Monatsbericht Februar 2008
Autor: Heike Maurer, Ofr
03. März 2008
Zu insgesamt 30 Einsätzen wurde die Feuerwehr Amberg im Monat Februar gerufen. Diese teilen sich in einen Verkehrsunfall, vier Brandeinsätze, zehn technische Hilfeleistungen und 13 Sicherheitswachen auf.
In den späten Abendstunden des 6. Februar wurde der diensthabende Disponent der Einsatzzentrale von Anwohnern der Regierungsstrasse über starken Ölgeruch informiert. Daraufhin rücke das Kleinalarmfahrzeug aus. Am Einsatzort bestätigte sich zwar diese Meldung, jedoch konnte die Ursache für den starken Ölgeruch nicht ausfindig gemacht werden.
Gegen 10:30 Uhr am 8. Februar bekam die Einsatzzentrale über die Polizei die Information über eine Gefahrguthavarie in Schafhof.
Ein Lkw, beladen mit Metallfässern, in denen Arsen transportiert wurde, war routinemäßig von der Polizei kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass aufgrund mangelnder Sicherung ein Teil der geladenen 200 Fässer beschädigt waren.
Die Einsatzzentrale alarmierte darauf hin den Löschzug Gefahrgut der Feuerwehr Amberg sowie die Feuerwehr Ebermannsdorf. Desweiteren wurde auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Feuerwehr Hahnbach und der Dekontaminations-Zug der FF Sulzbach alarmiert.
Der Lkw musste von mehreren Trupps unter Chemikalienschutzanzügen komplett abgeladen werden. Die beschädigten Fässer wurden in Überfässer umgefüllt und gesichert.
Am 18. Februar erreichte die Einsatzzentrale die Meldung über einen Flächenbrand an der Leopoldstraße. Daraufhin rückten das Tanklöschfahrzeug, das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Tank sowie der Kommandowagen aus. Bei Eintreffen brannte bereits eine Fläche von etwa 10 x 50 Meter, das Feuer hatte bereits auf angrenzendes Buschwerk übergegriffen. Mit zwei C-Rohren und mehreren Feuerpatschen wurden die Kräfte schnell Herr der Lage. Kaum war der Einsatz abgeschlossen, kam von der Einsatzzentrale die Meldung über einen weiteren Flächenbrand an der Kennedystraße. Hier brannte jedoch nur eine kleine Fläche, die bereits von Anwohnern abgelöscht wurde.
Ein Brand in einer Maschine ereignete sich am 19. Februar in einem Gewerbebetrieb in der Regensburger Straße. Das Feuer wurde von den Mitarbeitern selbst gelöscht. Die Feuerwehr Amberg kontrollierte anschließend mit einer Wärmebildkamera die Maschine, um eine erneute Entzündung auszuschließen.
Zu zwei notfallmäßigen Türöffnungen wurde die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges gerufen. Am 12. Februar in der Dr. Filchner-Strasse kam leider jegliche Hilfe zu spät. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Patienten feststellen. Glücklicher verlief hingegen eine Türöffnung am 20. Februar Hier konnte eine verletzte Person an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt werden.
Am Nachmittag des 25. Februar musste die Feuerwehr Amberg zu einem Verkehrsunfall im Claudiweg ausrücken. Ein Pkw war auf ein voraus fahrendes Fahrzeug mit Anhänger aufgefahren. Durch den Aufprall verkeilte sich der Anhänger derart mit dem Zugfahrzeug, so dass er von der Besatzung des Rüstwagens mit Hilfe eines Trennschleifers vom Fahrzeug getrennt werden musste.
Auch mehrere Kleinalarme wurden in diesem Monat wieder von der Feuerwehr abgearbeitet. Darunter fallen kleine technische Hilfeleistungen wie z.B. das Einsetzen fehlender Gullydeckel oder die Beseitigung von Ölspuren und auch Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen.


