Brandmeldeanlagen entdecken Brände - 08.03.2011

Innerhalb von nur 24 Stunden haben die Brandmeldeanlagen zweier Objekte im Stadtgebiete ein rasches Eingreifen der Feuerwehr ermöglicht und dadurch schlimmeres verhindert.

 

03_01Am 8.März alarmierte der diensthabende Disponent einen Löschzug der Feuerwehr Amberg zu einem Großmarkt in der Fuggerstraße, nachdem dessen Brandmeldeanlage aufgelaufen war. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung zu erkennen, die auf den Brand eines größeren Müllcontainers im Lager des Einkaufsmarktes zurückzuführen war. Mitarbeiter hatten den Behälter bereits ins Freie gerollt und erste

Löschversuche unternommen. Von der Feuerwehr wurde der Brand schließlich mittels eines Schnellangriffsrohres gelöscht.

Nachdem wenige Stunden später gegen Mitternacht erneut ein Löschzug zu einem Brandmeldealarm in die Marienstraße ausgerückt war, der sich als Fehlalarm herausstellte, kam es tags darauf dann erneut zu einem Brand, der durch eine solche automatische Anlage entdeckt werden konnte.

03_02Alarmadresse war gegen 20 Uhr eine Firma im Industriegebiet Nord. Gemäß der Ausrückeordnung fuhren neben einem Löschzug der Schlauchwagen 2000 sowie die Stadtteilwehr Raigering das Objekt an. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein brennender Abfallbehälter am rückwärtigen Teil des Komplexes Ursache für die Auslösung der Anlage war. Das Feuer hatte nämlich bereits auf Grund der Bauweise des Gebäudes auf dieses übergegriffen, die starke Rauchentwicklung hatte im Inneren dann zum Auslösen der Brandmelder geführt. Eine massive Fensterscheibe war durch die Hitzeeinwirkung bereits geborsten. Die Wand musste von beiden Seiten her geöffnet werden, um den Brand bekämpfen zu können. Parallel dazu wurden die verrauchten
Räumlichkeiten mittels eines Überdrucklüfters belüftet. Erst nach rund einer Stunde konnten die letzten Kräfte von der Einsatzstelle abrücken.