Monatsbericht September 2006

Zwei Feueralarme, ein Fehlalarm durch eine automatische Brandmeldeanlage, 39 technische Hilfeleistungen sowie 17 Sicherheitswachen – so gliedern sich die abzuarbeitenden Einsätze der Feuerwehr Amberg im September.

In den frühen Morgenstunden des 4. Septembers war es auf der Straße zwischen Lengenfeld und Theuern zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Besatzung des Rüstwagens unterstützte hierbei die zuständigen Feuerwehren des Landkreises beim Befreien einer eingeklemmten Person.




„Rauchentwicklung Batteriegasse“ hieß die Alarmmeldung am Nachmittag des 9. Septembers. Die Kräfte des alarmierten Stadtlöschzugs stellten angebranntes Essen als Ursache fest. Nachdem das Gebäude mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht wurde, konnte der Löschzug bereits nach 20 Minuten wieder in die Wache einrücken.

Zu einer dringenden Türöffnung nach Haselmühl rückte das Kleinalarmfahrzeug am Abend des 11. Septembers nach Anforderung der bereits an der Einsatzstelle befindlichen Wehr der Gemeinde Kümmersbruck aus. Die Türe konnte mit Hilfe des Sperrwerkzeuges geöffnet werden.


Zusammen mit den Feuerwehren der Gemeinde Ursensollen rückte der Rüstzug zu einem Verkehrsunfall aus, der sich am Nachmittag des 13. Septembers auf der A6 zwischen Theuern und Ursensollen ereignet hatte. Ein 74-jähriger war mit seinem Auto auf einen Lastwagen aufgefahren. Die Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste mittels des hydraulischen Rettungssatzes befreit werden. Die Besatzung des Rüstwagens unterstütze hierbei die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Ursensollen.

Zu einem Arbeitsunfall kam es zwei Tage darauf in einem Betrieb im Industriegebiet Süd. Zur Rettung eines schwer verletzten Arbeiters wurde durch den Rettungsdienst die Feuerwehr angefordert. Mittels Schleifkorbtrage konnte die Drehleiter-Besatzung den Patienten retten und an den Rettungsdienst übergeben.
Zu einer größeren Ölspur in Aschach rückte der Versorgungs-LKW am 17. September aus, um die Ortsfeuerwehr mit Ölbindemittel zu unterstützen.

Eine dramatische Rettungsaktion hielt die Wehrmänner am Nachmittag desselben Tages in Atem. Ein kleines Kind war in einen Drainageschacht gestürzt. Mehr dazu siehe Sonderbericht.


Heftige Regengüsse bescherten der Feuerwehr Amberg am 18. September einen Einsatzreichen Abend. Innerhalb weniger Stunden waren 23 Einsätze abzuarbeiten, darunter galt es unter anderem, etliche voll gelaufene Keller auszupumpen. Außerdem mussten noch spät in der Nacht Fahrbahnen gereinigt werden, um einen sicheren Verkehr zu ermöglichen.

„Katze auf Baum in Moos“ hieß es am 21. September. Eine Katze saß bereits seit drei Tagen auf einem Baum fest. Da sie während der Rettungsversuche noch höher stieg, musste die Rettung mit der Drehleiter erfolglos abgebrochen werden. Während einer groß angelegten Evakuierungsübung im Klinikum am 23. September musste ein Teil der eingesetzten Kräfte in die Gabelsbergerstraße abrücken.
Ein Anwohner machte die Einsatzkräfte auf eine Rauchentwicklung aufmerksam. Verbranntes Essen wurde hier als Ursache festgestellt und von der Kochstelle entfernt. Ein Bewohner konnte mit Rauchgasinhalation an den Rettungsdienst übergeben werden. Sein Glück war es wohl, dass die Kräfte in unmittelbarer Nachbarschaft in Aktion waren und somit sofort eingreifen konnten.
Die Sicherheit der Teilnehmer eines Umzugs am Morgen des 24. September stellten sechs Kräfte der Feuerwehr sicher, als sie die stark befahrenen Straßen, die der Umzug querte, absicherten.

Erneut ereignete sich am Abend des darauf folgenden Tages ein schwerer Verkehrsunfall. Ein junger Mann war auf der Staatsstraße 2238 Höhe Steiningloh mit seinem Auto von der Straße abgekommen, überschlug sich mehrmals und das Fahrzeug blieb dann auf dem Dach liegen. Der Notarzt konnte nur noch den Tot des 19-Jährigen Fahrers feststellen. Mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens wurde das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt. Erst dann konnten die zuständigen Feuerwehren des Landkreises und die Stadtteilfeuerwehr Ammersricht die Person aus dem Fahrzeugwrack befreien.
Ausgesperrt hat sich eine Frau in der Röntgenstraße am 28. September gegen 13 Uhr. Da sie ihr Essen auf dem Herd stehen hat lassen, alarmierte sie die Feuerwehr. Die unverzüglich ausgerückte Mannschaft des Kleinalarmfahrzeugs konnte die Türe öffnen und schlimmeres verhindern.
Am letzten Tag des Monats rückte der Rüstwagen um 18:37 Uhr aus, um ein Kind zu retten, das mit den Füßen in einer Baumgabel stecken geblieben war. Die Mannschaft konnte das Kind mit Manneskraft aus seiner unglücklichen Lage befreien.

Neben den genannten Einsätzen waren noch drei weitere Türöffnungen, zwei Schadensfälle aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und zwei weitere kleine technischen Hilfeleistungen zu bewältigen. Erfreulicherweise musste im Monat September nur ein Fehlalarm, ausgelöst durch eine automatische Brandmeldeanlage durch die Feuerwehr Amberg angefahren werden. Bei 17 Sicherheitswachen stellte die Feuerwehr die Sicherheit der Besucher des Stadttheaters und der Amberger Herbstdult sicher.