Monatsbericht Januar 2010
Autor: Christoph Tresch
09. Februar 2010

Noch in der Silvesternacht und an Neujahr war die Hilfe der Amberger Wehr mehrmals gefragt. Um 0.02 Uhr rückte ein Löschgruppenfahrzeug zu einem brennenden Baum in die Lindenallee aus. Der etwa drei Meter hohe, hohle Baumstamm brannte im Inneren lichterloh. Das Feuer war mittels eines C-Rohres rasch gelöscht. Im Vergleich zum Vorjahr blieb es darüber hinaus ruhig in der Silvesternacht.
4.Januar, 13.44 Uhr: Verkehrsunfall auf der B14, LNA-Zubringer-Einsatz
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B14 bei Gebenbach (Ldkrs. AS) forderte am 4.Januar mehrere schwerverletzte und eingeklemmte Personen. Aufgrund der Lage wurde ein Leitender Notarzt der Feuerwehr Amberg angefordert, der mit einem Kommandowagen zur Einsatzstelle gebracht wurde.
5.Januar, 13.07 Uhr: Wohnhausbrand in HohenburgAm 5. des Monats kam es zu einer Verpuffung in einem Wohnhaus in Hohenburg (Ldkrs. AS), durch deren Folge Teile von Zwischenböden und des Dachstuhls in Brand gerieten. Aufgrund dessen forderten die Feuerwehren vor Ort den Teleskopgelenkmast der Feuerwehr Amberg an, der zur Unterstützung ausrückte.
13.Januar, 0.19 Uhr: Dringende Türöffnung in der Rosenthalstraße
Das notfallmäßige Öffnen von Wohnungen ist ein wesentlicher Bestandteil des Einsatzalltags der Amberger Feuerwehr. Wird eine hilflose Person in einer Wohnung vermutet oder weiß man dies durch auf sich aufmerksam machende Bewohner sicher, so rückt ein Kleinalarmfahrzeug der Feuerwehr Amberg zusammen mit dem Rettungsdienst und Kräften der Polizei zum Einsatzort aus. So auch am 13.Januar, als einer hilflosen verletzten Person durch das fachmännische Öffnen einer Wohnungstüre geholfen werden konnte.
14.Januar, 6.50 Uhr: Feueralarm in der staatlichen Realschule
Ob Mutwilligkeit im Spiel war, kann man bei diesem Einsatz nur munkeln: Nach Auslösen der Brandmeldeanlage der Realschule fand die Mannschaft vor Ort einen in einem Ofen glimmenden Handschuh vor. Die dadurch starke Rauchentwicklung sorgte für das Ansprechen mehrerer Brandmelder, sodass dadurch glücklicherweise ein schlimmerer Schaden verhindert werden konnte.
19.Januar, 5.35 Uhr: Explosion in Rosenberg
Am frühen Morgen des 19.Januar alarmierte der diensthabende Disponent die Feuerwehr Rosenberg (Ldkrs. AS), als die Brandmeldeanlage eines Betriebes in der Eisenhämmerstraße in Sulzbach-Rosenberg ausgelöst hatte. Vor Ort stellte sich die Lage folgendermaßen dar: Teile des Betriebs liegen nach einer Explosion in Trümmern, ein Brand ist ausgebrochen, mehrere Arbeiter sind verletzt. Umgehend veranlassen die Kräfte vor Ort eine Nachalarmierung. Auch die Feuerwehr Amberg unterstützte die Kräfte vor Ort mit zwei Wechselladerfahrzeugen und den Abrollbehältern Sonderlöschmittel und Tank.
21.Januar, 2.45 Uhr: Brand einer Haustüre
Zu nachtschlafender Stunde musste ein Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Amberg am 21.Januar in die Admiral-Scheer-Straße ausrücken, nachdem dort eine brennende Haustüre gemeldet wurde. Das Feuer war bei Eintreffen jedoch bereits durch den Besitzer selbst gelöscht worden, sodass nicht mehr als eine abschließende Kontrolle nötig war.
25.Januar, 2.43 Uhr und 3.21 Uhr: Feueralarm im Klinikum
Leider gehört auch das oft zum Alltag der Feuerwehr: Ausrückungen durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen. So geschehen in der Nacht zum 26.Januar, als ein Brandmelder in einem Technikraum des Amberger Klinikums ohne erkennbaren Grund zweimal ausgelöst hat. Natürlich war auch hier die Feuerwehr Amberg schnell zur Stelle. Immerhin gewährleisten Brandmeldeanlagen im Ernstfall ein schnelles Eingreifen, sodass durch die Feuerwehr ein größerer Schaden oft verhindert werden kann.


