Monatsbericht Februar 2005


47mal rückte die Feuerwehr Amberg im Monat Februar zu Einsätzen aus. Es mussten neun Feueralarme und 26 technische Hilfeleistungen abgearbeitet werden. Bei zwölf Sicherheitswachen sorgten Feuerwehrleute für die Sicherheit der Besucher im Stadttheater und im ACC. 
Am 1. Februar bemerkten besorgte Mitarbeiter einer Arztpraxis in der Innenstadt einen seltsamen stechenden Geruch in ihren Räumen. Zum Glück stellte sich heraus, das es sich nicht um ein wie angenommen wurde, um eine ätzende Flüssigkeit handelte, sondern nur um ausgelaufenes Putzmittel. 
  
Auch im Februar war die Unterführung in der Kokereistraße wieder das Einsatzziel für die Stadtteilfeuerwehr Ammersricht. Durch einen Wasserrohrbruch lief die Unterführung mit Wasser voll und musste ausgepumpt werden.
Einen Tag später forderte das BRK die Unterstützung der Feuerwehr Amberg an. In Kümmersbruck musste mit Hilfe der Drehleiter eine verletzte Person sicher zu Boden gebracht werden. Hier war ein schonender Transport über das Treppenhaus nicht möglich. Am selben Tag half die Besatzung des Rüstwagens einer jungen Frau, der ihr Handy in die Vils gefallen war. Mit einer Wathose stieg ein Feuerwehrmann in die Vils und holte das Telefon aus dem Wasser. 
 
02_01.jpgAm Mittwoch, den 9. Februar wurde die Feuerwehr Amberg gegen 18 Uhr durch den Pförtner der Luitpoldhütte über einen Brand in den Filtern der Absauganlage informiert. Die Besatzung des Stadtlöschzuges, verstärkt durch die Stadtteilfeuerwehren Ammersricht und Karmensölden setzten mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Durch diesen massiven Löschangriff, der wegen der starken Rauchentwicklung unter Atemschutz erfolgen musste, konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Die Nachlöscharbeiten waren sehr umfangreich und zogen sich noch eine längere Zeit hin.
   
Wegen des starken Regens und Tauwetter war am Samstag, den 12. Februar die Stadtteilfeuerwehr Ammersricht stark gefordert. Durch einen verlegten Kanal drückte es Wasser in ein Firmengelände. Durch die Wassermassen war die Gefahr groß, dass wertvolle Gegenstände in den Kellerräumen beschädigt werden könnten. Mit mehreren Pumpen kämpfte man gegen den steigenden Wasserstand an. Der Einsatz von Tauchpumpen zeigte Erfolg. Es dauerte doch eine geraume Zeit, bis die Ursache gefunden und behoben wurde und die Wehrmänner wieder einrücken konnten. Bei weiteren zwei Einsätzen wurde ebenfalls Überschwemmungen beseitigt. 
     
In der Nacht zum 13. Februar stieg der Wasserstand der Vils stark an. Durch die Feuerwehr Amberg wurden die notwenigen Hochwasserabsperrungen im Stadtgebiet durchgeführt. Gegen 3 Uhr entschloss man sich den Hochwassersteg im Bereich der Schiffgasse aufzustellen. Mit vereinten Kräften unterstützte man die Männer des THW bei dieser Aufgabe. Zum Glück setzte am Sonntag dann der Regen aus und die ausgeuferte Vils lief wieder in ihr Bett zurück. In der Nacht waren zwölf Mann der Feuerwehr Amberg und um die zwanzig Mann vom Technischen Hilfswerk unterwegs. In der darauf folgenden Woche konnten die Maßnahmen wieder komplett zurückgebaut werden.

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Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges unterstützte die Ortswehr aus Aschach am 22. Februar gegen 6 Uhr bei einem Grüncontainerbrand. Dieser brannte aus ungeklärter Ursache. Das Feuer konnte mit Hilfe eines C-Rohres gelöscht werden. 
  
thumb_02_05.jpgIn den darauf folgenden Tagen brannte kurioserweise jeden Tag ein PKW. Einer davon fuhr wie von Geisthand bewegt über den Parkplatz der Sebastianpassage. Passanten beobachteten, dass aus dem Motorraum eines Fiat Flammen schlugen bzw. Rauch aufstieg. Zeitgleich sprang der Motor an und das Fahrzeug rollte 50 Meter über den Parkplatz in eine angrenzende Grünanlage. Zum Glück befand sich auf dieser Fahrstrecke kein anderes Fahrzeug, so dass es zu keinen weiteren Schaden kam. Die Besatzung des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges löschte den Entstehungsbrand mit einen C-Rohr. 
 

Zwei Stunden später rückte das Kleinalarmfahrzeug zu einem Wasserrohrbruch in die Paradiesgasse aus. Anwohner bemerkten, dass aus den gepflasterten Weg vor dem Haus Wasser sprudelte. Das Wasser lief über die Lichtschächte in die Keller der benachbarten Häuser. Die gefluteten Räume wurden von den Feuerwehrleuten mit Hilfe von mehreren Tauchpumpen vom Wasser befreit. 
 
Bei den drei Brandmeldealarmen im Monat Februar waren immer Störungen an der Anlage der Grund für die Auslösung.