Gefahrgutunfall auf der A6 Raststätte Oberpfälzer Alb
Von der Polizei wurde die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg über einen Gefahrgutunfall auf dem Rastplatz Oberpfälzer Alb informiert. Aus einem Lkw, der Natrium-hydroxidlösung (UN-Nr. 1824) geladen hatte läuft Flüssigkeit aus.
Von der Polizei wurde die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg über einen Gefahrgutunfall auf dem Rastplatz Oberpfälzer Alb informiert. Aus einem Lkw, der Natrium-hydroxidlösung (UN-Nr. 1824) geladen hatte läuft Flüssigkeit aus.
Der diensthabende Disponent alarmierte um 00:26 Uhr die Feuerwehr Ursensollen, den Gefahrgutzug der Feuerwehr Amberg sowie die zuständigen Führungsdienstgrade des Landkreises Amberg-Sulzbach.
Die erst eintreffenden Kräfte verschafften sie sich einen Überblick über die Lage. Ein Planensattelzug mit tschechischen Kennzeichen stand auf dem Parkplatz der Rastanlage. Von der Ladefläche tropfte Flüssigkeit. Laut den Ladepapieren handelte es sich um mehrere Paletten mit Kleingebinden und Kanistern vom o.g. Stoff. Der Gefahrenbereich wurde daraufhin großräumig abgesperrt. Nachdem bekannt war, um was es sich bei dem auslaufenden Gut handelte, wurde ein Chemiker und der Dekon-Zug der Feuerwehr Sulzbach nachalarmiert.
Die anwesenden Zivilisten (Lkw-Fahrer und Reisende) wurden vorsorglich aus ihren Fahrzeugen evakuiert und dem BRK zur Betreuung übergeben. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Nach Eintreffen des Gefahrgutzuges rüsteten sich die ersten Trupps mit Chemiekalienschutzanzügen (CSA) aus, um die Leckage zu finden. Es galt nun, die beschädigten Gebinde zu bergen und in PE-Wannen zwischen zu lagern. Die bereits ausgelaufene Natrium-hydroxidlösung wurde während dessen mit Säurebinder abgedeckt und gebunden.
Die hohe Schutzstufe beim Vorgehen der Einsatzkräfte konnte nach Eintreffen des Chemikers, Dr. Jansen aus Amberg zurückgenommen werden. Die restlichen Sicherungsmaßnahmen an der Ladung auf dem Auflieger konnten unter Atemschutz und speziellen Schutzhandschuhen durchgeführt werden. Kurz vor 3 Uhr rückten die eingesetzten Kräfte von der Einsatzstelle ab.
Die Polizei sicherte die Einsatzstelle ab.
Die Bergungs- und Umladearbeiten wurden von einer Entsorgungsfirma und der Feuerwehr Ursensollen am Vormittag durchgeführt.
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Zahlen und Fakten zum Einsatz: |
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Alarmzeit / Einsatzende: |
00:26 Uhr / 03:39 Uhr |
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Feuerwehren der Gemeinde Ursensollen: |
MZF, LF 16/12, TSF (15 Mann) |
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Feuerwehr Amberg: |
2 Kdow, MTF, 2 LF 16/12, GW-G, V-LKW, 2 WLF mit AB-SLM und |
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Dekonzug Feuerwehr Sulzbach: |
MZF, AC-Erkunder, Dekon-P, TLF 16/25, RW (20 Mann) |
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BRK Amberg |
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Insgesamt waren 14 Mann unter Atemschutz , davon sechs in CSA eingesetzt. |
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