feuerwehr war noch mit zwei weiteren Fahrzeugen zur Aktionsmeile gekommen. Diese außergewöhnlichen Fahrzeuge waren stets von einer großen Anzahl an Besuchern umringt.

Das gleiche galt für eine Drehleiter  DL 27, Baujahr 1936  und für ein Löschfahrzeug LF 15, Baujahr 1943 vom privaten Sammler Josef Sauer aus Rückertshof, der mit seinen vollständig restaurierten Fahrzeugen eine Augenweide für manchen Feuerwehrler bot. Die beiden Oldtimer standen optisch da, als wenn sie erst ausgeliefert worden wären.

Auch das diesjährige Motto der landesweiten Feuerwehraktionswoche „Frauen zur Feuerwehr“ griff die Feuerwehr Amberg auf. Zwei aktive Atemschutzgeräteträgerinnen zeigten Löschvorführungen mit dem „Firetrainer“. Hierbei handelt es sich um ein mit Propangas betriebene Anlage, die Gasbrände simuliert. Die Kolleginnen führten das richtige Bekämpfen solcher Brände, einschließlich dem Abschiebern der Gaszufuhr vor. Der Applaus der Zuschauer war ihnen sicher.

Die Feuerwehr Ursensollen stellte in mehreren Vorführungen den Ablauf und den Aufbau des Traditionellen Feuerwehrwettkampfes dar.

Am Eichenforstplatz wurden die neuesten Generationen an technischen Rettungsgeräten, wie z.B. mit Akkus angetriebene hydraulische Spreizer und Schneidgeräte vorgeführt. Die Besucher konnten sich von der Leistungsfähigkeit der Technik, aber auch der dahinter arbeitenden Mannschaft überzeugen.

Nicht zu Letzt sorgte die Feuerwehr für die Verpflegung bei diesem Tag. Zur Abrundung der Attraktionen konnten bei den Amberger Briefmarkenfreunden noch die extra für das Jubiläum der Amberger Feuerwehr aufgelegten Sonderbriefmarken erworben. Diese Sonderedition musste bereits mehrfach nachgedruckt werden, um die gewaltigen Anfragen decken zu können.

Gegen Mittag nach Ende der Landesverbandsversammlung kamen dann die 400 Teilnehmer vom Amberger Congress Centrum zum Marktplatz marschiert. Die Musikkapelle Ursensollen hatte hierbei den Vorantritt.

Innenminister Joachim Hermann und der Vorsitzendes des LFV, Alfons Weinzierl, eröffneten vor dem Amberger Rathaus die landesweite Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren, die heuer unter dem Motto „Frauen zur Feuerwehr“ steht.

 

Hochzeit in weißen Feuerwehrstiefeln

Julia ganz in weiß – Hochzeit in weißen Feuerwehrstiefeln ... hier gibts mehr Infos dazu.

HAIX - Hochzeit in weißen Feuerwehrstiefeln

 

   

Bericht der Amberger Zeitung über den Festakt im ACC

Bericht über den Festakt im ACC
 

Feuerwehr hilft bei der Bewältigung des Flüchtlingstroms

Einmal mehr zeigte sich, dass man die Feuerwehr nicht nur für Brandbekämpfung oder die Beseitigung von Ölspuren benötigt, sondern dass sie auch für außergewöhnliche Einsätze der richtige Ansprechpartner ist.

Die Regierung der Oberpfalz hat die Stadt Amberg kurzfristig davon in Kenntnis gesetzt, dass eine Notfallunterkunft für mind. 200 Flüchtlinge kurzfristig bereitzustellen sei. Der zuständige Katastrophenschutzsachbearbeiter und Feuerwehrangehörige Thomas Forster hat deshalb die bereits bestehenden Pläne hierfür aus der Schublade genommen und die Turnhallen der Barbara- und Willmannschule als Notunterkünfte herrichten lassen. In einer gemeinsamen Aktion mit insgesamt rund 40 Freiwilligen des THW Amberg, dem BRK Amberg und der Feuerwehr Amberg wurden am 1. August die beiden Turnhallen als Aufnahmeeinrichtung vorbereitet. Neben Feldbetten wurden auch Sanitärartikel und Duscheinrichtungen einsatzbereit gemacht, dass diese aus dem Stand heraus genutzt werden können.

Der 2. Bürgermeister der Stadt Amberg, Martin Preuß überzeugte sich vom Engagement und Können aller Beteiligten.

   

Fundsachenflohmarkt

Schon zur guten Tradition ist es für die Stadt Amberg geworden, dass ein Teil des Erlöses aus dem Fundsachenflohmarkt an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg gespendet wird. Oberbürgermeister Michael Cerny freute sich, heuer wieder einen besonders ansehnlichen Betrag an den Kinderschutzbund Amberg, an den ERSC Amberg und die Feuerwehr übergeben zu können, da ein gutes Verkaufsergebnis erzielt werden konnte.

Die Feuerwehr, vertreten durch den zweiten Vorsitzenden Josef Singer bedankte sich beim Oberbürgermeister und bei den Verantwortlichen des Flohmarktes, dass wieder an die Feuerwehr Amberg gedacht wurde.

 

„Die Feuerwehr im Spiegel der Philatelie“ – eine Ausstellung zum 150jährigen Jubiläum der Feuerwehr

Die vom Briefmarkensammlerverein 1904 Amberg e.V. bereits am Wachfest im Foyer der Feuerwache gezeigte Ausstellung ist in das Amberger Stadtarchiv umgezogen.

Im Rahmen einer kleinen Ausstellungseröffnung freute sich Bürgermeister Martin Preuß, dass die Ausstellung schon beim Wachfest der Feuerwehr Amberg großen Anklang bei den Besuchern fand. Man erhoffe sich, dass die sehenswerte Präsentation, die aus historischen, nationalen und internationalen Feuerwehrpostkarten, -Briefmarken und Belegen, sowie historischen Dokumenten aus Amberg, besteht, auch bei einem breiteren Publikum Anklang findet. Die Exponate wurden dankenswerterweise durch die Herren Dieter Utz aus Amberg, Fritz Seidl aus Cham und Günter Kammerer aus Forchheim zur Verfügung gestellt.

