Monatsbericht Mai 2009
Autor: Christoph Tresch, FM
31. Mai 2009
Einen arbeitsreichen Mai 2009 hat die Feuerwehr Amberg hinter sich. Insgesamt 58 Einsätze waren abzuleisten, dies sind im Einzelnen sechs Brandeinsätze, fünf Brandmeldealarme, 23 technische Hilfeleistungen sowie 24 Sicherheitswachdienste. Im folgenden Bericht soll ein Auszug aus dem Einsatzgeschehen im Mai dargestellt werden.
Bereits am ersten Tag des Monats waren 13 Mann rund sieben Stunden gebunden, um während des Amberger Citytriathlons den Verkehr zu regeln.
Während des traditionellen Wachfestes am 3.Mai ertönte um 19.13 Uhr der Alarmgong. Alarmadresse für den Löschzug war ein Wohnheim für Behinderte im Stadtsüden. Glücklicherweise konnte Entwarnung gegeben werden: in einem Bewohnerzimmer hatte der Rauchmelder aufgrund eines technischen Defekts ausgelöst.
Etwa zwölf Stunden später hieß es Großalarm für die Feuerwehr Amberg und die Wehren der Gemeinde Ursensollen. Ein Autofahrer hatte eine größere Rauchentwicklung im Gewerbegebiet Ursensollen an der BAB 6 gemeldet. Nach eingehender Erkundung der ausgerückten Mannschaften konnte der Verdacht nicht bestätigt werden, sodass die gemäß Alarmplan alarmierten Kräfte wieder abrücken konnten.
Zu zwei dringenden Türöffnungen hintereinander wurde das Kleinalarmfahrzeug in den Abendstunden des 5.Mai geschickt. Um 19.45 Uhr meldete eine besorgte Mutter aus der Winzerstraße, dass sich ihr Kind allein im Kinderzimmer eingesperrt habe. Die Türe konnte rasch geöffnet und das über den Besuch der Feuerwehr erstaunte Kind der Mutter übergeben werden. Anschließend wurde das Kleinalarmfahrzeug in die Röntgenstraße beordert, wo eine hilflose Person in einer Wohnung vermutet wurde. Nach Öffnen der Türe fand man die betreffenden Räumlichkeiten jedoch leer vor, die Wohnung wurde wieder sicher verschlossen.
„Brennender LKW-Reifen, Staatsstraße 2238, höhe Immenstetten!" Mit dieser Meldung alarmierte der diensthabende Disponent die Feuerwehr Amberg zusammen mit der Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht und den zuständigen Wehren des Landkreises in den frühen Morgenstunden des 6.Mai. Das heißgelaufenen Radlager eines LKW konnte jedoch bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits vom Fahrer selbst gelöscht bzw. gekühlt werden.
Ein Container in Vollbrand machte den Einsatz eines Löschgruppenfahrzeuges am folgenden Tag um 23.22 Uhr nötig. Auf einem Schulgelände in der Dekan-Hirtreiter-Straße war ein Papier-Container in Brand geraten, welcher von der ausgerückten Mannschaft rasch gelöscht werden konnte.
Am Abend des darauffolgenden Tages verlies das Kleinalarmfahrzeug die Wache, um einen auf die Nürnberger-Straße gestürzten Baum zu beseitigen.
Zehn Stunden später wurde ein Brand in der Fleurystraße gemeldet. Hier stand ein Toilettenhäuschen in Vollbrand, das Feuer hatte bereits auf eine angrenzende Hecke übergegriffen. Die mit einem Löschgruppenfahrzeug angerückte Mannschaft brachte den Brand schnell unter Kontrolle, Brandstiftung dürfte hier die Ursache des Schadens sein.
Am 13.Mai wurde die Feuerwehr Amberg zweimal zu einer Straßenreinigung gerufen. So galt es beispielsweise gegen 16 Uhr eine größere Ölspur in der Hollergasse zu beseitigen.
