Monatsbericht Dezember 2005

Mit 41 Einsätzen verlief der Monat Dezember 2005 für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Amberg relativ ruhig. Im Gegensatz zum Dezember 2004, wo die Feuerwehrmänner mit zwei Großfeuern zu kämpfen hatten mussten sie im diesem Jahr nur zu zwölf Brandeinsätzen, elf Hilfeleistungen und achtzehn Sicherheitswachen ausrücken.

Am 1. Dezember löste eine fehlerhafte Brandmeldeanlage im Industriegebiet Immenstetten einen Alarm aus. Noch bevor der Löschzug aus Amberg und die Stadtteilfeuerwehr aus Raigering ausfuhren, kam von einem Betriebsangehörigen die Rückmeldung, dass es sich um eine Störung handelte. Keine drei Stunden später rückte das Löschgruppenfahrzeug in den Stadtteil Eisberg aus. Ein Hausbesitzer hatte einen Schwelbrand, der durch einen Scheinwerfer verursacht wurde in der Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg gemeldet. Die ausrückende Mannschaft kontrollierte den Entstehungsbrand mit der Wärmebildkamera und löschte mit einen Kleinlöschgerät diverse Glutnester ab. 12_03.jpgWiederum vier Stunden später gegen 23:30 Uhr wurde von einem Wohnungseigentümer in der Raigeringer Straße ein Feuer gemeldet. Vermutlich durch ein Heizkissen geriet ein Sofa in Brand. Der Meldende hatte bereits mit eigenen Mitteln versucht, den Brand zu löschen. Ein Trupp unter Atemschutz nahm ein C-Rohr vor und löschte die Glutnester auf dem Sofa endgültig ab. Mit Hilfe des Überdrucklüfters wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges verbrachte das angebrannte Mobiliar aus der Wohnung.

Zur Unterstützung der Feuerwehr Aschach rückte am Samstag, den 10. Dezember das Tanklöschfahrzeug aus. Am Bienenhof brannte ein Grüncontainer. Mit Hilfe eines C-Rohres konnte das Feuer bekämpft werden.
Durch den starken Wind geriet am Donnerstag, den 15. Dezember der Weihnachtsbaum am Markplatz ins Wanken. Gegen 18:30 Uhr wurde von der Polizei die Hilfe der Feuerwehr Amberg angefordert. Der Baum neigte sich gefährlich über die Buden des Weinnachtsmarktes. Sechs Mann rückten mit dem Rüstwagen und der Drehleiter zum Marktplatz aus. Mit Hilfe einen Mehrzweckzuges und der Drehleiter sicherten sie den Baum und unterstützten die Mitarbeiter des Bauhofes beim Aufrichten. Einen Tag später rückte das Tanklöschfahrzeug zur Unterstützung nach Ammerthal aus. Dort brannte in der Nähe einer Scheune Abfall. Die Ortsfeuerwehr hatte das Feuer schnell im Griff. Das ausrückende Fahrzeug der Amberger Wehr konnte schon während der Anfahrt abbestellt werden und wieder in die Wache einrücken.

Einer Frau, die sich aus Unachtsamkeit aus ihrer Wohnung aussperrte konnte mit Hilfe des Sperrwerkzeuges schnell geholfen werden. Am Samstag, den 17. Dezember gegen 20:30 Uhr fiel dieser Frau die Wohnungstüre zu. In ihrer Küche hatte sie im Ofen einen Kuchen am Backen. Von einem hilfsbereiten Nachbarn aus alarmierte sie die Feuerwehr. Die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges öffnete mit Hilfe des Sperrwerkzeuges die Wohnungstüre. Der Kuchen hatte die etwas längere Backzeit gut überstanden!

Am 24. Dezember alarmierte gegen 8 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes im IG Süd die Feuerwehr Amberg. Ein heißgelaufener Motor im Kellergeschoss einer Werkhalle löste einen Rauchmelder aus. Die Besatzung des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges schaltete die Anlage ab und lüftete mit Hilfe von zwei Überdrucklüftern die Kellerräume. Durch diese Früherkennung der Brandmeldeanlage wurde ein größerer Schaden verhindert.
12_02.jpgDas Löschgruppenfahrzeug war gerade in der Wache eingerückt, als über den Notruf 112 ein Wohnungsbrand im Stadtteil Obere Hockermühle gemeldet wurde. Ein Wohnungsbesitzer meldete Rauch aus seiner Küche. Ein Trupp unter Atemschutzgeräten drang in die Küche vor und löschte das Feuer mit einen C-Rohr ab. Mit Hilfe des Überdrucklüfters wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Sicherheitshalber wurden die restlichen Parteien des Sechs-Familienhauses aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Sie konnten aber schnell, als das Gebäude wieder rauchfrei war, in ihre Wohnung zurückkehren. Die zwanzig Mann Besatzung des Stadtlöschzuges konnten nach einer Einsatzzeit von 45 Minuten wieder auf die Wache einrücken. Am 27. Dezember wurden gegen 16 Uhr über den Notruf 112 brennende Abfallsäcke in der Martin-Schalling-Straße gemeldet. Die ausrückende Mannschaft setzte ein C-Rohr zur Brandbekämpfung ein. Sachschaden entstand hierbei nicht. Im Berichtzeitraum mussten ausserdem wieder diverse Kleineinsätze abgearbeitet werden. Hier handelte es sich um Ölspuren auf Straßen, notfallmäßige Türöffnungen und um eine Katze, die mit Hilfe der Feuerwehr Amberg wieder sicher Ihrer Besitzerin übergeben werden konnte.

Bei mehreren Veranstaltungen im ACC und im Stadttheater sorgte die Feuerwehr Amberg für den geregelten Ablauf der Aufführungen. Beim jährlichen Silvesterlauf unterstützten Kräfte der Feuerwehr und des THW die Polizei bei Sicherungsmaßnahmen und Absperrungen.
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