Wie Hans Dietmayr, der 1. Vorsitzende des Briefmarkensammlervereins berichtet, ist der erste Druck der aufgelegten Sondermarken bereits ausverkauft. Im Laufe der Woche wird jedoch ein Nachdruck bei ihm eintreffen, so dass die Sammler, die aus dem In- und Ausland bereits sehr rege nachfragen, bedient werden können. Stadtbrandrat Bernhard Strobl bedankte sich beim Briefmarkensammelverein für dessen großartige Vorarbeit für die Erstellung der Briefmarken und deren Vertrieb. Ebenso bedankte er sich bei den Ausstellern, die ihre Schätze in diesem Rahmen präsentieren.

Die kleine, aber feine Ausstellung im Stadtarchiv Amberg wird ergänzt durch verschiedene historische Gegenstände der Feuerwehr Amberg. Die Ausstellung selbst ist in der Zeit von 07.05.2015 bis 29.05.2015 während der regulären Öffnungszeiten des Stadtarchives Amberg zu besichtigen. Stempel, Marken und weitere Belege können vor Ort erworben werden, die Mitglieder des Briefmarkensammlervereins sind während der Öffnungszeiten zugegen.

Über die Ausstellung lief im Vorfeld am Dienstag, 05.05.2015 ein kurzer Bericht in der Abendschau des bayerischen Fernsehens, der in der Mediathek des BR anzusehen ist:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/oberpfalz/as-opf-briefmarken-100.html

   

Abnahme des Bundesleistungsabzeichen und des Oberpfalzcup

Im Rahmen des 150 Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg wurde am dritten Maiwochenende auch der 2. Bayerische Landespokalwettbewerb mit Abnahme des Bundesleistungsabzeichens und des Oberpfalzcups abgehalten.

An diesem sonnigen Samstag wurden bei idealen Wettbewerbsbedingungen über 1.000 Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung von Amberg, der Oberpfalz, dem restlichen Bayern, aus Deutschland sowie aus Österreich und Südtirol empfangen. Durch einen perfekt vorbereiteten Startplan gelang es, die 89 angetretenenTeams in rund 150 Starts in einem engen Zeitfenster über den Wettkampftag zu bringen. Nach dem Wettkampf konnten sich die Gruppen in der nahe gelegenen Festhalle ein wenig Ruhe gönnen.

Auch hier hatte der Gastgeber, die Feuerwehr Amberg alles hergerichtet, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Rund 200 Mitglieder der Feuerwehr Amberg richteten die Tennishalle in vielen Stunden entsprechend her, um ein angenehmes Ambiente für die Gäste zu schaffen. Bei Bratwürsten,Steaks, Schnitzeln und Dotsch war für jeden Gaumen das passende zum Essen dabei. Neben alkoholfreien Getränken gab es auch süffiges Festbier vom Fass. Bei der Siegerehrung waren alle Gruppen nochmals aufdem Rasen des FC-Stadion angetreten. Ein imposantes und buntes Bild gaben die Wettkampfgruppen in Uniform ab. Der stellvertretende Landesfeuerwehrverbandsvorsitzende Branddirektor Johannes Buchhauser bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Teamplay und diszipliniertes Auftreten. Anschließend wurden die besten Gruppen in den jeweiligen angetretenen Bewerben vom Oberbürgermeister und von den Vertreter des Landes- und Bezirkfeuerwehrverbandes geehrt.

Nach dem Auszug der Wettkampfteilnehmer aus dem Stadion legte die Band „Vollgas" in der Festhalle los. Höhepunkt des Abends war die Aufführung der Feuer-Wasser-Show vor der Halle am Dultplatz. Hier wurde zu klassischer Musik - Feuervogel - mittels Wasser aus den Strahlrohren der Amberger Feuerwehr(Jugendgruppe der Stadtteilfeuerwehr Gailoh) vermischt mit diversen Lichtkomponenten des Amberger Künstlers Willi Koch ein einmaliges Erlebnis an den nächtlichen Himmel gezaubert.

Von vielen Seiten bekam die Feuerwehr Amberg großes Lob für diesen Tag und die gute Vorbereitung der Großereignisses.

 

 

 

 

Festakt - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg

Fast auf den Tag genau feierte die Freiwillige Feuerwehr Amberg am Freitag den10. Juli 2015 ihren 150. Geburtstag.

Viele Gäste, Freunde, Gönner und natürlich die aktive und passive Mannschaft waren eingeladen bei einem unvergesslichen Festakt im Amberger Congress Centrum ihre Feuerwehr Amberg zu feiern. Bereits vor dem ACC konnte man den feierlichen Rahmen dieser Veranstaltung erahnen. Drei moderne Fahrzeuge aus dem Amberger Fuhrpark luden die geladenen Gäste ein näher zu kommen um darauf folgend vor dem Festsaal durch SBR Bernhard Strobl, SBI Philipp Seegerer und den 2. Vorsitzenden Josef Singer persönlich begrüßt zu werden.

Im Festsaal wurde man durch ein atemberaubendes Bühnenbild überwältigt. Der Kommandowagen der Feuerwehr Amberg glänzte frisch poliert und untermalt von blauem Licht am einen Ende der Bühne. Der Stolz der Feuerwehr Amberg, die 147 Jahre alte Vereinsfahne rahmte die Bühne am anderen Ende ein. Feurige Rottöne sorgten für eine angenehme Stimmung. „Heiß" wurde die Veranstaltung durch die Gruppe „Firedancers" aus Dreieich eröffnet. Athletische Spiele mit dem sonst zu bekämpfenden Feuer fesselten die rund 400 Festgäste im Saal.

Bevor Stadtbrandrat Bernhard Strobl in einer interessanten und mitreißenden Rede die Geschichte der vergangenen 150 Jahre, aber auch einen Ausblick auf eine innovative Zukunft beschrieb, stellte sich der Moderator Martin Gruber vom Bayerischen Rundfunk vor und versprach einen unvergesslichen Abend. Die kurzweilige Rede des Kommandanten war nur einer der Höhepunkte dieses Abends.
Unser Oberbürgermeister Michael Cerny, der oberste Chef der Feuerwehr, dankte allen Aktiven für deren unermüdlichen Einsatz und betonte wie stolz er auf „seine" Wehr sei. Wie bereits nach dem Neujahrsempfang durfte SBR Bernhard Strobl ein 150 Liter Fass Bier entgegen nehmen.
Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger, ließ es sich nicht nehmen persönlich zu gratulieren und erklärte in seiner Rede, dass er ja kommen musste nachdem auch seine Vorgänger bei ähnlichen Feierlichkeiten den Weg nach Amberg gefunden hatten. Außerdem gestand das Nordlicht aus Schleswig-Holstein, dass Bayern sein Lieblingsziel in Deutschland wäre.

