Monatsbericht März 2008

Von den 51 Einsätzen, die im Monat März 2008 von der Feuerwehr Amberg abzuarbeiten waren, entfielen 35 auf technische Hilfeleistungen und fünf auf Feueralarme. Elfmal stellte man Sicherheitswachen bei Veranstaltungen im Kongresszentrum und im Stadttheater. 

Die hohe Zahl der technischen Hilfeleistungen trägt ihre Ursache im Sturmtief „Emma“, das Anfang des Monats über weite Teile Mitteleuropas hinwegfegte. Infolgedessen fielen im Stadtgebiet 18 Einsätze an, wobei es sich meist um umgestürzte Bäume und loses Dachwerk handelte. Ab 9 Uhr war die Einsatzzentrale, die auch für die Alarmierung der Feuerwehren des Landkreises zuständig ist, am ersten Tag des Monats zeitweise mit bis zu vier Mann besetzt, die bis in die Mittagsstunden des 2.März insgesamt rund 100 Einsätze disponierten. Mit der Drehleiter unterstützte man an am darauffolgenden Tag das städtische Tiefbauamt bei der Demontage eines durch den Sturm losgerissenen Lampenkopfes am Amberger Busbahnhof. 

Zu einem Unfall mit einem Schienenfahrzeug am Bahnhof Amberg verlies der Rüstwagen in den frühen Morgenstunden des 4.März die Wache, um die Einsatzstelle auszuleuchten.  

Über Notruf erreichte die Einsatzzentrale zwei Tage später gegen 21.45 Uhr die Meldung von einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in der Oberen Angerstraße. Mit dem Stichwort „Nachsicht“ wurde die Stadtteilfeuerwehr Amberg-Ammersricht alarmiert. Die ausgerückte Mannschaft konnte schnell Entwarnung geben: ein überhitzter Geschirrspüler war die Ursache. 

Aus unbekannten Gründen hat sich ein Schwimmsteg in der Vils selbstständig auf Reise begeben. So musste am 8.März das Kleinalarmfahrzeug anrücken, dessen Besatzung mit Hilfe des entsprechenden technischen Gerätes das Hindernis in Höhe des Schießstättewegs aus dem Wasser zog. 

Drei Tage später wurde erneut die Mannschaft des Kleinalarmfahrzeuges zu einer dringenden Türöffnung alarmiert. In der Wohnung fand man eine verletzte Frau vor, welche die Türe aus eigener Kraft nicht mehr öffnen konnte. Die Frau wurde dem Rettungsdienst übergeben und die Türe wieder sicher verschlossen. Etwa zwölf  Stunden später wurde wiederum im Rahmen einer Amtshilfe für die Polizei eine Türe geöffnet. 

Nach einem Verkehrsunfall in Fuchsstein Mitte des Monats galt es, die Straße von ausgelaufenen Betriebsstoffen zu reinigen. Auch hier war das Kleinalarmfahrzeug „Helfer in der Not“. 

Mit der Meldung „PKW-Brand, Kreuzungsbereich B299/St2238 bei Schwaighof“ wurde am 15.März um 8.03 Uhr die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht  alarmiert. Diese rückte fünf Minuten später mit den ersten Fahrzeugen aus, konnten jedoch bald melden, dass es sich um einen Verkehrsunfall handle und kein Fahrzeug brenne. Die Kräfte konzentrierten sich somit auf die Reinigung der Fahrbahn und die Lenkung des Verkehrs. 

In der darauffolgenden Nacht begingen unbekannte Täter einen Einbruch in einer SB-Videothek im Stadtgebiet. Die Polizei forderte die Feuerwehr an, um eine bei der Tat zerstörte Türe wieder zu verschließen. Zwei Mann rückten hierauf in den Mittagsstunden des 16.März aus und verschalten die Türe im Innenraum der Videothek, um die Film-Sammlung vor weiteren Langfingern zu schützen. 

Die Brandmeldeanlage eines Amberger Autohauses lief in den Abendstunden des 21.März in der Einsatzzentrale auf. Noch bevor der alarmierte Stadtlöschzug die Wache verlies, erreichte den diensthabenden Disponenten die Meldung, dass es sich um einen Fehlalarm handle. Die angerückten Kräfte konnten so wieder nach Hause geschickt und die Bereitschaft aufgelöst werden. 

03_01.jpgEine Drehleiter zur Personenrettung forderte die Rettungsleitstelle des Bayerischen Roten Kreuzes am Vormittag des 26.März an. Im Stadtteil Luitpoldhöhe musste eine bereits durch den Rettungsdienst versorgte Person durch das Fenster ins Freie verbracht werden, da das enge Treppenhaus einen schonenden Transport nicht zuließ. Den drei mit der Drehleiter DLK 18/12 ausgerückten Kameraden gelang dies schließlich rasch und problemlos, sodass der Patient von den Kollegen des Rettungsdienstes ins Krankenhaus transportiert werden konnte. 

Etwa 48 Stunden später rückte ein Löschgruppenfahrzeug mit sieben Mann zu einem Gebäude am Malteserplatz aus, nachdem die automatische Brandmeldeanlage Feueralarm gemeldet hatte. Glücklicherweise konnte man nach kurzer Erkundung die Meldung „Fehlalarm“ an die Einsatzzentrale geben. Ein Brandmelder im Dachgeschoss hatte aus nicht erkennbaren Gründen ausgelöst.  

Auch am letzten Tag des Monats wurde der Löschzug zu einem Brandmeldealarm alarmiert. Diesmal war die Alarmadresse ein Amberger Gymnasium, wo in den frühen Abendstunden des 31.März ein Rauchmelder in den Räumlichkeiten einer Küche ausgelöst hatte. Am selben Abend rückte eine Drehleiter zu einer Personenrettung in die Drahthammerstraße aus. 

Zu fünf weiteren Kleineinsätzen wurde die Feuerwehr Amberg im Berichtszeitraum außerdem gerufen. Ein weiterer Brandmeldealarm wurde alarmiert, jedoch mussten hier wie am 21.März keine Fahrzeuge mehr zum Objekt ausrücken.