Monatsbericht Dezember 2006
Leicht über dem Durchschnitt bewegten sich die Einsatzzahlen im letzten Monat des Jahres 2006. So mussten im Dezember vier Brandeinsätze, fünf Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen, 19 technische Hilfeleistungen und 17 Sicherheitswachen abgearbeitet werden.
Am 07.12.06 gegen 16.00 Uhr rückte das LF16/12 zu einem Brandmeldealarm in ein städtisches Hotel aus. Nach Erkundung stellte sich schnell heraus, dass der Alarm durch Zigarettenrauch in der Bar ausgelöst wurde. So konnte man, ohne weitere Maßnahmen treffen zu müssen, die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Vormittag des 08.12.06 kam es auf der B85 bei Freihöls zu einem schweren Verkehrsunfall. So alarmierte um 08:12 Uhr der diensthabende Disponent die örtlich zuständigen Feuerwehren des Landkreises und den Rüstwagen der Feuerwehr Amberg. Beim Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einem Pkw wurde dessen Fahrer eingeklemmt, so dass der Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten erforderlich war. Bereits wenige Minuten nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Unfallstelle konnte die Meldung „Person befreit“ an die Einsatzzentrale übermittelt werden.
Um 20:43 Uhr kam es dann im Stadtgebiet in der Regensburgerstraße zu einem Verkehrsunfall. Jedoch war hier der Einsatz des Kleinalarmfahrzeugs ausreichend. Bei dem Unfall war ein Pkw gegen ein Moped gestoßen, aus dem danach Öl auslief. Nach dem Ölbinder auf die Straße aufgebracht wurde, konnte die 2-Mann-Besatzung nach einer Viertelstunde wieder einrücken.
Erneut musste man am 11.12.06 zu einer dringenden Türöffnung ausrücken. Um 14:30 Uhr war man dazu von der Einsatzzentrale der Polizei angefordert worden. Im Stadtteil Gailoh hatte ein Mann kurzzeitig seine Wohnung verlassen. Als er diese wieder betreten wollte, ließ sich dass Schloss auf Grund eines technischen Defektes - wie sich später herausstellte - nicht mehr sperren. Problem: Sein kleines Kind war alleine in der Wohnung und schlief. Nicht einmal fünf Minuten nach Eintreffen der Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges an der Einsatzstelle konnte der besorgte Vater wieder zu seinem Kind in die Wohnung. Unbeeindruckt von all der Hektik schlief es weiter tief und fest.
In der Nacht war es dann auf der B85 zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Höhe Schäflohe zu einem grausamen Verkehrsunfall gekommen [Sonderbericht]. Ein Pkw war nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und war auf dem Dach zum Liegen gekommen. Der Pkw BMW fing sofort Feuer. Der 19-jährige Beifahrer konnte sich selbst befreien. Der 21-jährige Fahrer sowie ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer verbrannten eingeklemmt im Pkw. Da sich auf der Feuerwache Mannschaft in Zugstärke befand, konnte der Rüstzug, verstärkt durch das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter-Tank, unmittelbar nach der Alarmierung geschlossen ausrücken. Weiterhin wurde die für diesen Streckenabschnitt örtlich zuständige Stadtteilwehr Amberg-Karmensölden alarmiert.
Am 18.12.06 wurden um 14:35 Uhr vom diensthabenden Disponenten der Einsatzzentrale die Einsatzkräfte der Amberger Wehr zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. In einer Apotheke reagierten verschieden Säuren in einem Abfallgefäß miteinander. Da die weitere Entwicklung bzw. Reaktion des „Chemikaliencocktails“ nicht absehbar war, wurde der Löschzug-Gefahrgut auf den Plan gerufen, der zehn Minuten nach Alarmierung geschlossen ausrückte. Nach der ersten Erkundung wurde ein Chemiker eines örtlichen ansässigen Industriebetriebes als Fachberater hinzugezogen. Zunächst waren die Absperrung des Einsatzraumes und die Bereitstellung eines Trupps mit Chemikalienschutzanzug ausreichend, da sich das Gefäß mit den Säuren in einer speziellen Laborabzugsanlage befand. Nach Begutachtung durch den Chemiker wurde die Säure mit Wasser verdünnt und neutralisiert. Anschließend konnte das Gefäß in ein Spezialgefäß verpackt und durch eine Spezialfirma abgeholt und entsorgt werden. Nach nicht ganz zwei Stunden rückte der Zug von der Einsatzstelle wieder ab. Eine Gefahr für die Bevölkerung oder Patienten bestand zu keiner Zeit.
