Monatsbericht Juni 2006

Im Juni wurde die Feuerwehr Amberg nur geringfügig mehr als im Vormonat gefordert, gerade einmal 36 Einsätze verzeichnet die Monatsstatistik. Drei Brandeinsätze, fünf Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen, 16 technische Hilfeleistungen, einen Verkehrsunfall und 11 Sicherheitswachen.

Zur Unterstützung der Ortsfeuerwehren der Gemeinde Kümmersbruck rückte der Löschzug am 14. Juni um 12:34 Uhr in die Vilstalstraße zu einem Küchenbrand aus. Ein Trupp unter Atemschutz und der Einsatz einer Wärmebildkamera zum Auffinden versteckter Glutnester konnten zum Löscherfolg beitragen.
Das Ablöschen eines Pkw- Brandes in der Viehmarktgasse am nächsten Tag um 19:38 Uhr stellt für die Amberger Wehrmänner reine Routine dar. Ursache hierfür war vermutlich ein Kabelbrand. Mit einen C-Rohr wurden die Flammen schnell bekämpft.
Wieder einmal wurde vorsätzlich an einer Parkbank gezündelt, die Besatzung des ausgerückten Tanklöschfahrzeuges hatte aber auch diese Brandstiftung in der Zeughausstraße am 24. Juni um 02:47 schnell im Griff. Sie setzten eine Kübelspritze ein.
Fünfmal mussten Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen beantwortet werden, wobei auch hier 2 böswillige Alarme durch eingeschlagene Druckmelder zu verzeichnen waren. Nach der Meldung eines schweren Verkehrsunfalls rückten der I-Dienst und der Rüstwagen der Amberger Wehr zur Unterstützung der Landkreiswehren auf die B 85 aus, wobei sich herausstellte, dass ein Eingreifen der Feuerwehren nicht mehr notwendig war. Es galt 13 Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung zu bearbeiten. Ein Kind musste aus einer versperrten Küche befreit werden, eine weitere Anforderung zum notfallmäßigen Türe Öffnen durch den Rettungsdienst wurde durch diesen auf der Anfahrt abgebrochen, eine weitere Tür konnte die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges problemlos öffnen.
Die Besatzung der Drehleiter konnte eine Katze aus einer Dachrinne retten, und wohlbehalten auf dem sicheren Boden absetzen.
Lediglich zweimal fiel das Stichwort „Öl auf Straße bzw. Öl auf Gewässer“, eine Ölspur verursacht durch einen PKW konnten die Wehrmänner beseitigen, prophylaktisch wurde auf Anforderung durch die Flussmeisterstelle eine Ölsperre in der Vils gesetzt, nachdem ein Bagger in der Vils mit Renaturierungsarbeiten beschäftigt war.
Diverse Absperrungen, die Bergung einer toten Ente, die Beseitigung eines Baumes, der über der Fahrbahn lag, die Zusammenarbeit mit dem Imker bei der Abnahme eines Bienenschwarms, die Aufrichtung eines umgefahrenen Ampelmastes, der Opfer einer Verfolgungsjagd durch die Polizei wurde, sowie das Auspumpen eines durch einen Defekt eines Swimmingpools im Außenbereich des Anwesens überfluteten Kellers sind wieder einmal Zeugnisse für die Vielfältigkeit der Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg.
Die Unwetter mit Starkregen und Hagel berührten Amberg nur am Rande, die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg lief allerdings an den betroffenen Tagen 27. bis 29. Juni auf Hochtouren, ein Wechselladerfahrzeug mit dem „Abrollbehälter Sandsack“ kam in Seugast am Abend des 29. Juni zum Einsatz.
10 Sicherheitswachen, ausnahmslos anlässlich der Pfingstdult runden das Einsatzspektrum der Feuerwehr Amberg im Monat Juni, der insgesamt als sehr ruhig bezeichnet werden darf, ab.