Monatsbericht Juli 2011

Einsatzstatistik Juli 2011 - Gesamt: 38

 

01.07. - 12:28 Uhr: Verkehrsunfall Kurfürstenring Fuggerstraße

Am ersten Tag des Monats erreichte die Einsatzzentrale die Meldung über einen Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen im Kreuzungsbereich Schießstätteweg - Kurfürstenring. Nach Rückmeldung der Rettungsleitstelle waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt, so dass lediglich die Besatzung des Rüstwagens zur Sicherung der Unfallstelle, Unterstützung des Rettungsdienstes und Aufnahme von ausgelaufenen Betriebsstoffen angefordert wurde.

07.07. - 09:02 & 09:08 Uhr: Ölspur Hockermühlstraße & Feueralarm Kennedystraße

Zwei annähernd zeitgleiche Einsätze galt es am Vormittag des 7. Juli abzuarbeiten. So schickte der diensthabende Disponent das Kleinalarmfahrzeug zum Abbinden einer Ölspur nach einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad in die Hockermühlstraße, als wenig später die Brandmeldeanlage der ehemaligen amerikanischen Schule in der Kennedystraße auflief. Die Mannschaft des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges konnte hier jedoch nichts feststellen. Kurze Zeit später - um 10:58 Uhr - schlug eine weitere Brandmeldeanlage eines Wohnheimes in der Hölderlinstraße Alarm, ein schneller Rückruf gab aber bereits wieder Entwarnung, Bauarbeiten lösten einen Feuermelder aus. Der vierte Einsatz des Tages führte drei Kameraden um 19:53 Uhr mit dem Kleinalarmfahrzeug in die Regensburger Straße, wo wiederum ausgelaufener Diesel gebunden werden musste.

10.07. - 20:14 Uhr: Unwettereinsätze im Stadtgebiet

Das Altstadtfest war an diesem Sonntag gerade in vollem Gange, als über das Amberger Stadtgebiet eine heftige Unwetterfront hereinzog. Gegen acht Uhr entschlossen sich die Veranstalter, dieses aufgrund des einsetzenden Gewittersturmes abzubrechen. Kurze Zeit später liefen zahlreiche Anrufe aus Stadt und Landkreis in der Einsatzzentrale auf. Neben neun Einsätzen für die Landkreiswehren musste auch die Feuerwehr Amberg tätig werden. So galt es, in der Köferinger Straße und am Ammerthaler Weg umgestürzte Bäume zu beseitigen, in der Uhlandstraße und Eglseer Straße ausgehobene Kanaldeckel wieder einzusetzen und im Drillingsfeld einen vollgelaufenen Keller auszupumpen. Dazu waren insgesamt acht Kameraden knapp zwei Stunden mit dem Rüstwagen, dem Kleinalarmfahrzeug und einem Mehrzweckfahrzeug im Einsatz.

11.07. - 15:21 Uhr: Person droht zu springen, Raiffeisenstraße

Mit dieser dramatischen Meldung wurde der Löschzug an diesem Tag zur Barbaraschule gerufen, als ein Jugendlicher damit drohte, vom Dach des Schulgebäudes zu springen. Glücklicherweise konnte er von der Polizei überwältigt und mit Hilfe des Teleskopgelenkmastes wieder sicher zu Boden gebracht werden.

13.07. - 21:18 Uhr: Nachsicht Luitpoldhütte

Nachdem es bereits im Vormonat zu einem größeren Schadenfeuer in der Luitpoldhütte gekommen war, musste nun zum wiederholten Mal ein Brand in einer Produktionshalle bekämpft werden. Dies wurde durch Mitarbeiter des Betriebes bereits erfolgreich begonnen, die Mannschaft des ausgerückten Löschgruppenfahrzeuges hatte dennoch eine nicht ganz leichte Aufgabe, da noch zahlreiche Glutnester im Dachstuhl der Halle vorhanden waren, welche nur mühsam mit der Wärmebildkamera aufgestöbert und abgelöscht werden konnten.

23.07. - 18:24 Uhr: Rauch aus Wohnung, Peter-Lippert-Straße

Ein auf dem Herd vergessener Topf und die dadurch entstandene Rauchentwicklung rief an diesem Abend die Feuerwehr Amberg in das Dreifaltigkeitsviertel. Nachdem man sich über die Wohnungstüre und mittels Steckleiter über den Balkon Zutritt verschafft hatte, fand man in der Küche das völlig verkohlte Abendessen unbeaufsichtigt vor sich hin schmoren. Nachdem der Topf geborgen war, wurde die Wohnung mittels Hochdrucklüfter vom Rauch befreit.

21.07. - 12:04 Uhr & 26.07. - 16:37 Uhr: Türöffnungen Röntgenstraße & Sebastianstraße

Regelmäßig wird das Kleinalarmfahrzeug zu dringenden Türöffnungen alarmiert, so auch an diesen zwei Tagen. Mit Hilfe des Sperrwerkzeuges bzw. durch Einschlagen einer Scheibe in der Haustüre gelangte die ausgerückte Mannschaft in die entsprechenden Wohnungen. Während im ersten Fall der Person noch rechtzeitig geholfen und sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnte, kam im zweiten Fall leider jede Hilfe zu spät. Die Person war bereits in ihrer Wohnung verstorben und konnte nur noch tot aufgefunden werden.