Noch während die einsatzvorbereitenden Maßnahmen auf der Feuerwache für den Gefahrguteinsatz lief ging in der Einsatzzentrale ein weiterer Notruf ein. Die Polizei benötigte die Feuerwehr zu Öffnung einer Wohnungstüre, da man einen Unglücksfall in einer Wohnung in der Von-der-Sitt-Str. vermutete. So musste man kurzfristig Einsatzkräfte umdisponieren und mit dem Kleinalarmfahrzeug dorthin beordern. Kurz nach dem die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eingetroffen waren, konnte man die Arbeit auch schon wieder einstellen. Es stelle sich heraus dass die Wohnungsinhaberin wohl auf und nicht Zuhause war.
In den Morgenstunden des 23.12.06 war auf der B 299 zwischen Amberg und Ursensollen ein Pkw in Brand geraten. So unterstütze man die zuständige Feuerwehr Ursensollen mit dem LF16/12 der Amberger Wehr. Das Feuer das im Motorraum des Pkw ausgebrochen war, konnte mit einem C-Rohr gelöscht werden.
24 Stunden später war aus einem Industriebetrieb im IG-Nord ein Brandmeldealarm in der Einsatzzentrale eingegangen. So wurde die zuständige Stadtteilwehr Amberg-Raigering, verstärkt durch den Löschzug der Feuerwehr Amberg, alarmiert. Ursache für den Alarm aus der Brandmeldeanlage war ein Druckabfall in der Sprinkleranlage. Nach dem die Einsatzstelle einem Verantwortlichen übergeben wurde, konnte der Einsatz nach einer Stunde beendet werden.
Die letzten drei Einsätze des Jahres waren am 31.12.06 zu bewältigen. Um 03:08 Uhr rückte der Stadtlöschzug zu einem Brandmeldealarm im städtischen Klinikum aus. Dieser entpuppte sich als Fehlalarm auf Grund eines Fehlers in der Anlage. Am Nachmittag rückte das TLF16/25 um 15:44 Uhr in die Richthofenstraße aus. Dort brannten am Straßenrand ein alter Motorradhelm und eine Kunststoffverkleidung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von selbst in Brand geraten waren. Zu guter Letzt musste um 19:39 Uhr noch Kraftstoff abgebunden werden, der aus einer defekten Kraftstoffleitung eines Pkw tropfte.
Weiterhin musste man im Berichtszeitraum noch drei Mal zu Türöffnungen ausrücken, drei weitere Brandmeldealarme beantworten und fünf Mal Öl von Straßen entfernen.
Am Vormittag des 08.12.06 kam es auf der B85 bei Freihöls zu einem schweren Verkehrsunfall. So alarmierte um 08:12 Uhr der diensthabende Disponent die örtlich zuständigen Feuerwehren des Landkreises und den Rüstwagen der Feuerwehr Amberg. Beim Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einem Pkw wurde dessen Fahrer eingeklemmt, so dass der Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten erforderlich war. Bereits wenige Minuten nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Unfallstelle konnte die Meldung „Person befreit“ an die Einsatzzentrale übermittelt werden.
Um 20:43 Uhr kam es dann im Stadtgebiet in der Regensburgerstraße zu einem Verkehrsunfall. Jedoch war hier der Einsatz des Kleinalarmfahrzeugs ausreichend. Bei dem Unfall war ein Pkw gegen ein Moped gestoßen, aus dem danach Öl auslief. Nach dem Ölbinder auf die Straße aufgebracht wurde, konnte die 2-Mann-Besatzung nach einer Viertelstunde wieder einrücken.
Erneut musste man am 11.12.06 zu einer dringenden Türöffnung ausrücken. Um 14:30 Uhr war man dazu von der Einsatzzentrale der Polizei angefordert worden. Im Stadtteil Gailoh hatte ein Mann kurzzeitig seine Wohnung verlassen. Als er diese wieder betreten wollte, ließ sich dass Schloss auf Grund eines technischen Defektes - wie sich später herausstellte - nicht mehr sperren. Problem: Sein kleines Kind war alleine in der Wohnung und schlief. Nicht einmal fünf Minuten nach Eintreffen der Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges an der Einsatzstelle konnte der besorgte Vater wieder zu seinem Kind in die Wohnung. Unbeeindruckt von all der Hektik schlief es weiter tief und fest.
