Monatsbericht Juni 2009

Im Monat Juni war die Feuerwehr Amberg bei 28 Einsätzen gefordert. Dazu zählen ein Feuer, fünf Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen, zehn technische Hilfeleistungen - darunter ein Verkehrsunfall - und 12 Sicherheitswachen, wodurch sich dieser Monat als ein eher ruhigerer in die Statistik eingliedert.

Die erste Ausfahrt des Monats erfolgte am frühen Morgen des 2. Juni durch das Kleinalarmfahrzeug, das zu einer Wohnungsöffnung in die Boslarnstraße gerufen wurde. Nach der erfolgreichen Öffnung der Türe konnte eine Person dem Rettungsdienst übergeben werden.

Die Brandmeldeanlage des Studentenwohnheims „Goldenes Lamm" rief einige Tage später am 8. Juni um 18:52 Uhr den Löschzug in die Amberger Innenstadt. Ein an einem Topf angebrachtes Papier hatte beim Kochen soviel Rauch erzeugt, dass die Anlage Alarm auslöste. Ein Eingreifen seitens der Feuerwehr war jedoch nicht erforderlich.

Am darauf folgenden Tag führte in den Nachmittagsstunden wiederum eine Brandmeldeanlage - diesmal im Heilpädagogischen Zentrum der Lebenshilfe am Fallweg - zur Alarmierung der Amberger Wehr. Das ausgerückte Löschgruppenfahrzeug konnte aber schnell Entwarnung geben, es handelte sich um einen Fehlalarm.

Arbeitsreich sollte schließlich der 11. Juni werden. Bereits in der Früh unterstützten einige Kameraden die Verkehrssicherungsmaßnahmen beim Fronleichnamszug durch die Innenstadt, weitere begleiteten den Zug mit Fahne und Uniform. Um 11:30 Uhr wurde die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht zur Beseitigung zweier Bäume in die Neumühler Straße und Dollackerstraße beordert, nachdem ein kurzer aber heftiger Gewitterschauer über das Stadtgebiet hinweg gezogen war und diese umgeknickt und auf die Fahrbahn geworfen hatte. Nur einige Zeit später war dann die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges gefragt, als es galt, im Hof des Landgerichts lose Dachlatten von einem Foliendach zu entfernen. Zur Beseitigung eines weiteren umgestürzten Baumes rückte gegen 15:30 Uhr die Stadtteilwehr Amberg-Raigering in die Hallstätter Straße aus.

Zahlreiche Kameraden waren am 14. Juni von 13 bis 16 Uhr damit beschäftigt, die Verkehrssicherungs- und Absperrmaßnahmen anlässlich des Nordgau-Festzuges durchzuführen, der über Teile des Kaiser-Wilhelm-Rings, durch die Innenstadt und schließlich über den Bahnhof zur Kräuterwiese führte. Eine Vielzahl von Besuchern konnte so ungestört und sicher die Wägen und Gewänder der teilnehmenden Gruppen bewundern.

Betonschneidearbeiten in einem Heizraum einer Firma in der Dr.-Aigner-Straße riefen am 17. Juni um 08:38 Uhr das Löschgruppenfahrzeug auf den Plan. Abgase und die starke Staubentwicklung ließen mehrere Brandmelder auslösen.

06_01Die einzige Brandbekämpfung des Monats wurde von einigen Kameraden in den Abendstunden des 18. Juni durchgeführt, als es auf dem LGS-Gelände aus unbekannter Ursache zu einem Flächenbrand gekommen war. Es gelang jedoch sehr schnell, die nur einige Quadratmeter große Heufläche abzulöschen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Am nächsten Tag wurde um 23:34 Uhr das Kleinalarmfahrzeug zu einer Wohnungsöffnung in die Philipp-Melanchton-Straße beordert, wo eine stark alkoholisierte Person vorgefunden und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Mit dem Stichwort „Verkehrsunfall zwischen Haidweiher und Penkhof" alarmierte am 20. Juni um 10:05 Uhr der diensthabende Disponent den Rüstzug der Feuerwehr Amberg und die zuständigen Landkreiswehren. Ersten Meldungen zufolge war eine Person nach der Kollision mit einem Baum in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Durch die Polizei erfolgte jedoch die schnelle Rückmeldung, dass die Person bereits befreit sei und somit kein Einsatz der Feuerwehr mehr nötig war. Demnach konnten die ausgerückten Kräfte umgehend auf die Wachen zurückkehren.

Nur zwei Stunden danach lief in der Einsatzzentrale der nächste Alarm auf, die Brandmeldeanlage des Jura-Wohnheimes in der Hölderlinstraße hatte ausgelöst. Da es sich um einen technischen Defekt an der Anlage handelte, war auch dieser Einsatz in kürzester Zeit abgearbeitet.

Am Morgen des 22. Juni begaben sich zwei Kameraden in das Bürgerspital in der Bahnhofstraße, dort hatte aus einem Kühlschrank ausgelaufenes Kühlmittel zu beißendem Geruch geführt. Nachdem das defekte Gerät ins Freie verbracht und die Räumlichkeiten belüftet worden waren, konnten diese wieder betreten und genutzt werden.

Wiederum eine automatische Brandmeldeanlage war der Grund für das Ausrücken des Löschzuges am 23. Juni um kurz vor elf Uhr vormittags, diesmal war das betroffene Objekt das Clementine von Wallmenich Haus am Haager Weg. Wie sich heraus stellte, hatte überhitztes Fett zu diesem Alarm geführt, ein Eingreifen war hier jedoch nicht notwendig.

Den letzten Einsatz des Monats arbeitete die Besatzung des Rüstwagens am 30. Juni um 11:11 Uhr ab. Auf dem Gelände des Siemens-Lieferzentrums in der Fuggerstraße war der Auflieger eines Sattelzuges von der Zugmaschine gerutscht. Durch den Einsatz von so genannten Büffelhebern und zweier Hebekissen konnte der Auflieger angehoben und wieder auf die Zugmaschine aufgesattelt werden.

Neben den hier aufgeführten Einsätzen war es außerdem bei elf Sicherheitswachen Aufgabe der Feuerwehr Amberg, für die Sicherheit der Besucher zu sorgen. Neben diversen Veranstaltungen im Amberger Congress Centrum sei hier besonders die Pfingstdult und das „Winterkönig-Schauspiel" auf dem Mariahilfberg erwähnt.