In einer aufschlussreichen Talkrunde mit zwei aktiven Kameraden, „zwei" Stadtbrandräten und dem Landesfeuerwehrverbandsvorsitzenden Alfons Weinzierl natürlich geleitet von Martin Gruber, konnte man einen kleinen Einblick in das aktuelle Einsatzgeschehen, Geschichten zum Schmunzeln, Altes und Neues wie auch Tragik und Freude erfahren.

Zum Abschluss der Veranstaltung dufte eines nicht fehlen: Die Geburtstagsgeschenke. Einer nach dem anderen begab sich auf die Bühne und es ließ sich keine der angereisten befreundeten Wehren nehmen ihr Geschenk persönlich an SBR Bernhard Strobl zu übergeben.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte die Saxophongruppe des Max-Reger-Gymnasiums und Leitung von Frau Elke Beer. Erfrischende Musikstücke sorgten zwischen den Redebeiträgen für eine tolle Abwechslung.

Die Show-Gruppe „Firedancers" erhellten sprichwörtlich die Bühne mit ihren drei Auftritten. Das große Finale beendete den Festakt und heizte den Zuschauern nochmals richtig ein bevor man sich beim geselligen Stehempfang und kleinem Buffet austauschen konnte.
Kameradschaftsabend

Nachdem viele Freunde der Feuerwehr Amberg von weit her zum Festakt angereist waren, organisierten die Kameraden für den Samstag tolle Aktivitäten für die Besucher. Unter anderem wurden Stadtführungen, Plättenfahrten, eine Besichtigung der Bergkirche oder einen Ausflug zum Monte Kaolino angeboten. Mit großer Begeisterung wurden die Angebote angenommen. Das Wetter zeigte sich auch von seiner besten Seite und trug zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltungen bei.

Abgerundet wurde der Tag mit einem geselligen Kameradschaftsabend. Viele der Gäste die bereits am Vortag am Festakt schon teilgenommen hatten, fanden sich auf der Feuerwache Amberg ein. Bei Spanferkel und dem eigens gebrauten Festbier der Brauerei Sterk wurden neue Bekanntschaften geknüpft oder alte Freundschaften wieder aufgefrischt. Für die gute Stimmung sorgte die „Spritzenhausmusi", bestehend aus drei Amberger Feuerwehrkameraden.
Die Attraktion des Abends waren allerdings die Jungs des Plattler- und Schenkelklopfer Clubs „Pusca Bavaria Amberg". In mehreren Auftritten zeigten sie ihr Können. Ein mit tosendem Beifall beklatschter Abschlussauftritt zu AC/DC- Musik war der Höhepunkt des Abends.

Nach einer kurzen Nacht fanden sich die meisten Gäste nochmals auf der Feuerwache ein. Mit einem typisch bayerischen Weißwurstfrühstück sollte dieses internationale Festwochenende zu Ende gehen. Klar wurde an diesem Wochenende, das man sich bald wieder - sicherlich in kleineren Rahmen- wieder treffen wird.

   

Bildergalerie zum Festakt im ACC

Bildergalerie der Amberger Zeitung zum Festakt im ACC.
 

Bildergalerie der Amberger Zeitung zum Landespokal

Bayerischer Landespokal im FC-Stadion in Amberg und Party mit Wassershow am Abend - Bildergalerie der Amberger Zeitung

   

Wachfest 2015

Auch im Jubiläumsjahr 2015 darf natürlich das 35. Wachfest am Schießstätteweg nicht fehlen. Leider meinte es der Wettergott heuer nicht besonders gut. Ein Sitzen im Freien war so gut wie unmöglich. Also wurde aus der Not eine Tugend gemacht. In der Fahrzeughalle wurden die Tische etwas näher zusammengerückt.

Auch wenn der Frühschoppen fast gänzlich ausfiel, kamen viele Gäste der Feuerwehr zum Mittagessen und blieben bis in die Abendzeit bei ihrer Feuerwehr. Ab diesem Zeitpunkt war die Halle gut gefüllt. Die Hauskapelle für das Wachfest, die Pirker Blechmusi lieferte fleißig Musik, die die Gäste gerne anhörten. Auch konnten sich die Besucher durch die obligatorischen Führungen einen Eindruck von der Wache verschaffen.

Im Freigelände gab es Vorführungen mit der mobilen Übungsanlage „Firetrainer" vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz. Dort wurde gezeigt, wie eine defekte Gasleitung professionell abgeschiebert werden kann. Die Zuschauer wurden dabei detailliert unterrichtet, wie die Arbeit des vorgehenden Trupps aussieht bzw. erledigt wird. Auch die Kleinen wurde bereits in die Vorführungen eingebunden. So konnten sie mit einem Feuerlöscher ein simuliertes Feuer ausmachen. Dies kam bei den Kindern und Eltern sehr gut an.

Die „Klassiker", wie Fahrten mit dem Löschfahrzeug oder eine Rundfahrt in 30-Meter Höhe mit der Drehleiter waren auch dieses Jahr selbstverständlich. Kulinarisch wurde Heuer das erste Mal die Oberpfälzer Spezialität „Dotsch" angeboten. Wie die Schlange vor diesem Stand zeigte, war dies ein Volltreffer beim diesjährigen Essenangebot.

Nachdem die Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit dem Briefmarkensammlerverein 1904 Amberg mehrere Sonderbriefmarken herausgegeben hat, wurde hierzu eine kleine Ausstellung im Eingangsbereich der Wache aufgebaut. Wie der 1. Vorsitzende der Briefmarkenfreunde, Hans Dietmayr bei der Eröffnung sagte, gingen die Sondermarken sehr gut und es muss ein Nachdruck veranlasst werden. Auch konnte festgestellt werden, dass viele Festteilnehmer sich mit den verschiedenen Sondermarken reichlich eindeckten.