In der Nacht war es dann auf der B85 zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Höhe Schäflohe zu einem grausamen Verkehrsunfall gekommen [Sonderbericht]. Ein Pkw war nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und war auf dem Dach zum Liegen gekommen. Der Pkw BMW fing sofort Feuer. Der 19-jährige Beifahrer konnte sich selbst befreien. Der 21-jährige Fahrer sowie ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer verbrannten eingeklemmt im Pkw. Da sich auf der Feuerwache Mannschaft in Zugstärke befand, konnte der Rüstzug, verstärkt durch das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter-Tank, unmittelbar nach der Alarmierung geschlossen ausrücken. Weiterhin wurde die für diesen Streckenabschnitt örtlich zuständige Stadtteilwehr Amberg-Karmensölden alarmiert.
Am 18.12.06 wurden um 14:35 Uhr vom diensthabenden Disponenten der Einsatzzentrale die Einsatzkräfte der Amberger Wehr zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. In einer Apotheke reagierten verschieden Säuren in einem Abfallgefäß miteinander. Da die weitere Entwicklung bzw. Reaktion des „Chemikaliencocktails“ nicht absehbar war, wurde der Löschzug-Gefahrgut auf den Plan gerufen, der zehn Minuten nach Alarmierung geschlossen ausrückte. Nach der ersten Erkundung wurde ein Chemiker eines örtlichen ansässigen Industriebetriebes als Fachberater hinzugezogen. Zunächst waren die Absperrung des Einsatzraumes und die Bereitstellung eines Trupps mit Chemikalienschutzanzug ausreichend, da sich das Gefäß mit den Säuren in einer speziellen Laborabzugsanlage befand. Nach Begutachtung durch den Chemiker wurde die Säure mit Wasser verdünnt und neutralisiert. Anschließend konnte das Gefäß in ein Spezialgefäß verpackt und durch eine Spezialfirma abgeholt und entsorgt werden. Nach nicht ganz zwei Stunden rückte der Zug von der Einsatzstelle wieder ab. Eine Gefahr für die Bevölkerung oder Patienten bestand zu keiner Zeit. Noch während die einsatzvorbereitenden Maßnahmen auf der Feuerwache für den Gefahrguteinsatz lief ging in der Einsatzzentrale ein weiterer Notruf ein. Die Polizei benötigte die Feuerwehr zu Öffnung einer Wohnungstüre, da man einen Unglücksfall in einer Wohnung in der Von-der-Sitt-Str. vermutete. So musste man kurzfristig Einsatzkräfte umdisponieren und mit dem Kleinalarmfahrzeug dorthin beordern. Kurz nach dem die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eingetroffen waren, konnte man die Arbeit auch schon wieder einstellen. Es stelle sich heraus dass die Wohnungsinhaberin wohl auf und nicht Zuhause war.
In den Morgenstunden des 23.12.06 war auf der B 299 zwischen Amberg und Ursensollen ein Pkw in Brand geraten. So unterstütze man die zuständige Feuerwehr Ursensollen mit dem LF16/12 der Amberger Wehr. Das Feuer das im Motorraum des Pkw ausgebrochen war, konnte mit einem C-Rohr gelöscht werden. 24 Stunden später war aus einem Industriebetrieb im IG-Nord ein Brandmeldealarm in der Einsatzzentrale eingegangen. So wurde die zuständige Stadtteilwehr Amberg-Raigering, verstärkt durch den Löschzug der Feuerwehr Amberg, alarmiert. Ursache für den Alarm aus der Brandmeldeanlage war ein Druckabfall in der Sprinkleranlage. Nach dem die Einsatzstelle einem Verantwortlichen übergeben wurde, konnte der Einsatz nach einer Stunde beendet werden.
Die letzten drei Einsätze des Jahres waren am 31.12.06 zu bewältigen. Um 03:08 Uhr rückte der Stadtlöschzug zu einem Brandmeldealarm im städtischen Klinikum aus. Dieser entpuppte sich als Fehlalarm auf Grund eines Fehlers in der Anlage. Am Nachmittag rückte das TLF16/25 um 15:44 Uhr in die Richthofenstraße aus. Dort brannten am Straßenrand ein alter Motorradhelm und eine Kunststoffverkleidung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von selbst in Brand geraten waren. Zu guter Letzt musste um 19:39 Uhr noch Kraftstoff abgebunden werden, der aus einer defekten Kraftstoffleitung eines Pkw tropfte.
Weiterhin musste man im Berichtszeitraum noch drei Mal zu Türöffnungen ausrücken, drei weitere Brandmeldealarme beantworten und fünf Mal Öl von Straßen entfernen.
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