Einsatzberichte - Monats- und Sonderberichte

feuerwehr-amberg-einsatzberichteHier finden Sie den monatlichen Einsatzbericht der Feuerwehr Amberg. Neben den monatlichen Berichten erscheinen Sonderberichte zu größeren oder nennenswerten Einsätzen.

 



Aktuelle Einsatzberichte:

Monatsbericht November 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik November 2017 - Gesamt: 44


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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10.11.17: Brand in Gießerei

Autor: Christoph Tresch, Hfm

 

Am frühen Morgen des 10.11.17 meldete ein großer Gießerei-Betrieb in der Sulzbacher Straße einen Brand im Kühlhaus des Betriebs. Die ILS alarmierte daraufhin um 4:04 Uhr die Freiwilligen der Hauptwache sowie der Stadtteilwehr Ammersricht.

Das zuerst eintreffende HLF wurde von den Mitarbeitern zu einer von früheren Brandeinsätzen bekannten Anlage in der Formerei geführt. Abgelagerter Sand hatte Feuer gefangen und die Anlage in Brand gesetzt. Ein Trupp unter Atemschutz versuchte zunächst, die von den Mitarbeitern aufgenommenen Löschversuche mit Löschpulver fortzusetzen. Schnell zeigte sich aber, dass sich das Feuer bereits auf die Filteranlage ausgebreitet hatte. In mehreren Etagen war sodann ein umfangreicher Löschangriff von Innen und Außen erforderlich. Bis zu sieben Trupps unter schwerem Atemschutz beider Feuerwehren waren dazu im Einsatz. Der Außenangriff wurde durch den TGM unterstützt. Auch zwei WLF mit den AB Sonderlöschmittel und  den AB Atemschutz waren zwischenzeitig zur Einsatzstelle nachgerückt. Die Anlage musste von außen geöffnet werden, um alle Glutnester erreichen zu können. 4 C-Rohre wurden insgesamt eingesetzt. Erst gegen 7 Uhr war das Feuer aus. Nach Ende der Nachlöscharbeiten rückten um 8 Uhr, vier Stunden nach Alarmierung, die letzten Fahrzeuge ab.

Aufgrund der betrieblich bedingten enormen Kontamination der Einsatzkräfte und Gerätschaften mit Staub und Schlamm dauerte es noch bis ca. 9:30 Uhr, bis die volle Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt war. Insgesamt waren 11 Fahrzeuge der ausgerückten Wehren mit rund 50 Einsatzkräften im Einsatz. Eingesetzt waren  17 Pressluftamter mit insgesamt 44 Atemluftflaschen.  Es wurden knapp 600 Meter Schlauchmaterial verlegt und 450 Kg Löschpulver verwendet.

 

 

 



 

Monatsbericht Oktober 2017

Autor: Christoph Tresch, Hfm


Einsatzstatistik Oktober 2017 - Gesamt: 56


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Monatsbericht September 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik September 2017 - Gesamt: 49


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Monatsbericht August 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik August 2017 - Gesamt: 52


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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16.08.17: Großbrand Recycling-Betrieb

Autor: Christoph Tresch, Hfm

Zu sehen war der Feuerschein schon von Amberg aus: Am Abend des 16. August 2017 brannte in Godlricht (Markt Hahnbach) ein Recyclingbetrieb.
Das Schlagwort "Brand Lagerhalle" alarmierte um 21:04 Uhr die Feuerwehren aus Ursulapoppenricht, Süß, Traßlberg, Poppenricht, Hahnbach, Amberg sowie die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht. Die Hauptwache rückte zur Unterstützung zunächst mit DLK 18/12, LF-KatS, TLF 16/25, WLF mit AB Tank und einem KdoW aus.

Die ersten an der Einsatzstelle eintreffenden Fahrzeuge meldeten über Funk den Vollbrand des Recyclingbetriebes und nahmen sofort mehrere C-Rohre sowie den Werfer eines TLF vor. Die DLK der Feuerwehr Amberg bezog Stellung, sodass auch ein Wenderohr schnell eingesetzt werden konnte. Das auf den Fahrzeugen mitgeführte Löschwasser reichte aufgrund des massiven Löschangriffs nicht lange aus, sodass eine Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke aufgebaut werden musste. Als Quelle dienten der Gebenbach, ein Regenüberlaufbecken sowie zwei Hydranten. Dennoch konnte ein Übergriff des Feuers auf eine unmittelbar angebaute weitere Halle nicht mehr verhindert werden. Rund 1000m² brannten somit in voller Ausdehnung. Das ebenfalls zum Grundstück gehörende Wohnhaus war von den Flammen nicht gefährdet. Verpresste Altpapier-Ballen, geschlossene Container sowie Chemikalien sorgten für eine hohe Brandlast. Das in Teile eingestürzte Dach der Hallen erschwerte zudem eine Bekämpfung der Flammen von außen. Während der Löscharbeiten wurden auch Gasflaschen im Gebäude vom Brand erfasst, die den hohen Druck deutlich hörbar durch die Überdruckeinrichtung abließen.

Aufgrund der beschriebenen Umstände zu diesem Zeitpunkt entschied man sich, dem Löschwasser Schaummittel zu zusetzen. Hierzu rückte ein weiteres WLF der Feuerwehr Amberg mit dem AB Sonderlöschmittel zur Einsatzstelle nach. Der Netzmittel-Effekt zeigte baldige Wirkung, die Flammen wurden eingedämmt und eine Brandbekämpfung in Teilen der Nebenhalle sowie ein erstes Ausräumen betroffenen Recycling-Guts an der Westseite des Objekts ermöglicht. Hierzu wurde das THW aus Amberg zur Einsatzstelle nachbeordert, die mit dem Einsatz eines Radladers unter Atemschutz die Räum- und Ablöscharbeiten unterstützten.

Die Feuerwehr Amberg konnte den Einsatz nach der Akutphase gegen 1 Uhr beenden. Mit dem nachgerückten VLKW wurden Schläuche und weiteres Material zur Feuerwache transportiert. 23 Atemschutzgeräte, 30 Atemluftflaschen und zirka 2000 Meter Schlauchmaterial kamen zum Einsatz. Mehrere Feuerwehren sowie das THW blieben im Rahmen der Nachlöscharbeiten und zur Brandwache bis in den frühen Morgen vor Ort. Die Betreuung und Verpflegung der ungefähr 100 Einsatzkräfte wurde durch Kräfte des BRK Amberg-Sulzbach sichergestellt. Personen kamen bei dem Großbrand nicht zu Schaden. Der Sachschaden jedoch liegt aufgrund des Totalverlusts der Hallen wohl im siebenstelligen Bereich. Zur Brandursache können noch keine Aussagen getroffen werden.