Wohnungsbrand Marienstraße, 21.08.2008

Etwa 100.000 € Schaden sind die Bilanz eines Wohnungsbrandes, der sich am Nachmittag des 21.August 2008 in der Marienstraße in Amberg ereignete.

08_marienstrasse_01.jpgUm 15.40 Uhr alarmierte die Einsatzzentrale den Löschzug der Feuerwehr Amberg, nachdem die Polizei die starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in der Marienstraße gemeldet hatte.

Sechs Minuten nach der Alarmierung traf das erste Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Sofort drang ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung im Erdgeschoss ein, während die Flammen auch von außen mit einem C-Rohr eingedämmt wurden, um ein Übergreifen auf die Balkone zu verhindern.
Da die starke Rauchentwicklung aus allen Fenstern der Brandwohnung ein größeres Ausmaß vermuten ließ, stieg umgehend ein zweiter Trupp über den Balkon in die Wohnung ein. Vier Mann erkundeten die Wohnung mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf Personen und löschten das Feuer, das in der Küche ausgebrochen war und sich inzwischen auf den Gang ausgebreitet hat, mit zwei C-Rohren.

08_marienstrasse_02.jpgParallel kontrollierte ein dritter Trupp die darüber liegenden Wohnungen auf eine eventuelle Ausbreitung des Feuers hin, was sich glücklicher-weise nicht bestätigen lies.

Indes stellte die Mannschaft des zweiten Löschgruppenfahrzeuges die Wasserversorgung mittels eines Unterflurhydranten sicher.

Anschließend wurden die Räume mit Hilfe eines Überdrucklüfters entraucht.

Für die Nachlöscharbeiten rüstete sich ein weiterer Trupp mit Atemschutz aus, der die Mannschaft in der Wohnung ablöste. Um einen Löscherfolg erzielen zu können, mussten im weiteren Verlauf die Zimmerdecken im Brandbereich geöffnet werden, um an die darüber liegenden Fehlböden heranzukommen.

08_marienstrasse_03.jpgDer Brandleider befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in seiner Wohnung. Da alle Türen in der Wohnung geöffnet waren, wurde die gesamte Einrichtung durch den Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


 

 

 

 

Zahlen und Fakten zum Einsatz:

Alarmzeit/Einsatzende 15.40 Uhr / 17.20 Uhr
Mannschaft 21 Mann, davon acht unter Atemschutz
Fahrzeuge Löschzug (Kommandowagen, zwei Löschgruppenfahrzeuge, Drehleiter 23/12) mit V-LKW
Eingesetztes Gerät 10 Atemschutzgeräte, 3 C-Rohre, 2 Wärmebildkameras, Überdrucklüfter, 3 B-Schläuche, 9 C-Schläuche