Über ein paar Minuten Unterrichtsausfall durften sich die Schüler der Schönwerth-Realschule am 14.Mai freuen. Sie mussten das Gebäude evakuieren, nachdem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die alarmierte Mannschaft stellte vor Ort eine Fehl-Auslösung eines Brandmelders im Untergeschoss des Gebäudes fest, sodass der Unterricht wieder fortgesetzt werden konnte.
Passanten stellten am Morgen des 15.Mai fest, dass aus einem am Rossmarkt abgestellten Fahrzeug Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Auch hier wurde die Fahrbahn durch die Feuerwehr Amberg gereinigt.
Zu seinem ersten Einsatz rückte das neue Teleskopgelenkmast-Fahrzeug RLX 32 der Feuerwehr Amberg am 18.Mai aus. Auf Anforderung durch die Kollegen des Rettungsdienstes wurde in der Wingershoferstraße eine Person aus dem Obergeschoss eines Hauses gerettet, nachdem ein Abtransport durch das Treppenhaus nicht möglich war.
Um 0.21 Uhr wurde der Löschzug am 22.Mai alarmiert. Mit der Meldung „Rauch aus Wohnung" ging es zu einem der Feuerwache am Schießstätteweg benachbarten Wohnhaus. Die Erkundung ergab, dass die Rauchentwicklung auf angebranntes Essen zurückzuführen war, nachdem der Bewohner der Räumlichkeiten eingeschlafen war. Er verdankt diesen glimpflichen Ausgang seinen aufmerksamen Nachbarn, wenig später hätte es zu einer größeren Ausbreitung des Feuers kommen können. Durch einen in der Wohnung angebrachten Rauchmelder wäre der Mann früher geweckt worden und hätte so unter Umständen den Einsatz der Feuerwehr vermeiden können.
Rund 24 Stunden später rückte auch die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht zu einem Brandeinsatz aus. In der Eisenhüttenstraße brannte eine Mülltonne, das Feuer wurde von der Mannschaft rasch gelöscht.
Eine Sportveranstaltung im Stadtgebiet forderte am 23.Mai erneut die Hilfe der Amberger Feuerwehr: Während der „Running-Night" sicherte eine Mannschaft den Verkehr im Innenstadtbereich ab.
In der selben Nacht galt es außerdem eine rund 400 Meter lange Ölspur in der Drahthammerstraße zu beseitigen.
Der Rüstzug der Feuerwehr Amberg wurde zusammen mit den Wehren der Gemeinde Kümmersbruck am 25.Mai um 14.56 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. In der Vilstalstraße in Lengenfeld hatte sich eine Fahrerin mit ihrem Kleinwagen überschlagen und war auf dem Kopf liegend an einer Gartenmauer zum liegen gekommen. Die verletzte Fahrerin wurde zusammen mit den Kräften des Rettungsdienstes aus ihrem PKW befreit.
Zu Brandmeldealarmen in zwei Tiefgaragen im Stadtgebiet rückte die Feuerwehr am 26.Mai um 21.15 Uhr und etwa drei Stunden später aus. Beides mal konnte „Fehlalarm" gemeldet werden.
Nach einem Verkehrsunfall in der Sulzbacherstraße kam es am Abend des 27.Mai zu einem größeren Austritt von Betriebsstoffen. Zwei Mann rückten mit dem Kleinalarmfahrzeug aus und reinigten die Fahrbahn, um einen sicheren Verkehr zu gewährleisten.
Erneut bat zwei Tage später die Rettungsleitstelle um Unterstützung. In der Gustav-Adolf-Straße wurde eine Tragehilfe für einen Patienten benötigt.
An zwölf Abenden des Monats leisteten je zwei Mann eine Sicherheitswache im Rahmen der „Welttheater"-Aufführungen am Mariahilfberg. Hier unterstützte man das Spektakel außerdem am 5. des Monats durch das Befüllen der Ballasttanks der eigens errichteten, gut 600 Zuschauer fassenden Tribüne. Auch auf der traditionellen Pfingstdult waren an drei Abenden im Mai je vier Kameraden mit einem Löschgruppenfahrzeug auf dem Messegelände stationiert.


