Am Samstag, den 20. Juni, absolvierte die Jugendfeuerwehr Amberg einen abwechslungsreichen 12‑Stunden‑Dienst von 8 bis 20 Uhr, bei dem zahlreiche realitätsnahe Übungseinsätze auf dem Programm standen.
Zu Beginn des Tages erfolgte ein gemeinsamer Fahrzeugantritt mit anschließender Einteilung der Mannschaft sowie einer sorgfältigen Überprüfung der Einsatzfahrzeuge. Nach einem gemeinsamen Frühstück startete bereits die erste Übungseinheit am „Bunker“. Dort wurde eine Brandlage simuliert, während die älteren Jugendlichen zusätzlich die Aufgabe hatten, eine verunfallte Person unter einem Pkw zu retten.
Im weiteren Verlauf des Vormittags wurde die Mannschaft zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage bei der Firma Herding alarmiert. Auch dieses Szenario konnte zügig und strukturiert abgearbeitet werden. Im Anschluss begab sich die Jugendfeuerwehr zurück zur Wache, wo gemeinsam zu Mittag gegessen wurde.
Am Nachmittag stand eine anspruchsvolle Übung an der ehemaligen Leopoldkaserne auf dem Programm. Angenommen wurde ein Brand in einem Gebäude, bei dem sich noch mehrere Personen im Inneren befanden. Unter möglichst realistischen Bedingungen wurde die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung durchgeführt, wobei die Jugendlichen ihr erlerntes Wissen eindrucksvoll anwenden konnten.
Zum Abschluss des Dienstes folgten noch zwei klassische Einsatzszenarien:
Eine Katze musste von einem Baum gerettet werden, außerdem galt es, eine brennende Mülltonne zu löschen. Beide Aufgaben wurden sicher und routiniert bewältigt.
Nach einem intensiven und lehrreichen Tag fand der 12‑Stunden‑Dienst mit einem gemeinsamen Abendessen einen gelungenen Ausklang. Bedanken möchten wir uns bei allen Ausbildern die diesen Tag überhaupt möglich gemacht haben aber selbstverständlich auch bei unseren hochmotivieren Jugendlichen!
