Wohnhausbrand Viehberg
Autor: Christoph Tresch, FM
01. September 2009
Mitten in den Vorbereitungen zum Deutschen Jugendfeuerwehr Tag 2009 ertönte am 31.August 2009 um 12.49 Uhr der Alarmgong. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Ammerthal, Ursensollen und Dietersberg rückte der erweiterte Löschzug der Feuerwehr Amberg zu einem Wohnhausbrand nach Viehberg aus.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Lage folgendermaßen dar: Der Keller des Gebäudes stand in weiten Teilen in Brand, das Feuer hatte über einen Lichtschacht auf die Fassade übergegriffen und den Dachstuhl in Brand gesetzt. Probleme bereitete dann zunächst die durch die Einfriedung schlechte Zugänglichkeit zum Brandhaus, dennoch wurden umgehend zwei Trupps zur Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt, die dann auch die Meldung, dass sich in dem leerstehenden Wohnhaus keine Personen mehr befinden würden, bestätigen konnten.
Während eine Mannschaft mittels Oberflurhydranten die Wasserversorgung sicherstellte, bekämpfte ein weiterer Trupp das Feuer im Dachgebälk von außen.
Im Inneren wurde dann im Bereich der Brandstelle im Obergeschoss die Innenraumverkleidung entfernt, um den Brand effektiver bekämpfen zu können. Parallel wurden umfassende Löscharbeiten im Keller an der Ausbruchstelle des Brandes durchgeführt.
Zeitweise waren vier C-Rohre gleichzeitig im Einsatz. Mittels der Drehleiter öffnete ein Trupp die Dachhaut des Hauses, um eine weitere Ausbreitung des Brandes ausschließen zu können. Durch diese umfassenden Maßnahmen war das Feuer rund eine halbe Stunde nach Alarmierung weitestgehend unter Kontrolle, um 14.21 Uhr wurde der Einsatzzentrale schließlich „Feuer aus!" gemeldet. Nach den Aufräumarbeiten verblieb die Feuerwehr Ammerthal mit einem Fahrzeug zur Brandwache an der Einsatzstelle.
Einsatzdauer: 12.49 Uhr - 19.34 Uhr
Im Einsatz waren:
- Feuerwehr Amberg: 2 LF 16/12, DLK 23/12, TLF 16/25, KdoW, MZF, WLF mit AB Atemschutz
- Feuerwehr Ursensollen: LF 16/12, V-LKW
- Feuerwehr Ammerthal: LF 8
- Feuerwehr Dietersberg: TSF
- UG ÖEL Landkreis Amberg-Sulzbach
Mannschaft: rund 60 Mann, davon 32 Mann der FF Amberg
Eingesetztes Gerät: 12 Pressluftatmer, 14 B-Schläuche, 15 C-Schläuche, Steckleiterteile, 2 Wärmebildkameras, Sperrwerkzeug, Schlauchbrücken, diverses Kleinmaterial


