Monatsbericht Juni 2010
Autor: Benjamin Kosche, Hfm
09. Juli 2010

Der erste Tag des Monats begann heiß. Kurz nach Mitternacht wurde durch die Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz ein brennender Baum in der Oberen Nabburger Straße gemeldet. Die Mannschaft des ausgerückten Löschfahrzeugs hatte die Lage schnell im Griff, so dass nach einer knappen halben Stunde „Feuer aus“ gemeldet werden konnte.
03. Juni: Straße reinigen nach Verkehrsunfall
In den frühen Morgenstunden des 3.Juni ereignete sich in der Kastler Straße ein Verkehrsunfall mit einem Taxi. Die hinzu gerufene Mannschaft des Kleinalarmfahrzeugs musste Betriebsstoffe binden und die Fahrbahn wieder verkehrssicher machen.
03. Juni: Zwei Mal notfallmäßiges Türeöffnen
Zwei Mal musste an diesem Tag auch für den Rettungsdienst verschlossene Türen geöffnet werden um den Rettungssanitätern Zutritt zu in ihren Wohnungen festsitzenden hilflosen Bürgen zu verschaffen. Während beim ersten Einsatz die Türe bereits auf der Anfahrt des Kleinalarmfahrzeugs vom Rettungsdienst selbst geöffnet werden konnte, musste die Mannschaft des Kleinalarmfahrzeugs am Nachmittag Spezialwerkzeug einsetzen, um die Tür zügig, aber zerstörungsfrei zu öffnen.
06. Juni: Feuer in Ammersricht
Frühmorgens wurde am 6. Juni per Notruf 112 eine brennende Gartenlaube im Amberger Ortsteil Ammersicht gemeldet. Schnell stellte sich heraus, dass das Feuer nicht die Gartenlaube betraf, sondern ein Balkon brennt. Die Ammersrichter Wehrmänner hatten den Brand aber schnell unter Kontrolle, so dass nach wenigen Minuten schon „Feuer aus“ gemeldet werden konnte.
12. Juni: Person aus Aufzug befreit
Personenaufzüge halten gelegentlich auch die Feuerwehr auf Trab, nämlich immer dann, wenn sie nicht mehr funktionieren und noch Passagiere an Bord haben.
So auch am späten Nachmittag des 12. Juni in der Herrnstraße. Die Mannschaft des Kleinalarmfahrzeugs hatte den Amberger Bürger aber schnell aus seinem unfreiwilligen Verließ befreit, so dass die Mannschaft des nach Alarmplan alarmierten Rüstwagens nicht mehr eingesetzt werden musste und auf der Anfahrt umkehren konnte.
15. Juni: Tatortsicherung für die Polizei
Mit einem eher ungewöhnlichen Einsatz bekam die die Amberger Feuerwehrleute am Nachmittag des 15. Juni zu tun. In einem leer stehenden Gebäude wurde ein menschlicher Leichnam entdeckt. Darauf hin wurde die Feuerwehr Amberg von der Polizei um Amtshilfe gebeten, um den Zugang zum Fundort der Leiche zu versperren.
17. Juni: Schwerer Verkehrsunfall in Engelsdorf
Ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person forderte das Ausrücken des Amberger Rüstzuges. Zum Glück konnte der Verunfallte schnell von der zuständigen Ortfeuerwehr befreit werden, so dass ein Eingreifen der Amberger Feuerwehr nicht mehr von Nöten war.
18. Juni: Feuer in AuerbachEin größerer Feuerwehreinsatz machte am 18. Juni den Feuerwehren aus dem Raum Auerbach (LK Amberg-Sukzbach) zu schaffen. Über die Polizei wurde um 17:11 Uhr ein Feuer in einer Metzgerei in Auerbach gemeldet. Die darauf verständigte Ortsfeuerwehr stellte eine starke Verrauchung fest, und ließ das
Gebäude von mehreren Atemschutztrupps kontrollieren.
Darauf hin wurde der Abrollbehälter Atemschutz aus Amberg nachgefordert, welcher schließlich mit 12 Atemschutzgeräten unterstützte. Nach einer knappen halben Stunde konnte dann schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.
20. Juni: Containerbrand in Gärbershof
Durch die Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz wurde der Feuerwehr Amberg eine brennende Mülltonne in Gärbershof mitgeteilt. Das Behältnis konnte schnell mit einem S-Rohr abgelöscht werden. Zusammen mit einem Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Amberg war die Stadtteilwehr Gailoh mit angerückt.
28. Juni: PKW-Brand Fleurystraße
Zur Mittagszeit des 28. Juni wurde über die Notrufnummer 112 der Feuerwehr ein Fahrzeugbrand gemeldet. Die Mannschaft des ausgerückten Löschgruppenfahrzeugs hatte den Brand schnell unter Kontrolle, so dass dieser auf den Motorraum begrenzt blieb. Nach wenigen Minuten konnte der Löscherfolg schon weitergemeldet werden.
30. Juni: Drei Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen
Der letzte Tag des Monats beschäftigte die Feuerwehr noch gut. Gleich dreimal musste zu ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen ausgerückt werden. Die Lage stellte sich jedoch in allen Fällen als Fehlalarm heraus.


