Einsatzberichte - Monats- und Sonderberichte

feuerwehr-amberg-einsatzberichteHier finden Sie den monatlichen Einsatzbericht der Feuerwehr Amberg. Neben den monatlichen Berichten erscheinen Sonderberichte zu größeren oder nennenswerten Einsätzen.

 



Aktuelle Einsatzberichte:

Monatsbericht September 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik September 2017 - Gesamt: 49


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Monatsbericht August 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik August 2017 - Gesamt: 52


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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16.08.17: Großbrand Recycling-Betrieb

Autor: Christoph Tresch, Hfm

Zu sehen war der Feuerschein schon von Amberg aus: Am Abend des 16. August 2017 brannte in Godlricht (Markt Hahnbach) ein Recyclingbetrieb.
Das Schlagwort "Brand Lagerhalle" alarmierte um 21:04 Uhr die Feuerwehren aus Ursulapoppenricht, Süß, Traßlberg, Poppenricht, Hahnbach, Amberg sowie die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht. Die Hauptwache rückte zur Unterstützung zunächst mit DLK 18/12, LF-KatS, TLF 16/25, WLF mit AB Tank und einem KdoW aus.

Die ersten an der Einsatzstelle eintreffenden Fahrzeuge meldeten über Funk den Vollbrand des Recyclingbetriebes und nahmen sofort mehrere C-Rohre sowie den Werfer eines TLF vor. Die DLK der Feuerwehr Amberg bezog Stellung, sodass auch ein Wenderohr schnell eingesetzt werden konnte. Das auf den Fahrzeugen mitgeführte Löschwasser reichte aufgrund des massiven Löschangriffs nicht lange aus, sodass eine Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke aufgebaut werden musste. Als Quelle dienten der Gebenbach, ein Regenüberlaufbecken sowie zwei Hydranten. Dennoch konnte ein Übergriff des Feuers auf eine unmittelbar angebaute weitere Halle nicht mehr verhindert werden. Rund 1000m² brannten somit in voller Ausdehnung. Das ebenfalls zum Grundstück gehörende Wohnhaus war von den Flammen nicht gefährdet. Verpresste Altpapier-Ballen, geschlossene Container sowie Chemikalien sorgten für eine hohe Brandlast. Das in Teile eingestürzte Dach der Hallen erschwerte zudem eine Bekämpfung der Flammen von außen. Während der Löscharbeiten wurden auch Gasflaschen im Gebäude vom Brand erfasst, die den hohen Druck deutlich hörbar durch die Überdruckeinrichtung abließen.

Aufgrund der beschriebenen Umstände zu diesem Zeitpunkt entschied man sich, dem Löschwasser Schaummittel zu zusetzen. Hierzu rückte ein weiteres WLF der Feuerwehr Amberg mit dem AB Sonderlöschmittel zur Einsatzstelle nach. Der Netzmittel-Effekt zeigte baldige Wirkung, die Flammen wurden eingedämmt und eine Brandbekämpfung in Teilen der Nebenhalle sowie ein erstes Ausräumen betroffenen Recycling-Guts an der Westseite des Objekts ermöglicht. Hierzu wurde das THW aus Amberg zur Einsatzstelle nachbeordert, die mit dem Einsatz eines Radladers unter Atemschutz die Räum- und Ablöscharbeiten unterstützten.

Die Feuerwehr Amberg konnte den Einsatz nach der Akutphase gegen 1 Uhr beenden. Mit dem nachgerückten VLKW wurden Schläuche und weiteres Material zur Feuerwache transportiert. 23 Atemschutzgeräte, 30 Atemluftflaschen und zirka 2000 Meter Schlauchmaterial kamen zum Einsatz. Mehrere Feuerwehren sowie das THW blieben im Rahmen der Nachlöscharbeiten und zur Brandwache bis in den frühen Morgen vor Ort. Die Betreuung und Verpflegung der ungefähr 100 Einsatzkräfte wurde durch Kräfte des BRK Amberg-Sulzbach sichergestellt. Personen kamen bei dem Großbrand nicht zu Schaden. Der Sachschaden jedoch liegt aufgrund des Totalverlusts der Hallen wohl im siebenstelligen Bereich. Zur Brandursache können noch keine Aussagen getroffen werden.

