Monatsbericht März 2005


Etwas ruhiger als die Vormonate verlief der März: nur 34 Einsätze waren von der Feuerwehr Amberg zu bewältigen. Diese gliedern sich in 2 Feuer, 6 Brandmelderalarme, einen schweren Verkehrsunfall, 11 Hilfeleistungseinsätze und 14 Sicherheitswachen ...
Der erste Brandeinsatz wurde am Mittwoch 16.03.2005 um 20:49 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage gemeldet. In einem Industriebetrieb im Industriegbiet Immenstetten hatten sich Teile einer Filteranlage entzündet. Durch die rasche Brandmeldung konnte das Feuer bereits vor dem Eintreffen der Wehren aus Amberg und Raigering von Werksangehörigen gelöscht werden.

03_01.jpgNicht so glimpflich ging es zwei Tage später bei einem erneuten Brand der Filteranlage der Halle 8 der Luitpoldhütte ab. Die um 17:42 Uhr alarmierten Kräfte des Löschzuges der Feuerwehr Amberg, ergänzt durch den Abrollbehälter Sonderlöschmittel, und der Stadtteilfeuerwehr Ammersricht setzten 5 C-Rohre ein; es kamen 15 Mann unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Vorsorglich forderte die Einsatzleitung weitere  Atemschutzgeräteträger nach, die mit einem Mehrzweckfahrzeug und dem Versorgungs-LKW nachrückten. Gute Dienste leisteten Wärmebildkamera und Fernthermometer, die aus dem Einsatzgeschehen bei Bränden nicht mehr wegzudenken sind.

Sechs Mal liefen im Monat März Brandmeldealarme in der Einsatzleitzentrale auf, denen kein Feuer zugrunde lag. In zwei Fällen waren Bauarbeiten der Grund der Auslösung, in den anderen Fällen handlte es sich um Fehlmeldungen aufgrund technischer Störungen.

Am Mittwoch 02.03.2005 wurde der Rüstzug der Feuerwehr Amberg um 23:14 Uhr zu einem schwerem Verkehrsunfall auf die B 299 in Höhe der Erzbergbrücke alarmiert. Der Fahrer eines Kleintransporters war beim Überholen mehrerer LKW frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammengestossen. Die beiden Insassen des PKW wurden wie der Unfallverursacher schwer verletzt. Während die PKW-Insassen ohne technische Mittel aus ihrem Fahrzeug gerettet werden konnten, musste beim Kleintransporter erst die Fahrertüre mit dem Rettungsspreizer des Rüstwagens entfernt werden.
Weiterhin stellte die Feuerwehr Amberg den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, leuchtete die Unfallstelle aus und band auslaufende Kraftstoffe.
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Bei den weiteren Hilfeleistungseinsätzen handelte es sich überwiegend um Türöffnungen bzw. Freiwerden von Betriebsstoffen..
So wurde am 20.03.2005 um 12:33 Uhr eine Tür in der Friedrich-Ebert-Strasse geöffnet, um die ärztliche Versorgung einer Person zu ermöglichen. Die Kräfte der Feuerwehr Amberg unterstützten die Kameraden des BRK auch beim Transport der Person aus der Wohnung zum Rettungswagen.
Am 30.03.2005 musste nach einer Karambolage in der Regensburger Strasse auslaufendes Öl gebunden werden.
Auffällig im Monat März waren die Einsätze, die größere Mengen auslaufender Kraftstoffe zur Ursache hatten. So rückte das KLAF am 22.03.2005 um 16:10 Uhr in die Feldbauerstrasse aus, nachdem aus einem Fahrzeug ca. 40 Liter Sprit ausgelaufen waren. Eine Baufirma musste kontaminiertes Erdreich abtragen.
Am folgenden Tag fuhr in den Mittagsstunden ein LKW gegen einen Baum und verlor ebenfalls eine große Menge Kraftstoff. Einsatzkräfte der Feuerwehr Amberg führten Sicherungsmaßnahmen durch, banden ausgelaufenen Kraftstoff und pumpten den restlichen Tank leer. Vor Ort war auch der Katastrophenschutzbeauftragte der Stadt Amberg.
Erneut „Diesel aus LKW“ lautete das Einsatzstichwort am Donnerstag 31.03.2005 um 11:31 Uhr; die Besatzung des KLAF band den ausgelaufenen Kraftstoff.

Darüber hinaus wurde die Feuerwehr am 01.März um 08:36 Uhr zu in der Vils festgefrorenen Schwänen alarmiert, und verschalte in den frühen Morgenstunden (Alarmzeit 01:55 Uhr) des Karfreitag ein eingeschlagenes Fenster in der Unteren Nabburger Strasse. Die Stadtteilwehr Raigering rückte am  17.03. einer überschwemmten Kreuzung mit Sandsäcken zu Leibe.

Last not least sorgten die Kräfte der Feuerwehr Amberg bei 14 Veranstaltungen im Stadttheater und ACC für die Sicherheit von Besuchern und Akteuren.