Monatsbericht November 2006

20:20 - Auf ein klassisches Unentschieden einigten sich im November die Einsätze zu Bränden und technischen Hilfeleistungen mit den Sicherheitsabstellungen. Mit 40 Einsätzen liegt der November im Durchschnitt des Jahres 2006, der momentan 42 Einsätze pro Monat beträgt.
Die Alarmierungen erfolgten zu einer Rauchentwicklung, fünf Alarmen durch Brandmeldeanlagen und zu 14 technischen Hilfeleistungen.

Eine verdächtige Rauchentwicklung führte am Mittwoch, 15. November kurz vor 10 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehr Amberg in die direkte Nachbarschaft. Beim Anheizen eines defekten Holzofens in einem Anwesen an der Gasfabrikstrasse wurde die komplette Wohnung verraucht, so dass der Einsatz des Lüfters nötig wurde.

Auch die automatischen Brandmeldeanlagen sorgten wieder für Einsätze der Feuerwehr: am Sonntag, 5. November lief kurz vor 7 Uhr ein Alarm aus einem Objekt im Bereich des Maria-Hilf-Berges auf. Grund der Auslösung war allerdings kein Feuer, sondern das Öffnen eines Ofens. Um 15:46 Uhr des gleichen Tages wurde der Löschzug dann zu einem Objekt im Bergsteig alarmiert. Hier konnte kein Grund für die Auslösung der Brandmeldeanlage festgestellt werden. Am 19. November kurz nach 3 Uhr wurde die Stadtteilwehr Ammersricht zu einem Alarm in die Tiefgarage an der Bad Bergzaberner Strasse alarmiert. Auch hier handelte es sich um einen Fehlalarm.
Zu einem „Mekka des Schabernacks“ entwickelt sich mehr und mehr die Tiefgarage am Pfalzgrafenring. Unzählige Male war hier schon die Feuerwehr durch mutwillig eingeschlagene Druckknopfmelder oder auch „Burnouts“ alarmiert worden. Ein neues Kapitel schrieben ein paar „Spaßvögel“ am Mittwoch 22. November um 19 Uhr, die mit Feuerwerkskörpern mehrere Melder auslösten.
Zigarettenrauch war die Ursache eines BMA-Alarms, der am Montag 27.November um 19:26 Uhr den Löschzug zu einem Objekt im Bergsteig rief.

Bei den technischen Hilfeleistungen waren wieder mehrere Einsätze zum Öffnen und Verschließen von Räumen zu leisten. So musste in den frühen Morgenstunden des Freitag, 3. November um 03:17 Uhr ein eingeschlagenes Fenster verschlossen werden, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Vier Stunden später, um 07:25 Uhr, galt es eine Wohnung schnell zu öffnen, da Nachbarn wegen Hilferufen die Feuerwehr alarmiert hatten. Da mit den Kräften der Feuerwehr auch der Ehemann der betroffenen Person eintraf, war ein Einsatz des Sperrwerkzeuges nicht nötig.
Am Donnerstag 16. November wurde die Feuerwehr Amberg um 5 Uhr durch die Einsatzleitzentrale der Polizei erneut zu einer Türöffnung alarmiert. In der Wohnung im Bereich Obere Hockermühle wurde eine dermaßen betrunkene Frau angetroffen, dass sie von den ebenfalls alarmierten Kräften des Roten Kreuzes ins Klinikum verbracht werden musste. Zugang zu einer hilflosen Person verschaffte die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges auch am Mittwoch, 29. November. um 16:33 Uhr im Stadtteil Gailoh.

Am Montag der 13. November war zweimal die Hilfe bei Verkehrsunfällen gefragt: Nach einem Verkehrsunfall bei Immenstetten forderten die um 4:43 Uhr zur Fahrbahnreinigung alarmierten Wehren aus Immenstetten und Aschach über die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg Material zum Ausleuchten der Unfallstelle nach. Dazu wurde die Stadtteilwehr Ammersricht alarmiert.
Wenige Stunden später, kurz vor 13.30 Uhr ereignete sich bei Gressmühle der nächste Verkehrsunfall. Da in der ersten Meldung von eingeklemmten Personen die Rede war, wurde zu den zuständigen Ortswehren auch die Stadtteilwehr Raigering und die Rettungsätze aus Freudenberg und des Amberger Rüstzuges alarmiert. Da aber die Personen aus den beiden verunfallten PKW ohne technisches Gerät befreit werden konnten, beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehren auf die Verkehrsregelung und Reinigung der Fahrbahn.

Am Donnerstag 16.November wurde um 17:36 Uhr die Hilfe der Feuerwehr am Wingershofer-Tor-Platz benötigt. Ein PKW-Lenker hatte eine Fußgängerin überfahren und schwer verletzt. Bei der Unfallaufnahme brach der Unfallverursacher plötzlich leblos zusammen und musste reanimiert werden. Um genügend Licht zu haben forderte der Notarzt die Unterstützung der Feuerwehr an. Die Besatzung des ausgerückten Rüstwagens leuchtete die Unfallstelle während der Reanimation und zur Sicherung der Unfallspuren durch die Polizei aus.

Zwei nicht alltägliche Einsätze musste die Feuerwehr Amberg am Samstag, 18.November abarbeiten. Kurz nach 8 Uhr galt es einen Roller aus der Vils zu bergen und genau 4 Stunden später drohte ein falsch angesägter Baum auf ein Haus im Dreifaltigskeitsviertel zu fallen. Mit dem Greifzug sicherten die Besatzung des Rüstwagens den Baum und brachte ihn in der richtigen Richtung zu Boden.

Am Sonntag 26. November um 19:30 Uhr forderte die Einsatzleitung den Gerätewagen Gefahrgut und den Abrollbehälter Atemschutz nach Auerbach an. Die örtlich zuständigen Wehren waren um 13:10 Uhr zu einem tropfenden Gefahrgut-LKW alarmiert worden. Durch die Anforderung der beiden Sonderfahrzeuge sollte die Versorgung mit Atemschutzgeräten und Chemieschutzanzügen vor Ort sichergestellt werden. Nachdem von Kräften der Werkfeuerwehr des einige Fahrstunden entfernten Lieferbetriebes Entwarnung gegeben wurde, konnten die Amberger Kräfte drei Stunden später wieder abrücken.




Wie eingangs erwähnt, waren im Monat November auch 20 Sicherheitsabstellungen zu leisten. Der Großteil davon entfiel auf Sicherheitswachen im ACC und im Stadttheater mit fünf bzw. 13 Wachen. Darüber hinaus sorgten 9 Mann der Wehren Amberg, Raigering und Karmensölden am Samstag 11. November für einen unfallfreien Verlauf des Amberger Ultra Laufes und am nächsten Tag sicherten zwei Mann mit dem Tanklöschfahrzeug eine Martinsfeier im LGS-Gelände ab, in deren Rahmen auch ein Lagerfeuer abgebrannt wurde.