Einrichtung einer Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine

„So geht Feuerwehr – so geht Katastrophenschutz – so geht Zusammenarbeit!“ das war das Abschlussstatement von Stadtbrandrat Heinrich Scharf am Ende einer Aktion zum Aufbau und der Einrichtung einer Notunterkunft (NUK) für Geflüchtete der Ukraine-Krise.

Im Auftrag der Stadt Amberg wurde die Dreifachsporthalle des Gregor-Mendel-Gymnasiums (GMG) in Amberg zur Notunterkunft umfunktioniert. Mit über 50 Helfern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Amberg, und ca. 35 Helfern von THW, BRK-Bereitschaft und DLRG konnte innerhalb kürzester Zeit ein Refugium mit Betten für 273 Personen, mit Bereichen zur Essensausgabe, zum Aufenthalt und ein Spielbereich für Kinder mit einer Stillecke vorbereitet werden.

Parallel zum Aufbau durch Feuerwehr, BRK und DLRG mussten die umfangreichen und sperrigen Gerätschaften der Fachschaft Sport des GMG mit mehreren Transportfahrzeugen der Feuerwehr in eine derzeit stillgelegte Turnhalle ausgelagert werden, in der weitere Kräfte der Feuerwehr und das THW das Abladen und die Einlagerung sicherstellten.

Zur Koordination hatte Stadtbrandrat Heinrich Scharf die UG-ÖEL mitsamt ihrem nagelneuen Fahrzeug an die NUK beordert, die die Koordination und die Dokumentation des gesamten Einsatzes übernahm und das Fahrzeug erstmals im Echtbetrieb testen konnte.

Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny machte sich persönlich ein Bild von der Lage und der Leitungsfähigkeit „seiner“ Feuerwehr und sprach allen seinen Dank aus.

Der gemeinsame Einsatz, der zu jeder Sekunde von unglaublichem Elan, von Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und der Freude am Helfen für in Not geratene Mitmenschen geprägt war, wurde mit einem Abendessen in den Räumlichkeiten der Feuerwache Amberg beschlossen.

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