Monatsbericht September 2009
Mit nur vier Einsätzen mehr als im Vormonat liegt der September mit 39 Interventionen in etwa im Durchschnitt des monatlichen Einsatzaufkommens. Vier Brandeinsätze, 14 technische Hilfeleistungen und neun Brandmeldealarmen galt es neben den zwölf Sicherheitswachen abzuarbeiten.
Am Ersten des Monats rückte um 17 Uhr das Kleinalarmfahrzeug zu einer Türöffnung in den Stadtsüden aus. Die vor Ort wartenden Streifenbeamten der Polizei ersuchten um Zugang zu einer Wohnung. Die Wohnungsinhaberin entschloss sich bei Ankunft der Feuerwehr dann doch, die Türe freiwillig zu öffnen, die drei angerückten Kameraden konnten den Einsatzort unverrichteter Dinge wieder verlassen.
Man meinte es gut mit der Feuerwehr der Stadt Amberg während des Deutschen Jugendfeuerwehrtages in der Stadt. Nur drei Einsätze fielen in dieser Zeit an. Nach starken Regenfällen wurde im Ortsteil Schäflohe am 3.September ein Kanaldeckel aus seiner Fassung geschwemmt. Von der zuständigen Stadtteilwehr Amberg-Karmensölden wurde die Verkehrsgefahr beseitigt. Am Freitagvormittag rückten zwei Mann mit dem Kleinalarmfahrzeug zu einer dringenden Wohnungsöffnung in die Nachbarschaft der Feuerwache aus. Am 6.September dann wurde die Nachtbereitschaft, die während des DJF-Tages Dienst auf der Wache leistetet, am frühen Morgen aus dem Schlaf gerissen. Alarmadresse war kurioserweise ein Gymnasium im Stadtgebiet, in welchem auch die Teilnehmer des Bundeswettbewerbs untergebracht waren. Der Fehlalarm wurde ausgelöst durch Wasserdampf in den Waschräumen.
Ein Wespennest im Außenbereich eines städtischen Kindergartens sorgte am 8.September für Aufruhr bei den Kleinen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr alarmiert und die Gefahr fachmännisch beseitigt.
Tags darauf kam es zu einem Brand in einem Betrieb im Industriegebiet Süd (siehe Sonderbericht).
Dass die Feuerwehr auch Kultur unterstützt, zeigte sich im September einmal mehr. Durch Befüllen der Ballasttanks für die anlässlich des „Waterwheelfestivals" am LGS-Gelände aufgestellte Bühne sorgte man für einen sicheren Stand dieser. Während der Veranstaltung dann waren am Abend des 12.September acht Mann vor Ort, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und im Notfall rasch eingreifen zu können.
Ein am zehnten des Monats gemeldeter LKW-Brand in der Kümmersbruckerstraße stellte sich glücklicherweise als Entstehungsbrand heraus. Die angerückte Mannschaft konnte nach einer Kontrolle mit der Wärmebildkamera wieder abrücken. Kurz darauf wurde das Kleinalarmfahrzeug entsandt, um auf einem Supermarktparkplatz ausgetretenes Motoröl aufzufangen und den Platz zu säubern.
Weil durch Bauarbeiten das Kabel der Brandmeldeanlage einer Grundschule im Stadtgebiet beschädigt wurde, löste diese am 11.September um 7.56 Uhr aus. Die ausgerückte Mannschaft konnte nach einer kurzen Kontrolle wieder einrücken.
Eine Rauchentwicklung in einer Schrebergartensiedlung meldete eine Anruferin am frühen Morgen des 19.September. Die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht rückte aus und löschte den für die Rauchentwicklung verantwortlichen brennenden Abfallhaufen ab.
Ein größerer Einsatz sollte sich entwickeln, als in der Einsatzzentrale am Mittag desselben Tages die Meldung von einer starken Rauchentwicklung aus der Trocknungsanlage Kienlohe einging.
Aufgrund der Lage des Objekts wurde vorsorglich ein größeres Aufgebot an Rettungskräften entsandt. So waren innerhalb kurzer Zeit der erweiterte Löschzug der Feuerwehr Amberg, die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht sowie die Wehren aus Hahnbach, Ursulapoppenricht und Trasslberg vor Ort.
Nur durch aufwändigen Personal- und Materialeinsatz konnte ein schwelender Brand im Silo-/Filterbereich gelöscht werden. Rund 100 Mann waren drei Stunden im Einsatz.
Zu Verkehrslenkungs- und Absperrmaßnahmen anlässlich des Städtemarathons Amberg-Weiden waren am 20.September elf Mann rund sieben Stunden im Einsatz.
Der Teleskopgelenkmast der Feuerwehr Amberg wurde im Berichtszeitraum zweimal angefordert, um die Kollegen des Rettungsdienstes zu unterstützen. Am Abend des 23.September musste eine verletzte Person in Theuern (Ldkrs. Amberg-Sulzbach) aus dem Obergeschoss eines Hauses gerettet werden. Fünf Tage später leistete man einen ähnlichen Einsatz in der Moritzstraße im Stadtgebiet.
Größere Mengen Betriebsstoffe mussten am 29. des Monats nach einem Verkehrsunfall in der Marienstraße aufgenommen werden. Drei Mann waren hier mit dem Kleinalarmfahrzeug rund eine Stunde im Einsatz.
Etwa 24 Stunden später lief die Brandmeldeanlage eines innerstädtischen Objekts in der Einsatzzentrale auf. Umgehend rückte eine Mannschaft aus, vor Ort konnten Bauarbeiten in der Tiefgarage des Gebäudes als Grund für den Feueralarm ausgemacht werden.
Neben dieser Auswahl Einsätzen wirkte sich im September die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den großen Veranstaltungshäusern der Stadt auf die Zahl der Sicherheitsabstellungen aus. Auch auf der Michaelidult leisteten jeden Abend sowie am Nachmittag des traditionellen Familientags vier Mann Dienst.
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