Trotz widriger Wetterverhältnisse war das Wachfest wieder eine gelungene Sache.

 

Aktion Freibier für die Bürger - Werbung für das Wachfest

Normalerweise erhält das Geburtstagskind ja die Geschenke. Die Feuerwehr der Stadt Amberg, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiern kann, hat diesen Grundsatz umgedreht.

Am Samstag, den 2. Mai 2015 wurden 150 Liter, extra vom örtlich ansässigen Brauer und aktiven Feuerwehrmann Martin Sterk für das Jubiläum eingebraut,  kostenlos auf den Marktplatz den Amberger Bürgern angeboten, die davon regen Gebrauch machten. Hintergrund dieser Aktion war das Versprechen des Oberbürgermeisters Michael Cerny beim Neujahrsempfang der Feuerwehr, das erste Fass für das Jubiläum zu spendieren. Er dachte dabei so an 20-50 Liter. Nachdem er aber keine exakte Mengenangabe über die Größe des Fasses machte, begab sich die Feuerwehr mit dem Bräu auf die Suche nach einem Fass.

Man wurde schließlich fündig. Das dem Alter der Feuerwehr entsprechende 150-Liter-Fass wurde mit dem süffigen Festbier gefüllt. Die Feuerwehr wollte nicht alleine das Bier trinken.  Schnell war die Idee geboren, für das Wachfest am Sonntag, den 3. Mai 2015 zu werben. Einige Telefonate und es stand fest, dass die Feuerwehr mit der Drehleiter vor dem Hochzeitsbrunnen auf dem Marktplatz Aufstellung nehmen darf und das Bier dort an die überraschte Bevölkerung verteilen konnte. Das Fass wurde vom 2. Bürgermeister Martin Preuß in überaus gekonnter Manier angestochen. Die Verantwortlichen stießen auf weitere erfolgreiche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr an.


   

Zugfotos Online

Aktuelle Fotos der Züge aus dem Jahr 2015 sind im Bereich Bildergalerie online.

Die Fotos können hier in hoher Auflösung runtergeladen werden.

Bildergalerie - Downloads

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Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche und schriftliche Zustimmung durch uns / des Autors nicht gestattet.

Hierzu zählen auch und gerade soziale Netzwerke wie Facebook.

Sämtliche Fotos können darüberhinaus im Original bei Interesse über das Presseteam bezogen werden.

 

 

Jahresbericht 2014 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg.

Jahresbericht 2014 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg zum herunterladen.

Auf 73 Seiten finden Sie die wichtigsten Ereignisse rund um die Wehr aus dem vergangenem Jahr.

Jahresbericht der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg (pdf/18 MB)

   

Gottesdienst und Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder

Am 09.04. - auf den Tag genau vor 70 Jahren - war für die Feuerwehr der Stadt Amberg einer der traurigsten Tage ihres Bestehens. An diesen letzten Kriegstagen fand gegen Morgen die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten statt. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Ein Löschfahrzeug war auf dem Weg zum Einsatz. In Höhe der heutigen Leopoldkaserne geriet dieses Fahrzeug direkt in eine Bombenwelle. Die erzeugte Druckwelle warf das Fahrzeug um und verschüttete die Insassen. Der Truppführer Johann Pielenhofer war auf der Stelle tot. Die erst 15 und 16 Jahre alten Helfer Karl Dalles, Josef Fertsch, Richard Frank, Alois Koll, Rudolf Meier und Hans Rubenbauer konnten ebenfalls nur noch tot geborgen werden.

Dieses schrecklichen Ereignisses gedachte die Amberger Wehr in einem Gottesdienst in der Basilika St. Martin. Herr Stadtpfarrer Berzl stellte in der Predigt die gelebte Kameradschaft der Feuerwehrmänner und -Frauen voran. Das Einstehen für den Anderen und das Helfen in Notsituationen sei das Ziel der Feuerwehr, dem sich alle verschrieben haben. Dies sei auch für ein funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbarer Bestandteil. In das Gedenken wurde auch Kamerad Adolf Moser, der bei einem Brandeinsatz am 22.09.1964 im Dienst ums Leben kam, eingeschlossen.

In den durch Stadtbrandrat Bernhard Strobl vorgebrachten Fürbitten wurden auch allen seit dem 125-jährigen Gründungsfest verstorbenen Mitgliedern namentlich besonders gedacht.

Nach dem festlichen Gottesdienst, den die Musikkapelle Ursensollen mit der Schubertmesse musikalisch gestaltete, stellte sich ein Fackelzug auf dem Marktplatz auf. Ein äußerst beeindruckender Festzug, unter Beteiligung aller Amberger Feuerwehren und einer stattlichen Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Schlicht, mit Gästen aus Politik und einigen Zeitzeugen, angeführt vom Fahnenblock der fünf Amberger Feuerwehren und der Musikkapelle Ursensollen machte sich auf dem Weg zur Leopoldstraße.

Am dortigen Denkmal, das seit 1985 an dieses Ereignis gemahnt, erinnerten Stadtbrandrat Bernhard Strobl und Oberbürgermeister Michael Cerny in kurzen Ansprachen nochmals an das Ereignis. Insbesondere wurde das Glück des andauernden Friedens hervorgehoben. Nach dem Gedenken erfolgte der Rückmarsch zur Feuerwache und der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein und guten Gesprächen im Lehrsaal der Feuerwache beendet.

 

Gottesdienst und Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder

Zeitungsartikel zum Gottesdienst und Gedenkfeier aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 13.04.2015

Zeitungsartikel aus der Amberger Zeitung vom 11.04.2015

   

Atemschutzleistungswettbewerb Bronze und Silber in Amberg am 20. und 21.März 2015

In der Feuerwache Amberg trafen sich am Freitag und Samstag 149 Atemschutztrupps, darunter sechs Amberger Trupps, aus ganz Bayern, um den Atemschutzleistungsbewerb in Bronze und Silber abzulegen.

