Monatsbericht April 2006

Im Monat April 2006 wurde die Feuerwehr Amberg 44 mal zu Hilfe gerufen. Die Einsätze teilen sich in sieben Brandmeldungen, 21 Hilfeleistungen und 16 Sicherheitswachen auf. Auch in diesen Monat mussten keine größere Schadensfeuer bekämpft werden.

Ein überhitzter Ölofen war der Grund für eine Nachsicht am 10. April in der Paulanergasse. Hier konnte man durch das Absperren der Ölzufuhr ein größeres Unheil verhindern.
Drei Kinder spielten am Samstag, den 15. April gegen 17:30 Uhr unter dem Martinssteg mit Feuerzeugbenzin. Dabei kam es zu einer Stichflamme, die den Holzsteg anbrannte. Beherzte Anwohner konnten mit Hilfe eines Wassereimer den Entstehungsbrand löschen. Die Mannschaft des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges schaute unter der Brücke nach Glutnestern und führte Nachlöscharbeiten durch. Die Kinder wurden von der Polizei in der Nähe erwischt und zu ihren Eltern nach Hause gebracht.
Eine weggeworfene Zigarettenkippe war der Grund für eine Brandmeldung aus einer Tiefgarage am Altstadtring. Durch den Qualm, den diese Zigarette in einen Abfalleimer entwickelte löste die automatische Brandmeldeanlage aus. Die ausgerückte Mannschaft löschte das entstandene Feuer rasch und stellte die Meldeanlage wieder zurück.
Eine Polizeistreife alarmierte die Feuerwehr am 22. April kurz nach fünf Uhr zu einen Containerbrand in die Jahnstraße. Aus einen Grüncontainer drang Rauch. Mit Hilfe eine C-Rohres wurde der Brand gelöscht.
„Tierisch“ ging es am 6. und 13. April bei der Feuerwehr Amberg zu. In beiden Fällen mussten Katzen von Bäumen geholt werden. Die Vierbeiner hatten zwar den Mut auf die Bäume zu klettern, aber trauten sich nicht mehr herunter. Ebenfalls mussten auch wieder mehrere tote Vögel für das Veterinäramt geborgen werden.
Am 07.April gegen 10 Uhr öffneten zwei Feuerwehrmänner ein Auto, in dem sich ein Kind befand. Die aufgelöste Mutter hat den Schlüssel im Auto stecken lassen und die Türe zugemacht. Das Kind konnte wohlauf der Mutter übergeben werden.
Ein Aufzugsnotdienst informierte die Einsatzzentrale am 18. April kurz vor Mitternacht, dass in einen Aufzug in der Bahnhofstraße zwei Personen feststecken. Die ausgerückte Mannschaft, die fünf Minuten nach der Alarmierung bereits vor Ort waren standen vor verschlossener Haustüre. Es mussten erst Bewohner aufgeweckt werden, um an den Aufzug zukommen. Die Befreiung war dann nur noch eine Routinearbeit. Der Aufzug wurde außer Betrieb genommen.
Nach einen Verkehrsunfall auf der B 85 mit einen Motorradfahrer forderte die Polizei die Feuerwehr zur Personensuche an. In Höhe des Haidweihers kam es zum Zusammenstoß eines PKW mit einem Motorrad. Der Kradfahrer wurde vermisst. Die zuständigen Feuerwehren der Gemeinde Kümmersbruck und der Rüstzug Amberg rückten gegen 5:45 Uhr aus. An der Unfallstelle angekommen wurde der Einsatz von der Polizei abgebrochen. Der Motorradfahrer hatte sich von der Unfallstelle entfernt und sich nach Hause begeben.
Sechs Tage später, am 18. April rückte der Rüstzug wiederum auf die B 85 aus. In Höhe der Autobahnauffahrt Schafhof stießen zwei LKW zusammen. Ein Sattelzug aus Richtung Amberg kommend wollte in die Autobahn einbiegen und übersah den aus Richtung Schwandorf kommenden LKW. Es kam zur Kollision, wobei sich einer der LKW-Fahrer schwer verletzte. Mit Hilfe des Schnellbaugerüstes konnte Zugang zum Fahrer geschaffen werden und eine schonende Rettung aus der LKW-Kabine durchgeführt werden. Die alarmierten Feuerwehren leuchteten die Einsatzstelle aus und leiteten den Verkehr um. Aus dem LKW traten größere Mengen Dieselkraftstoff aus. Hier wurde mit Bindemittel die Straße gesäubert. Die B 85 war für weitere fünf Stunden halbseitig gesperrt. Über die Osterfeiertage wurde der diensthabende Hintergrundnotarzt von der Feuerwehr chauffiert. Das mit einen Notfallrucksack und AED aufgerüstete Kommandofahrzeug musste den Arzt zu fünf Notfalleinsätze bringen. Neben den normalen Alltagsgeschäft, wie Ölspuren und notfallmäßigen Türeöffnen wurden auch wieder Sicherheitswachen im Stadttheater und im ACC abgeleistet.