Monatsbericht November 2007
Im Monat November hatten die Kräfte der Feuerwehr Amberg insgesamt 36 Einsätze abzuarbeiten. Diese gliederten sich in 14 Hilfeleistungen, elf Sicherheitswachen, sechs Brandeinsätze und fünf Brandmeldealarme.
Gleich am 1. November wurde die Hilfe der Feuerwehr Amberg zweimal benötigt. Zum einen unterstützte das Tanklöschfahrzeug die Feuerwehren Ammerthal und Rosenberg bei einem Zimmerbrand in Ammerthal. Beim zweiten Einsatz wurde eine Person mit suizidaler Absicht über die Drehleiter aus dem 5. Obergeschoss eines Wohnhauses im Amberger Stadtsüden gerettet.
Gegen 17 Uhr des darauf folgenden Tages wurde der Rüstzug der Feuerwehr Amberg sowie die Stadtteilfeuerwehr Karmensölden und die Feuerwehr Ammerthal zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der AS 1 zwischen Fuchstein und Ammerthal alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage wie folgt dar: Ein Pkw war frontal mit einem Kleinlastwagen kollidiert. Dabei wurde der Pkw-Fahrer schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Der Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt und konnte sich selbst befreien.
Zeitgleich musste das Tanklöschfahrzeug zu einem brennenden Briefkasten in der Egelseerstraße ausrücken. Dieser wurde mit Rücksprache der vor Ort anwesenden Streifenbesatzung der Polizei aufgebrochen und mit Pulver abgelöscht.
Durch das stürmische Wetter im November rückte die Feuerwehr Amberg zu mehreren Technischen Hilfeleistungen aus. Am 11. November. musste das Zelt eines Amberger Cafes abgebaut werden, welches durch den starken Wind zu zerreißen drohte. Gegen 17.15 Uhr hatte sich eine Werbetafel an einem Elektrofachmarkt gelöst, diese wurde mit Hilfe der Drehleiter entfernt.
Am 12. November unterstützte die Amberger Feuerwehr mit beiden Wechselladerfahrzeugen und den Abrollbehältern Tank und Atemschutz die Feuerwehren des Landkreises bei einem Brand nach einer Explosion in Angfeld. Zu einem tierischen Einsatz wurden die Amberger Kräfte am 15. November gerufen.
Über die Polizei kam die Information, dass sich in einer verschlossenen Wohnung in der Faberstraße zwei Katzen befinden würden. Da niemand die Tür öffnete, wurde diese mit dem Sperrwerkzeug geöffnet. Die beiden verwahrlosten Katzen wurden dem Tierheim Amberg übergeben.
Am späten Nachmittag des 16. November forderte die Feuerwehr Ursensollen zur Unterstützung die Amberger Feuerwehr mit dem Wechselladerfahrzeug und Abrollbehälter Tank sowie das Tanklöschfahrzeug an. In Reinbrunn stand eine Scheune in Vollbrand. Das Tanklöschfahrzeuge versorgte dabei das Löschfahrzeug von Ursensollen mit Wasser.
Zu zwei notfallmässigen Türöffnungen wurde die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges am 17. November gerufen. Beim ersten Fall im Buchenweg wurde die Tür mit dem Sperrwerkzeug geöffnet. Leider kam jedoch für die in der Wohnung befindliche Person jede Hilfe zu spät. Der diensthabende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Glücklicher endete die zweite Wohnungsöffnung. Der Inhaber war hier bereits vor Ort und hatte die Türe selbst geöffnet.
Zur Mittagszeit des 26. November wurde der diensthabende Disponent in der Einsatzzentrale der Amberger Feuerwehr über „Rauch aus Wohnung“ in der Philipp-Melanchthon-Straße informiert. Auf dieses Stichwort hin alarmierte er den Stadtlöschzug, der unvermittelt ausrückte. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle und Erkundung der Lage konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Grund für die Rauchentwicklung war von der Wohnungsinhaberin auf dem Herd vergessenes Kochgut.
Bei den fünf Einsätzen, die durch automatische Brandmeldeanlagen veranlasst wurden, handelte es sich allesamt um technische Störungen, die von der Feuerwehr bzw. durch das Wartungspersonal behoben werden konnten.
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