Die Feuerwehr der Stadt Amberg hatte die entsprechenden Stationen professionell vorbereitet, so dass die Trupps ihre jeweilige Aufgabenstellung zügig abarbeiten konnte. Insgesamt wird festgestellt, dass die zur Bewertung angetretenen Trupps durchgehend sehr gut vorbereitet waren und letztendliche alle ihr Leistungsabzeichen ausgehändigt bekommen haben.
Der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes KBR Johann Weber freute sich besonders, dass nicht nur aus der Oberpfalz, sondern sogar bis aus München Trupps angereist waren. Weiterhin konnten sechs Trupps aus dem Landkreis Hof, vier Trupps aus dem Landkreis Günzburg und zwei Trupps aus dem Landkreis Freising begrüßt werden.

Hintergrund dieses Bewerbes ist das Beherrschen der Tätigkeiten, die einen Atemschutztrupp in der Realität ereilen können. Die entsprechenden standardisierten Abläufe werden überprüft und bewertet. Martin Preuß, 2. Bürgermeister der Stadt Amberg wohnte der Veranstaltung ebenfalls bei und bekundete seinen Respekt vor dem nicht leichten Arbeiten der Atemschutzgeräteträger.

Bei der Veranstaltung sorgten rund 25 Bewerter aus der gesamten Oberpfalz und rund 35 Helfer von der Feuerwehr Amberg für einen reibungslosen und zügigen Ablauf der gesamten Veranstaltung.

 

 

Eine Ära geht zu Ende - Nachruf für Karl Seegerer

Am Samstag, den 7. Februar 2015, verstarb der ehemalige Leiter der Berufsfeuerwehr München, OBD a.D. Dipl. Ing. Karl Seegerer im Alter von 86 Jahren.

Der am 31.03.1928 in Amberg geborene Karl Seegerer war seiner Heimatstadt immer auf besondere Weise verbunden.

Bereits als 14-jähriger trat er am 20.04.1942 der Feuerwehr Amberg bei und wurde der HJ-Feuerwehr zugeordnet. Bereits zwei Jahre später wurde er 1944 als Führer der HJ-Feuerwehrscharen notdienstverpflichtet.

Schon in dieser Zeit zeichnet sich sein besonderes Führungstalent und die absolute Einsatzbereitschaft ab.

Dieses hoffnungsvolle Feuerwehrleben sollte am 09.04.1945 fast zu Ende gehen, als sein Löschfahrzeug im Einsatz in eine Bombenwelle geriet. Sieben seiner Feuerwehrkameraden der Truppführer und sechs HJ Feuerwehrmitglieder im Alter von 15 und 16 Jahren kamen ums Leben, vier weitere, unter Ihnen Karl Seegerer, wurden verschüttet und konnten gerettet werden.

Unmittelbar nach dem Krieg war er einer der Führungskräfte der ersten Stunde, die mit Feuereifer am Aufbau der Feuerwehr arbeiteten. Zahlreich sind seine Artikel in der Brandwacht, die heute noch lesenswert sind und dazu beitrugen, den Ruf der Feuerwehr Amberg im Lande zu verbreiten.

Er baute 1947 sein Abitur an der Oberrealschule in Amberg, besuchte 1947 bereits den Kommandantenlehrgang, war tätig im Geschäftszimmer der FF Amberg und einige Zeit Lehrer der beweglichen Feuerwehrgrundschule Niederbayern/Oberpfalz, Standort Amberg.

Zum Studium der Elektrotechnik ging er dann nach München, wo er 1955 sein Diplom erwarb.

Unmittelbar nach dem Studium begann er bereits 1955 bei der Berufsfeuerwehr Köln die Ausbildung zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst, die er mit einem sehr guten Ergebnis 1957 abschloss. Er war der erste Anwärter zur Laufbahne des höheren Feuerwehrdienstes in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.

Im Jahr 1960 wechselte er dann zur Berufsfeuerwehr München, zu deren Leiter er 1965 bestellt wurde. Dieses Amt füllte er mit der ihm eigenen Energie bis zu seinem Ausscheiden 1988 aus.

Der Feuerwehr Amberg blieb er immer aufs Engste verbunden, umso mehr, als sein Bruder und sein Neffe bei der Amberger Feuerwehr Dienst taten, beide waren bzw. sind als Stadtbrandinspektoren in Amberg tätig.

Das Einsatzgeschehen in München hatte immer wieder Auswirkung auf die Feuerwehr Amberg, so ist die Beschaffung eines Trockentanklöschfahrzeuges auch auf einen Flugzeugabsturz in der Münchner Innenstadt zurückzuführen, Ausbildungstechniken wie z.B. der Rettungsalgorhythmus wurden in Amberg übernommen. Karl Seegerer war das derzeit einzige Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg, eine Auszeichnung, die ihm im Jahr 2005v im Rahmen der Feierlichkeiten zum 140jährigen Bestehen der Feuerwehr Amberg zuteilwurde.

Dies war nur eine in der Reihe von Auszeichnungen, von denen hier nur das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold, der Bayerische Verdienstorden und das Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland genannt werden sollen.
Wie kaum ein anderer hat er den Brandschutz, die Organisation, Ausbildung und Ausrüstung nicht nur der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München geprägt, weit über die Stadt- und Landesgrenzen hatte er stets positiven Einfluss.

Seine Leidenschaft, die Feuerwehrgeschichte, pflegte er bis zum Schluss, auch im Referat 11 - Brandschutzgeschichte - des Vereins zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb), deren Mitglieder er im Jahr 2013 noch ins neu gegründete Feuerwehrmuseum nach Waldkraiburg einladen konnte, an dessen Aufbau er maßgeblich beteiligt war.

Die Fertigstellung der Chronik zum 150 jährigen Bestehen seiner Heimatfeuerwehr Amberg konnte er nun nicht mehr erleben, auch hier stand er noch mit Rat und Tat zur Seite und gab zahlreiche wertvolle Hinweise.

Mit OBD a.D. Karl Seegerer verliert das Deutsche Feuerwehrwesen einen seiner ganz großen Akteure.

   

Neujahrsempfang 150 Jahre Feuerwehr Amberg

Zum Start in das Jubiläumsjahr hatte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg am Sonntag, 4.Januar 2015 zum einem Neujahrsempfang in die Fahrzeughalle der Feuerwache eingeladen.

