Garagenbrand Hirschauerstraße, 10.01.12
Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 112 am 10.01. um die Mittagszeit ein brennendes Gartenhäuschen auf einem bebauten Grundstück in der Hirschauerstraße (Stadtteil Ammersricht). Um 12:15 Uhr erfolgte Alarm für die Stadtteilwehr Amberg-Ammersricht sowie einen Löschzug der Feuerwehr Amberg.
Eine enorme Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Nur fünf Minuten nach Eingang des Notrufs erreichte das erste Fahrzeug die Einsatzstelle und meldete an die Einsatzzentrale, dass eine Garage eines mehrteiligen Garagenkomplexes in Vollbrand stehe und das Feuer bereits auf die angebaute Holzlege sowie das angrenzende Wohnhaus übergreife.
Umgehend wurde ein massiver Löschangriff mit sechs C-Rohren und ebenso vielen Trupps unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Das Übergreifen auf das Wohnhaus konnte zwar nicht mehr verhindert werden, jedoch wurde ein weiteres angrenzendes Gebäude vor den Flammen erfolgreich geschützt. Der Brand hatte
sich von der Garage unter die Dachhaut des angrenzenden Bungalows ausgebreitet und dort in einem Raum für massiven Brandschaden gesorgt. Auch die restlichen Teile des Wohnhauses wurden durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen, da sämtliche Türen im Inneren des Hauses geöffnet waren und sich der Rauch so ungehindert ausbreiten konnte. Die Räumlichkeiten wurden mit einem Überdrucklüfter belüftet, eine Wärmebildkamera unterstützte die Nachlöscharbeiten. Außerdem kamen im Zuge dieser neben einer Motorkettensäge diverse Gerätschaften und Werkzeuge zum Einsatz, um alle Glutnester im Dachgebälk des Bungalows und der Nebengebäude zu erreichen. Die Wasserversorgung während des Einsatzes wurde mittels eines Unterflurhydranten sichergestellt.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch unklar. Personen kamen nicht zu Schaden.
Zahlen und Fakten zum Einsatz:
Alarmzeit / Einsatzende - 12:15 / 15:45 Uhr
Eingesetzte Mannschaft - 48 (29 FF Amberg, 19 FF Amberg-Ammersricht)
Eingesetzte Fahrzeuge - Stadtlöschzug (KdoW, 2 LF 16/12, TGM), ergänzt durch WLF mit AB Atemschutz, V-LKW, VRW, LF 8, LF 16-TS
Eingesetztes Gerät - 22 C-Schläuche, 15 B-Schläuche, 6 C-Rohre, 14 Pressluftatmer, Standrohr, Steckleiter,
Wärmebildkamera, Motorkettensäge, diverses Werkzeug
Andere Hilfsorganisationen - Rettungsdienst (mehrere Fahrzeuge, Notarzt),Polizei
Christoph Tresch, Ofm
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