 

   

Monatsbericht Juli 2017

Autor: Christoph Tresch, Hfm


Einsatzstatistik Juli 2017 - Gesamt: 74


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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Dachstuhlbrand Hubertusstraße, 30.07.2017

Autor: Christoph Tresch, Hfm

Wenn auch die Ermittlungen zur Brandursache noch laufen, so ist aufgrund von Beobachtungen der Nachbarn ziemlich sicher von einem Blitzschlag auszugehen, der am Sonntagabend (30.07.17) ein Wohnhaus im Stadtteil Gailoh in Brand setzte.

Das Gewitter mit Starkregen zog gegen 18 Uhr über das Stadtgebiet, den Einschlag des Blitzes in Gailoh konnten auch viele Feuerwehrangehörige hören und sehen, die dann um 18:26 Uhr von der ILS alarmiert wurden. Mit dem Stichwort "Wohnhausbrand" rückten die Stadtteilfeuerwehr Gailoh sowie der Löschzug von der Hauptwache, im Einsatzverlauf ergänzt durch TLF 16/25, WLF mit AB AS und VLKW, zur Einsatzstelle aus.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl des 3-geschossigen Wohnhauses zu sehen. Die Ortsfeuerwehr Gailoh (TSFW) begann sofort mit einem Innenangriff und bereitete zwei C-Rohre im Außenangriff vor. Zwei weitere Trupps des Löschzugs unter schwerem Atemschutz folgten. Da sich das Feuer rasch durch Dachhaut gefressen hatte und der Dachstuhl nach kurzer Zeit bereits offen brannte, wurde ein weiteres C-Rohr über den TGM vorgenommen.

Der Löscheinsatz zeigte schnelle Wirkung, wenn ein Ausbrennen des gesamten Dachgeschosses wegen der schnellen Brandentwicklung auch nicht mehr verhindert werden konnte. Die Nachlöscharbeiten waren von größerem Aufwand. Ein Feuer im Bereich von Dachstühlen breitet sich in Bereiche aus, die von außen weder sichtbar noch mit Löschwasser erreichbar sind. Um ein erneutes Wiederaufflammen zu verhindern, müssen also Teile der Dachkonstruktion entfernt werden. In diesem Fall arbeiteten hier ein Trupp im Dachgeschoss sowie eine weiterer vom TGM aus Hand in Hand. Dachziegel, Teile des Gebälks sowie Bleche mussten entfernt werden, um versteckte Glutnester ablöschen zu können. Die Nachlöscharbeiten zogen sich somit gut über eine Stunde hin. Erst kurz vor 21 Uhr dann konnte die Einsatzstelle an die Polizei sowie die Bewohner übergeben werden und die letzten Fahrzeuge abrücken.

Der Sachschaden am derzeit nicht mehr bewohnbaren Wohnhaus beläuft sich auf rund 300.000 €. Ein größerer Personenschaden blieb glücklicherweise aus, zwei der Bewohner mussten mit einer Rauchgasintoxikation ins Klinikum eingeliefert werden. Groß war leider der Andrang an Schaulustigen, die aus dem benachbarten Wohngebieten teils mit ganzen Familien in die Hubertusstraße aufgebrochen waren. Sehr lobend ist dabei aber das Engagement der unmittelbaren Nachbarn des Brandobjektes zu erwähnen, die die Einsatzkräfte mit Getränken versorgten. Zu den 45 Einsatzkräften der Feuerwehr (9 Fahrzeuge) kamen die Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.

   

Monatsbericht Juni 2017

Autor: Sebastian Schindler, Lm


Einsatzstatistik Juni 2017 - Gesamt: 57


Der folgende Bericht beschränkt sich auf erwähnenswerte Einsätze im Berichtszeitraum. Die Gesamtzahl der Einsätze kann in der obigen Statistik nachvollzogen werden.

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