In festlichen Rahmen konnten SBR Bernhard Strobl, SBI Philipp Seegerer und stellv. Vorsitzender Josef Singer rund 300 Anwesende, die Kameradinnen und Kameraden mit ihren Partnerinnen und Partnern sowie geladene Gäste, Freunde und Gönner der Amberger Feuerwehr persönlich per Handschlag begrüßen und die besten Neujahrswünsche aussprechen.

Unter anderem fanden sich Oberbürgermeister Michael Cerny, die beiden Bürgermeister Martin Preuß und Brigitte Netta, zahlreiche Stadtratsmitglieder sowie einige Referenten der Stadtverwaltung sowie Leiter der städtischen Tochterunternehmen unter den Gästen. Auch der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes KBR Hans Weber und einige aktive und ehemalige Führungskräfte aus der Oberpfalz machten der Amberger Feuerwehr die Aufwartung.

Nach einem kurzweiligen Rückblick auf die Anfänge und auf einige „Highlights" aus der Geschichte der Feuerwehr Amberg durch SBR Bernhard Strobl wünschte Oberbürgermeister Michael Cerny „seiner" Feuerwehr ein herzliches „Glück auf" - nicht nur für ein erfolgreiches Jubiläumsjahr.

Bräu Martin Sterk übergab die erste Flasche des eigens eingebrauten „Jubiläums-Festbieres".

Eine Ehrung für langjährige aktive Dienstzeit für 40 Jahre erhielt Wolfgang Liebl, für 25 Jahre Raffael Muellbauer und Paul Reindl. Heike Unger bekam das Ehrenzeichen des Stadtfeuerwehrverbandes verliehen.

Das anschließende Weißwurstfrühstück wurde für viele Gespräche und Begegnungen genutzt.
 

Zeitungsartikel zum Neujahrsempfang

Zeitungsartikel aus der Amberger Zeitung vom 05. Januar 2014

Zeitungsartikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 05. Januar 2014

Zeitungsartikel aus der OWZ - KW02/2015

Zeitungsartikel aus der AZ vom 07.01.2015



   

Festprogramm für das Jahr 2015 - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg


Sonntag, 04.01.2015

um 10 Uhr Eröffnung des Festjahres mit einem
Neujahrsempfang in der Feuerwache

Samstag, 21.03.2015

ganztägig Atemschutzleistungswettbewerb des BFV
Oberpfalz in der Feuerwache Amberg

Donnerstag, 09.04.2015

um 19 Uhr Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder
in der Pfarrkirche St. Martin
anschließend Gedenkfeier bei der Leopoldkaserne

Sonntag, 03.05.2015

ab 10 Uhr bis 20 Uhr Wachfest
mit Vorstellung der Sonderbriefmarke und des  Sonderstempels, anschließend Ausstellung im Stadtarchiv

Samstag, 16.05.2015

ganztägiger 2. Bayerischer Landespokalwettbewerb mit
Abnahme des Bundesleistungsabzeichens und
7. Oberpfalzcup im Stadion „Am Schanzl“
ab 19 Uhr Unterhaltungsabend mit der Band „Vollgas“
gegen 22.30 Uhr Feuer-Wasser-Show

Freitag, 10.07.2015

um 20 Uhr Festakt „150 Jahre Feuerwehr Amberg“  im ACC

Freitag, 18.09.2015 -
Samstag, 19.09.2015

Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes
Bayern im ACC

Samstag, 19.09.2015

ganztägig Aktionsmeile in der Fußgängerzone in Amberg
gegen Mittag Eröffnung der bayernweiten Aktionswoche
durch den Innenminister Joachim Hermann am Marktplatz

Samstag, 17.10.2015


ganztägig Atemschutzleistungswettbewerb „Gold“ des BFV Oberpfalz in der Feuerwache Amberg

 

Änderungen vorbehalten - Stand Januar 2015.

 

Zu Verkaufen: Handscheinwerfer

Die Feuerwehr Amberg veräußert gebrauchte Handscheinwerfer Typ Bosch oder Eisemann und Ladegeräte für Handscheinwerfer.

Preis: ab 15 Euro/pro Handscheinwerfer

Anfrage bitte direkt per Mail an

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder
Telefon 09621/4898-20.

 

 

 

   

Spendenübergabe Flohmarkt Stadt Amberg

Ein freudiger Tag für drei Institutionen, die von der Stadt Amberg mit Spendenschecks bedacht wurden. Es ist bereits Tradition, den Erlös des sogenannten Fundsachenflohmarktes der Stadt Amberg an Vereine zu spenden.

Für heuer hat die Stadt Amberg den ESC Amberg, als Betreiber der Eishalle, wo der Flohmarkt zwischenzeitlich wegen des Kundenandranges abgehalten wird sowie den Verein „Projekt Orgel St. Martin" bedacht. Wie jedes Jahr war auch ein Teil des Geldes für die Jugendarbeit der Feuerwehr Amberg reserviert.

Die Kuverts wurden von Oberbürgermeister Michael Cerny an die Beteiligten überreicht. Die Feuerwehr der Stadt Amberg bedankt sich recht herzlich für die Spende.

 

4. Abnahme Atemschutzleistungsbewerbes Gold des Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz in Amberg

Am Samstag, 25. Oktober 2014, fand auf der Feuerwache Amberg die 4. Abnahme des Atemschutzleistungsbewerb in Gold statt.

Bei dieser Stufe werden an den Atemschutztrupp, der aus zwei Mann besteht, im Vergleich zu den Stufen Bronze und Silber deutlich erhöhte Anforderungen gestellt. Bei der Abnahme muss bei fünf Aufgaben das Stationsziel erreicht werden.

Nach der Anmeldung beim Berechnungsausschuss A werden die Atemschutzgeräte und die mitgeführte Ausrüstung durch Schiedsrichter überprüft. Danach begibt sich der Atemschutztrupp zur Station 1 „Vorbereiten und richtiges Aufnehmen des Atemschutzgerätes als Sicherungstrupp (Notfallrettung)". Hier nimmt der Trupp sein Atemschutzgerät auf und erhält dabei als Sicherungstrupp den Notruf eines verunglückten Atemschutztrupps im Gebäude, z. B. "eingebrochener Atemschutzgeräteträger". Der Trupp rettet hier den verunglückten Atemschutzgeräteträger und arbeitet die ihm gestellten Aufgaben ab.

