Monatsbericht Oktober 2007

Im Monat Oktober wurde die Feuerwehr Amberg zu insgesamt 33 Einsätzen gerufen. Diese gliedern sich in 18 technische Hilfeleistungen, fünf Brandeinsätze, drei Feueralarme durch Brandmeldeanlagen und sieben Sicherheitswachen. 

Am 2. Oktober kam kurz vor 23 Uhr die Meldung über einen brennenden LKW auf der Autobahn A 6. Zur Unterstützung der Feuerwehr der Gemeinde Ursensollen rückte von der Freiwilligen Feuerwehr Amberg ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter -Tank aus.

10_03_Gefahrgut.jpgEineinhalb Stunden später dann der nächste Alarm, ein Einsatz für den Gefahrgutzug der FF Amberg, ebenfalls auf der Autobahn A 6. Am Rasthof Oberpfälzer Alb lief aus einem abgestellten LKW, der Natriumhydroxidlösung geladen hatte, eine Flüssigkeit aus.

Gegen Mittag des 3. Oktober unterstützten dann die Feuerwehren der Gemeinde Ursensollen die Bergungsfirma beim Umladen des Gefahrgutes. Dabei wurde ebenfalls wieder Material von der Feuerwehr Amberg benötigt. 

Der einsatzreichste Tag des Monats war der 4. Oktober mit vier Alarmen, zwei davon waren Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Die anderen Einsätze waren dringende Türöffnungen, bei denen die Hilfe der Feuerwehr benötigt wurde. 

Nach einem Verkehrsunfall an der Kreuzung mit der Hirschauer Straße musste die Bayreuther Straße am 12. Oktober um 19 Uhr für rund 3 Stunden durch die Feuerwehr Amberg – Ammersricht komplett abgesichert und ausgeleuchtet werden.  

Zu einem schweren Verkehrsunfall rückte der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Amberg am 20. Oktober kurz vor 23 Uhr auf die B 85 bei Pittersberg aus. Nach einem Zusammenstoß zweier Pkw galt es, die Feuerwehren der Gemeinde Ebermannsdorf bei der Rettung mehrerer Verletzter aus den Fahrzeugen mit hydraulischem Rettungsgerät zu unterstützen. 

Sieben Tage später um 00.42 Uhr ereignete sich an nahezu derselben Stelle der B 85 erneut ein schwerer Verkehrsunfall. Diesmal war ein Pkw mit einem LKW zusammengestoßen. Auch bei diesem Einsatz unterstützte die Besatzung des Rüstwagens die örtlichen Feuerwehren bei der Rettung der eingeklemmten Person. 

Am 28.Oktober um 23 Uhr meldete die Justizvollzugsanstalt Amberg einen bereits gelöschten Brand in der Krankenstation. Beim Eintreffen der alarmierten Mannschaft des Löschgruppenfahrzeuges und der Drehleiter war der gesamte Zellentrakt komplett verraucht. Mittels eines Überdrucklüfters konnte wieder freie Sicht geschaffen werden. 

Der letzte Einsatz des Monats wurde in den Abendstunden des 30. Oktober notwendig. Hierzu rückte das Löschgruppenfahrzeug zu einem brennenden Baum bei der Roseggerstraße aus. Zu der länger dauernden Brandbekämpfung in den Stämmen des hohlen Baumes wurde ein C-Rohr mit Schaummittel eingesetzt.