Monatsbericht September 2011
Autor: Sebastian Schindler, Ofm
08. Oktober 2011
02.09. - ab 16:19 Uhr: Unwettereinsätze im Stadtgebiet: siehe Sonderbericht
11.09. - 21:37 Uhr: Nachsicht nach Blitzschlag, Häustbergweg
Zu einer Nachsicht wurde der Löschzug der FF Amberg zusammen mit der Stadtteilwehr aus Raigering an diesem Abend in den Häustbergweg gerufen. Während eines Gewitters schlug ein Blitz in das Dach eines Wohnhauses ein und zertrümmerte mehrere Ziegel am Dachfirst. Die ersten Kräfte stellten eine leichte Verrauchung des Gebäudes fest, worauf ein C-Rohr in Bereitstellung genommen wurde.
Nach eingehender Kontrolle des Dachstuhles mittels Wärmebildkamera und dem Entfernen der Dämmwolle im Bereich des Einschlages konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, es waren keine Brandstellen oder Glutnester zu lokalisieren. Daraufhin wurde der Teleskopgelenkmast in Stellung gebracht, um das Loch im Dach mit Hilfe einer starken Plane zu verschließen und so das Obergeschoss vor dem noch immer stark fallenden Regen zu schützen.
18.09. - 02:49 und 02:56 Uhr: Dachstuhlbrand in Etsdorf und Nachsicht Batteriegasse: siehe Sonderbericht
19.09. - 19:33 Uhr: Auslaufende Betriebsstoffe aus Diesellokomotive, Bahnhof
Wohl ein technischer Defekt führte dazu, dass im Bereich des Amberger Bahnhofs eine größere Menge Motorenöl aus einer Diesellokomotive auslief und sich über die Gleisstrecke verteilte. Nachdem die Gleise gesperrt und der Zugverkehr unterbrochen worden waren, konnten die ausgerückten Kräfte sicher zur Schadensstelle vorrücken.
Zunächst wurde diese ausgeleuchtet, bevor der betroffene Bereich großflächig mit mehreren Säcken Ölbindemittel abgestreut werden konnte. Zwei Auffangwannen verhinderten das weitere Versickern von noch austretenden Ölresten, so dass die Einsatzstelle in der Folge an die Bahn und die Polizei übergeben werden konnte.
21.09. - 12:17 Uhr: Nachsicht, Schlachthausstraße
Eine kokelnde Waschmaschine rief am Mittag des 21. September ein Löschgruppenfahrzeug auf den Plan. Das rauchende Gerät konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr von Bewohnern vom Stromnetz werden, die ausgerückten Kräfte verbrachten dieses schließlich ins Freie. Ein weiterer Schaden entstand hier glücklicherweise nicht.
24.09. - 18:58 Uhr: Rauch aus Dach, Haselmühl
Ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmierte der diensthabende Disponent mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand" in die Jahnstraße nach Haselmühl. Neben dem Löschzug der FF Amberg fuhren auch die zuständigen Landkreiswehren aus Haselmühl, Kümmersbruck und Theuern sowie ein Rettungswagen die Einsatzstelle an. Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, ein auf dem Balkon stehender Grill hatte lediglich dessen Verkleidung und einige Blumentöpfe in Brand gesetzt. Mit einer Steckleiter stieg ein Trupp auf den Balkon und löschte das Feuer mittels Kleinlöschgerät ab. Die übrigen Kräfte konnten die Einsatzstelle zügig wieder verlassen, Personen kamen nicht zu schaden.
26.09. - 18:18 Uhr: Wasserschaden nach Rohrbruch, Bahnhofstraße
Am Abend des 26. September kam es in den Kellerräumen eines Geschäftshauses in der Bahnhofstraße zu einem größeren Wasserschaden. Ein Rohrbruch der am Gebäude entlang führenden Hauptwasserleitung unterspülte die Eingangstreppe und wurde durch die Außenmauern in das Untergeschoss gedrückt. Mit drei Tauchpumpen und einem Wassersauger wurde begonnen, die betroffenen Räume auszupumpen. Parallel dazu versuchten Angestellte der Stadtwerke und eines Bauunternehmens, die beschädigte Leitung freizulegen, da sich diese über die Schieber nicht richtig absperren ließ. Die Arbeiten mussten aber in der Nacht auf Grund von Statikproblemen am Gebäude und in der Baugrube abgebrochen werden. Bis diese am nächsten Tag gelöst werden konnten, verblieben zwei Pumpen und der Wassersauger an der Einsatzstelle, um dem noch immer nachdrückenden Wasser Herr zu werden.
23.09. - 03.10.: Sicherheitswachen Michaeli-Dult
An elf Tagen fand auch heuer wieder die herbstliche Michaeli-Dult statt. Wie üblich stellte die FF Amberg auch diesmal wieder die allabendliche Sicherheitswache, um für das Wohlergehen der Besucher zu sorgen und im Einsatzfall schnell handeln zu können. Dazu begaben sich jeden Tag vier Kameraden mit einem Löschgruppenfahrzeug auf das Festgelände. Glücklicherweise kam es während des gesamten Festbetriebes aber zu keinen nennenswerten Vorfällen.