Dann geht es zur Station 2 „Brandbekämpfung über eine Steckleiter". Hier geht der Trupp mit einem C-Rohr, das er selbst vom Verteiler aus aufbaut, über eine zweiteilige Steckleiter auf einen Balkon ins 1. Obergeschoss vor und muss als Brandziel einen mit Wasser gefüllten Eimer umspritzen. Das C-Rohr wird samt Ausrüstung wieder zurück genommen.

Weiter begibt er sich zur Station 3 „Gerätekunde/Flaschenwechsel". Dort nimmt der Trupp sein Gerät ab und führt dem Schiedsrichter einen Flaschenwechsel vor. Hier müssen Fragen zur Technik und Arbeitsweise des Atemschutzgerätes beantwortet werden.

In der Station 4 „Erste Hilfe/Defibrillation" muss der Trupp an einem aus dem Gefahrenbereich gebrachten verletzten Atemschutzgeräteträger das Atemschutzgerät und den Helm abnehmen sowie die Schutzjacke ausziehen. Der Atemschutzgeräteträger wird dann in eine stabile Seitenlage gebracht. Zusätzlich müssen Fragen aus dem Bereich Erste Hilfe und zum Umgang mit einem Defibrillator beantwortet werden.

Zuletzt müssen noch an Station 5 „Theoretische Fragen" 40 Fragen aus dem Gebiet Atemschutz beantwortet werden.

An dem Leistungswettbewerb beteiligten sich 18 Atemschutztrupps aus den Landkreisen Amberg - Sulzbach, Cham, Neumarkt, Neustadt an der Waldnaab, Regensburg und Schwandorf sowie den kreisfreien Städten Amberg und Regensburg.

Bei der Schlussveranstaltung traten alle Teilnehmer und die Bewerter auf dem Hof der Feuerwache Amberg an. Bezirksfeuerwehrverbandsvorsitzender Kreisbrandrat Hans Weber und Stadtbrandrat Bernhard Strobl überreichten allen Teilnehmern die Atemschutzspange in Gold.

   

Objektbesichtigung Baustelle Turm der St. Martinskirche

Eine der gewaltigsten sichtbaren Baustellen in Amberg ist zur Zeit der Turm der Basilika St. Martin, mitten im Stadtzentrum Amberg.

Der Turm wurde in mehreren Wochen fachmännisch von einer Gerüstbaufirma umbaut und schon fast "á la Christo" mit Schutzplanen versehen. Zwei Außenaufzüge führen hinauf in rund 90 Meter Höhe. Die Baustelle wird voraussichtlich einen Zeitraum von 2-3 Jahren in Anspruch nehmen. Ein besonderes Objekt, eine besondere Baustelle mit besonderen und zusätzlichen Gefahren für die Feuerwehr. Aus diesem Grund führten die hauptamtlichen Kräfte und Einsatzleiter der Feuerwehr Amberg eine Begehung der Baustelle vor dem eigentlichen Baubeginn durch.
Man wollte sich mit dem extra aufgestellten Objektplan sowie dem Brandschutzkonzept für diese Umbaumaßnahme vertraut machen. Mitarbeiter der Gerüstbaufirma erklärten die Handhabung der beiden Aufzüge und sonstige Details der Höhenbaustelle. Anschließend fand mit den Verantwortlichen der Baumaßnahme eine Gerüstbegehung statt. Alle möglichen Zwischenfälle, die hier auftreten können, wurden besprochen und abgeklärt.

Die Teilnehmer waren von der grandiosen Aussicht über Amberg, insbesondere über die Schönheit der Amberger Altstadt begeistert. Jedoch wurde auch durch diesen Ausblick wieder einmal deutlich, wie gefährlich ein Feuer in der Amberg Innenstadt sein kann, da viele Gebäude aneinander und ineinander verbaut sind.

 

 

 

 

 

2. BAYERISCHER LANDESPOKALWETTBEWERB

   

Übergabe Schmutzwasserpumpenanhänger

In den letzten Jahren sind auch im Stadtgebiet vermehrt Wetterphänomene aufgetreten, bei denen größere Wassermassen, insbesondere in den Stadtteilen, ganze Straßenzüge überschwemmt hatten. Die bisher vorhandene Ausrüstung der Feuerwehren der Stadt Amberg ist bei diesen widrigen Naturereignissen an ihre Grenzen gekommen. Durch die privaten Verbindungen des aktiven Mitgliedes Leo Lieret kam die Führung der Feuerwehr Amberg nunmehr mit Thomas Winter, dem Inhaber der Firma Winter-Pumpen-GmbH in Hilpoltstein, ein Amberger Bürger, ins Gespräch. Thomas Winter machte der Feuerwehr Amberg das Angebot, einen fertig aufgebauten Schmutzwasserpumpenanhänger zu spenden.

Die Übergabe des Anhängers an die Amberger Feuerwehr fand nun am 18. Juni 2014 im Beisein von Oberbürgermeister Michael Cerny auf dem Marktplatz statt. Der Oberbürgermeister war natürlich von der großzügigen Spende begeistert und stellte den Einsatzwert bei Hochwasserereignissen besonders heraus. Der Geschäftsführer der Firma Winter-Pumpen-GmbH, Oliver Knorr erläuterte noch, dass es sich beim Anhänger komplett um ein deutsches, wenn nicht sogar bayerisches Produkt handelt. Die Pumpe wird von einem 26 kW starken HATZ-Dieselmotor mit 1,8-Liter Hubraum angetrieben und hat eine Förderleistung von rund 2.800 Liter in der Minute.

Nach der offiziellen Übergabe des Gerätes lud Oberbürgermeister Michael Cerny die Beteiligten bei der Übergabe zu einem kleinen Empfang ins Rathaus ein. Höhepunkt war hierbei der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Amberg.

 

50. Geburtstag von OB Michael Cerny

Der neu gewählte Oberbürgermeister feierte wenige Tage nach der offiziellen Amtsübergabe seinen 50. Geburtstag. Die Feuerwehr Amberg überraschte ihren obersten Dienstvorgesetzten am Abend des Geburtstags mit einer Abordnung zum Gratulieren bei ihm zu Hause.

