Monatsbericht April 2008
Der Monat April liegt mit insgesamt 40 Einsätzen für die Feuerwehr Amberg im normalen Bereich, kann aber dennoch als eher ruhig bezeichnet werden, da im Berichtszeitraum allein 18 Sicherheitswachen geleistet wurden. Des Weiteren gliedern sich die Ausrückungen in ein Feuer, 15 technische Hilfeleistungen und sechs Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen.
Am 6. April rückte das Kleinalarmfahrzeug gegen 21:30 Uhr zum Kreisverkehr am Bahnhof aus. Hier musste die Besatzung nach einem Auffahrunfall ausgelaufene Betriebsstoffe abbinden. Nach übermäßiger Staubentwicklung bei Bauarbeiten im Dachgeschoss eines Gymnasiums löste die automatische Brandmeldeanlage aus und rief am 9. April um 13:00 Uhr das Löschgruppenfahrzeug auf den Plan, welches die Einsatzstelle nach Kontrolle der betroffenen Räumlichkeiten aber schnell wieder verlassen konnte. Einen Tag später wurde die Drehleiter zur Unterstützung bei Arbeiten am Kaiser-Wilhelm-Ring benötigt.
Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde am 11. April gegen 14:00 Uhr neben den zuständigen Landkreisfeuerwehren der Rüstzug der Feuerwehr Amberg auf die AS 2 zwischen Köfering und Waldhaus alarmiert. Da die Person bei Eintreffen der ersten Kräfte aber bereits befreit war und vom BRK versorgt wurde, konnte die Mannschaft zügig auf die Wache zurückkehren.
Die dampfenden Gerichte aus der Küche eines Pflegeheimes führten am 15. April um 12:54 Uhr zum Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage und zur Alarmierung des gesamten Löschzuges, der auf Grund der telefonischen Entwarnung des Personals allerdings nicht mehr auszurücken brauchte.
Verkehrte Welt hieß es in den Morgenstunden des 17. April. Hier erlebten viele Autofahrer ein böses Erwachen, als im gesamten Landkreis Amberg-Sulzbach innerhalb weniger Stunden etwa 20 cm Schnee fielen. Die Folge waren zahlreiche Unfälle und auf Grund der nassen und schweren Schneelast umgestürzte Bäume. Die Einsatzzentrale der Feuerwehr Amberg hatte an diesem Vormittag über 20 Einsätze im Landkreis zu disponieren, das Stadtgebiet hingegen blieb von größeren Vorfällen verschont. Lediglich ein Brandmeldealarm aus einem Schulgebäude lief um 8:41 Uhr auf. Das ausgerückte Löschgruppenfahrzeug konnte jedoch auf der Anfahrt bereits wieder umkehren, da es sich laut telefonischer Rückmeldung der Schule um einen Fehlalarm handelte, der durch die Rauchentwicklung bei einem missglückten Versuch im Chemielabor ausgelöst wurde.
Am 18. April forderte gegen 21:30 Uhr die Rettungsleitstelle des BRK die Feuerwehr Amberg zur Unterstützung eines Krankentransports einer schwergewichtigen Person (ca. 200 kg) von Ehenfeld ins Klinikum St. Marien nach Amberg an. Nach der Aufnahme eines großen Bergetuches auf der Rettungswache und eines speziellen Schwergewichts-Bettes im Klinikum rückten vier Mann mit dem Versorgungs-LKW nach Ehenfeld aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Patient jedoch mit dem normalen Rettungswagen transportiert werden kann und somit brauchte die Mannschaft den Rettungsdienst lediglich durch die Tragehilfe und bei der Rückfahrt zu unterstützen.
Das einzige Feuer des Monats bescherte der Feuerwehr Amberg am 24. April um 09:55 Uhr ein brennender Papierkorb in einer Wohnung in der Luitpoldstraße. Das Feuer, das bereits auf den Teppich überzugreifen drohte, konnte vom Wohnungsinhaber aber weitgehend selbst gelöscht werden, so dass die Kräfte des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten.
Einen weiteren Fehlalarm verursachte die automatische Brandmeldeanlage des Parkdecks in der Marienstraße am 26. April um 21:06 Uhr. Nach Rückstellen der Anlage konnten das Löschgruppenfahrzeug und der am Wochenende eingesetzte Inspektionsdienst wieder auf die Wache zurückkehren.
„Wasser aus Wohnung“ hieß die Meldung der Polizei am 27. April um 17:47 Uhr. Nach der Ankunft am Einsatzort in der Gailoher Hauptstraße forderte die eingesetzte Mannschaft des Kleinalarmfahrzeuges das Tanklöschfahrzeug nach, um mit Hilfe einer Steckleiter über ein gekipptes Fenster im ersten Obergeschoss in die betroffene Wohnung zu gelangen. Dort konnte eine defekte Wasserleitung im Bad festgestellt werden. Nachdem auch die darunter liegende Wohnung von einem erheblichen Wasserschaden betroffen war, wurde aus Sicherheitsgründen die komplette Wasser- und Gaszufuhr abgesperrt und der Strom abgeschaltet.
Am letzten Tag des Monats lief um 11:14 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Museums in der Einsatzzentrale der Feuerwehr Amberg auf. Als das Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, fanden die ausgerückten Kräfte ein ausgebranntes Ausstellungsstück in Form eines Motors vor, der vom Museumspersonal bereits ins Freie gebracht und abgelöscht worden war. Am Nachmittag des gleichen Tages schlug die Brandmeldeanlage des gleichen Museums ein zweites Mal Alarm. Nach der telefonischen Entwarnung durch einen Mitarbeiter musste die Feuerwehr Amberg hier aber nicht nochmals ausrücken.
Neben den aufgeführten Einsätzen wurden durch die Feuerwehr Amberg im Berichtszeitraum noch weitere Kleineinsätze abgearbeitet, hauptsächlich technische Hilfeleistungen im Bereich Türöffnungen und Ölspuren. An den bereits erwähnten 18 Sicherheitswachen stellten jeweils zwei Mann die Sicherheit der Besucher und Akteure bei Veranstaltungen im Stadttheater und Amberger Congress Centrum sicher.
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