Einsatzberichte - Monats- und Sonderberichte

feuerwehr-amberg-einsatzberichteHier finden Sie den monatlichen Einsatzbericht der Feuerwehr Amberg. Neben den monatlichen Berichten erscheinen Sonderberichte zu größeren oder nennenswerten Einsätzen.

 



Aktuelle Einsatzberichte:

Wohnhausbrand Holundersteig - 21.5.2018

Autor: Christoph Tresch, Hfm

Mit einem aufwendigen Brandeinsatz in einem Wohnhaus am Holundersteig endete das lange Pfingstwochenende am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, um kurz vor Mitternacht. Mit dem Schlagwort "Zimmerbrand" wurde der Löschzug um 23:40 Uhr alarmiert und verließ innerhalb nur sechs Minuten die Feuerwache. Das HLF meldete bereits um 23:48 Uhr "Status 4" (am Einsatzort angekommen).

Einsatzziel war ein alleinstehender Bungalow am Ende des Holundersteigs - eine schwierige Lage am Ende einer steilen Sackgasse. Es fuhr zunächst nur das HLF in die Einfahrt ein, TGM und LF 16 blieben in Bereitstellung in der Rezerstraße. Der erkundende Gruppenführer stellte eine starke Rauchentwicklung fest und wurde vom Bewohner des Hauses in Empfang genommen. Der bestätigte, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden und wies den Weg zur Brandstelle, einem Sauna-und Hallenbadbereich im hinteren Teil des Objekts. Den zwei im Innenangriff vorgehenden Trupps schlugen eine massive Rauchentwicklung und eine enorme Hitzeeinwirkung entgegen. Sie konnten beim Vordringen zum Brandherd aber durch einen mobilen Rauchabschluss verhindern, dass sich der Rauch in die Wohnräume ausbreitete. Während die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff mittels zweier C-Rohre vorgenommen wurde, machte sich ein dritter Trupp daran, das Dach des Bungalows von außen zu öffnen.

Das aufgesetzte flache Satteldach bestand aus einem hölzernen, mit Ziegel eingedeckten Dachstuhl. Diese Bauweise wäre dem Gebäude bei einer fortgeschrittenen Brandausbreitung zum Verhängnis geworden. Durch das schnell Eingreifen blieb der Brand aber auf den Saunabereich beschränkt. Dennoch wurde das Dach in Teilen von Innen wie von außen abgedeckt und mittels einer Rettungssäge geöffnet. Die Kontrolle mit Wärmebildkameras bestätigte, dass der Brand trotz Holzdecken nicht weiter in das Dach ausgebreitet hatte. Zur Entrauchung des Bungalows wurden zwei Überdrucklüfter eingesetzt - ein Gerät vor dem Eingang, ein weiteres im Inneren des Hauses.

Dieses bewährte Vorgehen sicherte eine baldige Rauchfreiheit und trug dazu bei, die Sicht im Innengriff zu verbessern und eine Ausbreitung des Rauchs in die Wohnräume zu verhindern.

Durch den Einsatz von insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz und dreier C-Rohre gelang es, das Feuer gegen 0:15 Uhr unter Kontrolle zu bringen und ein weitere viertel Stunde später "Feuer aus" zu melden. Um den Bedarf an Geräteträgern in der zunächst unübersichtlichen Einsatzphase mit unklarer Brandausbreitung sicherzustellen, war auch das LF-KatS zur Einsatzstelle nachgerückt. Insgesamt waren 30 Mann und fünf Fahrzeuge der vor Ort. Das flexible Löschzugkonzept der Feuerwehr Amberg hat bei der schwierigen Lage des Brandobjekts sicherlich seinen Beitrag zum Einsatzerfolg geleistet. Es gelang, mit Ausnahme der Pressluftatmer, sämtliche Materialien und Gerätschaften des direkt vor der Einsatzstelle positionierten HLF zu verwenden. Weitere Fahrzeuge mussten nicht in die steile Sackgasse einfahren und hielten sich flexibel für weitere Einsatzaufträge in der Rezerstraße auf. Ein Einsatz des TGM bzw. der Drehleiter wäre am Objekt räumlich kaum oder nur sehr beschränkt möglich gewesen.

Die Polizei, die mit drei Streifen vor Ort war, übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Derzeit wird ein technischer Defekt in der Sauna hierfür vermutet. Seitens des Rettungsdienstes waren ein Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter alarmiert worden. Personen wurden jedoch nicht verletzt, der Sachschaden indes dürfte im unteren sechsstelligen Bereich liegen.

 

Monatsbericht April 2018

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik April 2018 - Gesamt: 58


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Monatsbericht März 2018

Autor: Christoph Tresch, Hfm


Einsatzstatistik Märu 2018 - Gesamt: 44


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Wohnhausbrand Schäflohe

Autor: Christoph Tresch, Hfm

 

Um kurz nach 6 Uhr wurden der Stadtlöschzug sowie die zuständige Ortsteilwehr Karmensölden am 15.April 2018 zu einem brennenden Balkon am Zeilerweg im Stadtteil Schäflohe alarmiert. Anwohner waren durch einen Knall geweckt worden und hatten dann den Brand in dem Wohnhaus entdeckt.

Der aus dem Stadtgebiet anrückende I-Dienst meldete als erster die schon von der B85 aus zu sehende Rauchsäule über dem Stadtteil. Seine erste Lage vor Ort: Ein rund 15m² großer Balkon eines Wohnhauses brennt in voller Ausdehnung, das Feuer greift bereits auf dem Dachstuhl über. Er lässt den Löschzug durch weitere, noch auf der Wache befindliche Kräfte ergänzen und das LF KatS nachrücken. Vor Ort beginnt derweil ein umfassender erster Löschangriff, die Stadtteilwehr Karmensölden sowie das HLF stellen je einen Trupp im Innenangriff, während zwei C-Rohre von außen vorgenommen werden. Ergänzt wird der Außenangriff durch ein C-Rohr aus dem Korb des TGM, dessen Fahrer trotz der schwierigen Lage am Hang souverän und rasch Stellung bezogen hatte.

Eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Teile der Wohnung und des Dachstuhls, die jeweils schon stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren, kann durch den schnellen und umfangreichen Einsatz verhindert werden. Das Löschwasser wird durch zwei Wasserversorgungen aus Unterflurhydranten bereitgestellt. Nach rund 30 Minuten kann der Brand als kontrolliert und kurz darauf auch als gelöscht gemeldet werden. Teile des Daches mussten für die Nachlöscharbeiten von außen durch die Besatzung des TGM geöffnet werden. Auch im Inneren der betroffenen Wohnung konnte man die Glutnester nur mittels Einsatz von Motorsägen erreichen und ablöschen, weil vor allem eine auf der Westseite des Daches angebrachte Photovoltaik-Anlage ein Herankommen erschwerte.

Der Einsatz konnte gegen 9 Uhr beendet werden. Eingesetzt waren sechs Fahrzeuge der Feuerwehr Amberg sowie die Stadtteilwehr Karmensölden mit beiden Fahrzeugen. Insgesamt waren knapp 50 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei RTW, Notarzt und Einsatzleiter vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch am Morgen durch die Polizei aufgenommen und dauern an.

 

Monatsbericht Februar 2018

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik Februar 2018 - Gesamt: 43


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Monatsbericht Januar 2018

Autor: Christoph Tresch, Hfm


Einsatzstatistik Januar 2018 - Gesamt: 66


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