Der OB war sichtlich überrascht, als bei ihm vor seiner Garage ein Löschfahrzeug und der Teleskopgelenkmast Aufstellung nahmen. Er nahm, zusammen mit seiner Gattin, gerne die Einladung der Feuerwehr an, auf 30 Meter mit dem Bronto hochzufahren und einen grandiosen Sonnenuntergang, welcher gerade sich über Amberg ereignete, zu genießen. Auch Gäste des OB ließen sich diesen Ausblick nicht entgehen. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein mit dem Oberbürgermeister aus.

 

 

   

Zusammenarbeit Polizei und Feuerwehr

Erstmalig fand auf Einladung der Polizeiinspektion Amberg eine gemeinsame Veranstaltung der Dienstgruppenleiter mit den Feuerwehrführungskräften aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg, sowie den Verantwortlichen der ILS Amberg im Lehrsaal der Feuerwache Amberg statt.

In von Polizei- bzw. Kriminalpolizeitmitarbeitern engagiert vorgetragenen Vorträgen zu den Themen
- Verhalten von Feuerwehrkräften an kriminalpolizeilichen Einsatzstellen
- Nahtstellenproblemen bei Schadenslagen
- Zusammenarbeit auf örtlicher Ebene
- Gefahren bei Wohnungsöffnungen
- Freigabe von Unfallstellen nach Ölspuren

wurden Themen vorgestellt, die sowohl die Polizei, als auch die Feuerwehr bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zusammenarbeiten lassen.
Ergänzt wurden die angesprochenen Themen durch einen Vortrag von Bernd Kropf, Chef der Medienagentur „BK-Media", der das immer wichtiger werdende Thema „Feuerwehr im Umgang mit der Presse und Medien" beleuchtete.
Im Anschluss an die Vorträge fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Der Amberger Inspektionsleiter Robert Hausmann bedankte sich abschließend bei den Teilnehmern für das Kommen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies keine einmalige Veranstaltung sein sollte.

 

Verabschiedung OB Wolfgang Dandorfer

Nach über 24 Jahren als Oberbürgermeister der Stadt Amberg verabschiedete sich Wolfgang Dandorfer von seiner Feuerwehr. Bei frischen Weißwürsten und reschen Brezen war es dem Noch-OB ein besonders Bedürfnis, sich von den Floriansjüngern persönlich zu verabschieden.

Er wies in seiner kurzen Ansprache auf des gute Verhältnis mit den Amberger Feuerwehren und ihm hin. Die Feuerwehr hätte stets mit Augenmaß das Notwendige, aber auch nur das finanziell Machbare gefordert. Jedoch verhehlte er nicht, dass manchmal ihn auch ein gewisser „Nachdruck" durch die Feuerwehr erreicht hätte, dem er nicht gegenhalten konnte. Insbesondere sei es ein Meilenstein gewesen, als er und die Verantwortlichen der Feuerwehr die Budgetierung im Feuerwehrbereich eingeführt hätten.
So ist die Feuerwehr relativ „frei" bei ihren Beschaffungen. Aber auch die professionelle Hilfestellung für Bürger, die in Not geraten sind, wurde von ihm nochmals herausgestellt. Insbesondere erwähnte er die Brände in der Altstadt, die hervorragend von der Feuerwehr Amberg gemeistert wurden. Mit einem herzlichen „Glückauf der Amberger Feuerwehr" verabschiedete sich der Oberbürgermeister in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Stadtbrandrat Bernhard Strobl bedankte sich für die Einladung und verwies auf die noch folgende offizielle Verabschiedung in den passiven Dienst des im Range eines Brandmeisters geführten Vereinsmitgliedes Wolfgang Dandorfer. Der Vormittag endetet im Austausch von vielen gemeinsamen „Geschichten".

   

Preisschafkopf 2014

Einer jahrzehntelangen Tradition folgend, wurde am Gründonnerstag wiederum der Preisschafkopf der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg ausgetragen.

40 Freunde des Schafkopfspieles spielten den Besten aus. Der diesjährige Gewinner war Bernhard Trojahn, der ehemalige Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Amberg. Er hatte mit 116 Punkten die Nase vorn, vor Dietmar Michel und Leo Pongratz. Alle Teilnehmer konnten sich aus dem reichgedeckten Tisch mit einem schönen Preis bedienen, die dankenswerterweise von der Amberger Geschäftswelt gespendet wurden.

Auch hier nochmals herzlichen Dank.

Besonders freuten sich die Verantwortlichen, dass sich einige junge und junggebliebene Feuerwehrler, die im Herbst des letzten Jahres einen Schafkopflernkurs unter Leitung des ehemaligen Amberger Kulturreferenten Norbert Fischer machten, am Turnier teilnahmen und sich wacker schlugen. Der beste „jüngste" Nachwuchskartler, Tobias Götze landete bereits auf Platz 10 von 40.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wachfest 2014

Die Feuerwehr Amberg bedankt sich bei allen Besuchern des Wachfestes 2014, das bei bestem Wetter und mit toller Stimmung gefeiert wurde.
Es macht uns stolz, dass wieder so viele Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind und für „ihre" Amberger Feuerwehr reges Interesse zeigten.

Wir sehen uns wieder - spätestens am 3. Mai 2015

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   

Jahresbericht 2013 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg.

Jahresbericht 2013 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg zum herunterladen.

Auf 92 Seiten finden Sie die wichtigsten Ereignisse rund um die Wehr aus dem vergangenem Jahr.

Jahresbericht der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg (pdf/17 MB)

 

Verkauf - Schutzjacken

Überjacken / Schutzjacken

Die Feuerwehr Amberg veräußert gebrauchte Überjacken in verschiedenen Größen (Gr. 42 bis 60) und Zuständen.

Von wenig abgenutzt bis zu Jacken mit Mängeln ist alles dabei.
Diverse Hersteller wie z. B. Bristol, HF, Viking, Der Klassiker, Novotex, Watex usw.
Alle Überjacken sind frisch gewaschen!

Besichtigung nach Rücksprache möglich.

Anfrage bitte direkt per Mail

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oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

oder Telefon 09621/4898-12.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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