Monatsbericht September 2005

43 mal wurde im Monat September 2005 die Hilfe der Amberger Feuerwehr benötigt.

Am 1. September meldete gegen 8 Uhr ein Firmenbesitzer aus Theuern, das ein 1000 Liter Container mit Öl undicht ist und Flüssigkeit ausläuft. Neben den zuständigen Feuerwehren der Gemeinde Kümmersbruck wurde vom Kreisbrandrat auch Hilfe von der Feuerwehr Amberg angefordert. Schnell stellte sich an der Einsatzstelle heraus, dass es sich um Pflanzenöl handelte. Dies ist im Gegensatz zu Mineralöl nicht umweltgefährdend. Nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Umweltbehörde wurde das Pflanzenöl mit Hilfe von Wasser und Spülmittel von der Straße gewaschen. Die Kläranlage wurde ebenfalls sicherheitshalber benachrichtigt. Die Kräfte aus Amberg konnten nach einer Stunde wieder auf die Wache einrücken. Die Landkreisfeuerwehren waren noch bis Mittags beschäftigt, die Straße zu reinigen.
Zweimal war das Kleinalarmfahrzeug am 1. September unterwegs. In der Pfistermeisterstraße mussten innerhalb von fünf Stunden zwei Türen geöffnet werden. Im ersten Fall vermutete man das ein Wohnungsinhaber leblos in seiner Wohnung liegen würde. Nachdem die Türe geöffnet war stellte man zum Glück fest, das die Person nicht zu Hause war. Im zweiten Fall handelte es sich um einen Wasserschaden. Hier konnte durch das schnelle Eingreifen größerer Schaden verhindert werden.
Auf Anforderung der zuständigen Landkreisfeuerwehr wurde am 2. September gegen 8 Uhr die Wärmebildkamera der Feuerwehr Amberg nach Aicha, Gemeinde Birgland, angefordert. Durch eine Blitzschlag kam es in einen Gebäude in Aicha zu einem Schwelbrand. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte Glutnester gefunden und abgelöscht werden.
Am 10. September gegen 12 Uhr lief über die automatische Brandmeldeanlage eines Wohnheimes in der Innenstadt ein Feueralarm auf. Der ausgerückte Löschzug konnte vor Ort in einer Teeküche den auslösenden Melder lokalisieren, Vermutlich wurde dieser durch einen Heimbewohner ausgelöst, der dort kochte und das Kochgut kurzeitig unbeaufsichtigt ließ. Am selben Tag gegen 19:30 Uhr kam wieder über eine Brandmeldeanlage ein Feueralarm aus der Tiefgarage am Ziegeltor in der Einsatzleitzentrale am Schießstätteweg an. Hier wurde von einem Unbekannten ein Handdruckknopfmelder eingeschlagen. Die ausgerückten Kräfte konnten unverrichteter Dinge wieder auf die Wache zurückkehren. Einen Tag später rückte der Löschzug zu einen Möbelhaus aus, wo die automatische Brandmeldeanlage ebenfalls eine Feuermeldung anzeigte. Dort stellte man beim Eintreffen der Kräfte einen technischen Defekt in der Anlage fest. Das Gebäude wurde sicherheitshalber kontrolliert.
Zur Unterstützung der Feuerwehren aus der Gemeinde Ursensollen wurde die Feuerwehr Amberg am 13. September 2005 gegen 8 Uhr auf die B 299 gerufen. Dort brannte in Höhe Oberhof ein LKW. (siehe Sonderbericht LKW-Brand B 299) Besonders bewährte sich bei diesem Einsatz der Abrollbehälter Tank. Mit der mitgebrachten Löschmittelmenge konnte der Brand schnell in den Griff gebracht werden.
Spielende Kinder brachten am 15. September gegen 20 Uhr einen Aufzug in einen Gebäude am Bürgermeister Bartelt Platz zum Stehen. In diesem befand sich noch ein sechsjähriger Junge mit seinen Fahrrad. Die Besatzungen des ausgerückten Kleinalarmfahrzeuges und des Rüstwagens konnte die Aufzugstüre schnell öffnen und den Jungen befreien. Dieser radelte erschrocken aber glücklich zu seiner wartenden Mutter. Am Samstag, den 17 September 2005 gegen 9 Uhr wurde die Einsatzleitzentrale von der Polizei über einen brennenden Traktor auf der Straße zwischen Aschach und Lintach informiert. Der Zentralist alarmierte die zuständigen Feuerwehren aus Aschach und Lintach. Von der Wache Amberg rückte zur Unterstützung das Löschgruppenfahrzeug aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das Feuer bereits mit einen Pulverlöscher von der Ortswehr bekämpft. Mit dem eingesetzten C-Rohr des LF 16/12 konnte der Brand, der sich vom Motor schon in das Führerhaus ausgebreitet hat schnell abgelöscht werden.
Durch austretenden Dampf wurde am 19. September die automatische Brandmeldeanlage des Bundeswehrkrankenhauses ausgelöst. Wasserdampf im Kellerbereich war die Ursache dafür. Es entstand kein Schaden. Besorgte Anwohner informierten am Samstag, den 24. September die Polizei, dass aus einem Kanalrohr für Oberflächenwasser Öl in die Vils austritt. Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr verständigt. Mit Hilfe einer Ölsperre, die auf der Vils aufgebracht wurde verhinderte man, dass sich der Ölfilm weiter ausbreitete. Die ausgerückten Kräfte unterstützten die Polizei und die Umweltbehörde bei der Ursachensuche. Hierzu musste etliche Kanaldeckel geöffnet werden.
Der Geschäftsführer einer Diskothek in der Innenstadt alarmierte am 25. September gegen 0:30 Uhr über Notruf die Feuerwehr Amberg. In seinem Lokal hat im Toilettenbereich ein Abfalleimer gebrannt. Mit Hilfe eines Pulverlöschers wurde der Brand zwar schnell gelöscht, aber die Räume waren noch stark verraucht. Die ausgerückte Mannschaft des Löschgruppenfahrzeuges schaffte mit Hilfe des Überdrucklüfters innerhalb von wenigen Minuten den kompletten Toilettenbereich zu entrauchen. Die meisten der zahlreichen Gäste bekamen von dieser Aktion nichts mit und amüsierten sich weiter.
Am 30. September gegen 8:30 Uhr wurde die Feuerwehr Amberg von einem Pflegedienst zu einer dringenden Türöffnung alarmiert. Beim täglichen Pflegebesuch konnte zwar die Türe aufgesperrt werden, aber der Pflegebedürftige hatte noch eine Kette zum versperren der Wohnung benutzt. Aus eigener Kraft konnte er diese nicht entfernen. Die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges löste das Problem mit Hilfe eines Bolzenscheiders sehr schnell. Das Pflegepersonal kümmerte sich um den Patienten.
Weiterhin mussten im Berichtszeitraum wieder zu mehreren Unfällen ausgerückt werden, wo Kraftstoff oder Öl aus den Unfallfahrzeugen auslief. Mit Hilfe von Bindemittel wurden die Flüssigkeiten aufgefangen und gebunden. Bei acht Veranstaltungen im Stadttheater sowie im ACC sorgten Feuerwehrmänner für den sichereren Ablauf der Vorstellungen. Für die Sicherheit bei der Herbstdult sind auf dem Festplatz vier Feuerwehrmänner mit einen Löschgruppenfahrzeug stationiert. Diese können vor Ort schnell bei Schadensereignissen eingreifen.