Monatsbericht Juni 2007

Ein deutlich geringeres Einsatzaufkommen im Vergleich zu den Vormonaten hatte die Feuerwehr Amberg um Juni zu bewältigen. 28 Ausfahrten, die sich aufgliedern in drei Feueralarme, vier Einsätze aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen, 14 technische Hilfeleistungen sowie acht Sicherheitswachen konnten verzeichnet werden.

Der erste Alarm des Monats führte die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges am 1.Juni in das Landratsamt, wo ein automatischer Brandmelder ohne erkennbaren Grund ausgelöst hatte. Wiederum aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage rückte der Löschzug am frühen Abend des 3.Juni aus. Ein überhitzter Toaster im Klinikum führte hier zum Feueralarm.

Einem Nürnberger, der den Schlüssel seines Fahrradschlosses verloren hatte, half die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges am selben Tag aus dieser unglücklichen Situation, indem das Schloss des am Bahnhof abgestellten Fahrrads geknackt wurde.
Am 5.Juni gegen 5:30 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Feuerwehr von der Polizei um eine Amtshilfe gebeten. Aus dem Klinikum war eine Person entlaufen, die in ihrer Wohnung vermutet wurde. Die Wohnungstür wurde von zwei Mann geöffnet, um den Beamten der Polizei Zutritt zu verschaffen.

06_02Mit der Meldung „Feuer Jahnstrasse“ rückte der Löschzug am darauf folgenden Nachmittag aus. Dort hatte in einem Lager für Elektrogeräte ein Wäschetrockner Feuer gefangen und zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer rasch löschen und das Brandgut ins Freie bringen. Anschließend wurde der Raum gelüftet und die Kräfte konnten nach etwa einer Stunde wieder abrücken.


Etwa zwei Stunden später ereignete sich auf einer Straßenbaustelle auf der B 85 Höhe Fichtenhof ein tragischer Arbeitsunfall. Ein Arbeiter war gerade dabei, mit einer Walze die im Bau befindliche Auffahrt einer Brücke zu planieren, als das schwere Fahrzeug nach rechts über den Abhang abkippte und sich überschlug. Der Fahrer wurde dabei aus der Walze geschleudert und war sofort tot.

Entgegen erster Meldungen wurde er nicht eingeklemmt und so musste der Rüstzug sowie die Kräfte der Stadtteilfeuerwehr Amberg-Karmensölden unverrichteter Dinge wieder abrücken.

06_01Die Stadtteilfeuerwehr Karmensölden war es auch, die am Vormittag des 10.Juni eine Schwanenfamilie beim Überqueren der B 85 unterstützte und vor herannahenden Fahrzeugen schützte.
Nach stärkeren Regenfällen lief am 15.Juni gegen 21.30 in einer Wohnung in der Berlinerstraße Wasser durch die Haustüre in den Keller. Mit einem Wassersauger konnten die Bewohner hier beim Beseitigen der Wassermassen unterstützt werden.

Große Aufregung herrschte am 18.Juni in einem Kindergarten im Stadtgebiet. Ein Erdwespennest gefährdete die Kinder beim Spielen im Garten. Das Nest wurde beseitigt, sodass der Garten wieder freigegeben werden konnte.

Mehrere Anrufer meldeten am Abend desselben Tages über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung in der Äußeren Raigeringer Straße. Dort war ein Feuer in einer Garage ausgebrochen. Der Besitzer hatte das Feuer vor Eintreffen des Löschzuges und der Kräfte der Stadtteilfeuerwehr Amberg-Raigering bereits gelöscht, zog sich dabei jedoch schwere Verbrennungen zu.

06_03In den Abendstunden das 20.Juni retteten zwei Mann eine bereits seit drei Tagen festsitzende Katze von einem Baum in der Philipp Melanchton Straße. Zu einer dringenden Türöffnung in der Endemannstraße rückte das Kleinalarmfahrzeug am 22.Juni um 11.11 Uhr aus. Hier wurde nach Öffnen der Türe die in der Wohnung vermutete Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.

Zwei Tage später wurde das Löschgruppenfahrzeug zu einer Nachsicht in einen Betrieb im Gewerbegebiet West alarmiert. Hier war der Antriebsmotor eines Rolltores durchgebrannt, was zu einer Rauchentwicklung führte. Nachdem die Schadensstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert wurde, konnten die Kräfte wieder abrücken.

06_04Neben den erwähnten Einsätzen waren neben kleineren technischen Hilfeleistungen weiterhin eine notfallmäßige Türöffnung und eine Türverschließung sowie zwei weitere Einsätze durch automatische Brandmeldeanlagen durchzuführen. Bei acht Veranstaltungen wurden Sicherheitswachen abgestellt.