Monatsbericht September 2006
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„Rauchentwicklung Batteriegasse“ hieß die Alarmmeldung am Nachmittag des 9. Septembers. Die Kräfte des alarmierten Stadtlöschzugs stellten angebranntes Essen als Ursache fest. Nachdem das Gebäude mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht wurde, konnte der Löschzug bereits nach 20 Minuten wieder in die Wache einrücken. |
Heftige Regengüsse bescherten der Feuerwehr Amberg am 18. September einen Einsatzreichen Abend. Innerhalb weniger Stunden waren 23 Einsätze abzuarbeiten, darunter galt es unter anderem, etliche voll gelaufene Keller auszupumpen. Außerdem mussten noch spät in der Nacht Fahrbahnen gereinigt werden, um einen sicheren Verkehr zu ermöglichen.
„Katze auf Baum in Moos“ hieß es am 21. September. Eine Katze saß bereits seit drei Tagen auf einem Baum fest. Da sie während der Rettungsversuche noch höher stieg, musste die Rettung mit der Drehleiter erfolglos abgebrochen werden. Während einer groß angelegten Evakuierungsübung im Klinikum am 23. September musste ein Teil der eingesetzten Kräfte in die Gabelsbergerstraße abrücken.
Ein Anwohner machte die Einsatzkräfte auf eine Rauchentwicklung aufmerksam. Verbranntes Essen wurde hier als Ursache festgestellt und von der Kochstelle entfernt. Ein Bewohner konnte mit Rauchgasinhalation an den Rettungsdienst übergeben werden. Sein Glück war es wohl, dass die Kräfte in unmittelbarer Nachbarschaft in Aktion waren und somit sofort eingreifen konnten.
Die Sicherheit der Teilnehmer eines Umzugs am Morgen des 24. September stellten sechs Kräfte der Feuerwehr sicher, als sie die stark befahrenen Straßen, die der Umzug querte, absicherten.
Erneut ereignete sich am Abend des darauf folgenden Tages ein schwerer Verkehrsunfall. Ein junger Mann war auf der Staatsstraße 2238 Höhe Steiningloh mit seinem Auto von der Straße abgekommen, überschlug sich mehrmals und das Fahrzeug blieb dann auf dem Dach liegen. Der Notarzt konnte nur noch den Tot des 19-Jährigen Fahrers feststellen. Mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens wurde das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt. Erst dann konnten die zuständigen Feuerwehren des Landkreises und die Stadtteilfeuerwehr Ammersricht die Person aus dem Fahrzeugwrack befreien.
Ausgesperrt hat sich eine Frau in der Röntgenstraße am 28. September gegen 13 Uhr. Da sie ihr Essen auf dem Herd stehen hat lassen, alarmierte sie die Feuerwehr. Die unverzüglich ausgerückte Mannschaft des Kleinalarmfahrzeugs konnte die Türe öffnen und schlimmeres verhindern.
Am letzten Tag des Monats rückte der Rüstwagen um 18:37 Uhr aus, um ein Kind zu retten, das mit den Füßen in einer Baumgabel stecken geblieben war. Die Mannschaft konnte das Kind mit Manneskraft aus seiner unglücklichen Lage befreien.
Neben den genannten Einsätzen waren noch drei weitere Türöffnungen, zwei Schadensfälle aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und zwei weitere kleine technischen Hilfeleistungen zu bewältigen. Erfreulicherweise musste im Monat September nur ein Fehlalarm, ausgelöst durch eine automatische Brandmeldeanlage durch die Feuerwehr Amberg angefahren werden. Bei 17 Sicherheitswachen stellte die Feuerwehr die Sicherheit der Besucher des Stadttheaters und der Amberger Herbstdult sicher.
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